Teufelsturm.de - Klettern im Elbsandsteingebirge

Erika [* VIIa RP VIIb]

Schraubenkopf, Bielatal

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Kommentar

Bewertung

bensen


02.04.2017 19:52
Bis zum Ring über diesen ist alles gesagt. Danach in leichterem Gelände kann man mit ein bisschen re. li. kucken durchaus Sicherungen finden. Dabei habe ich nicht wirklich die Kante verlassen oder die Entfernung zu dieser extrem ausgereizt. Bis zum AW Absatz waren dies Zwei bis Drei gute Knoten. Den AW Ausstiegsüh. ist sowohl sächsisch als auch modern als Piaz/Dülfer/Hangel als nicht schwer, nur ungewohnt zu erachten. Man kennt ja die letzte Schicht im Bielatal, stehste da und kuckste; hier jedoch nicht. Von unter durchgestiegen, ca. 40m, ca. 8 Sicherungen. s'gibt schlimmeres. + (gut)
Karl-Reinhart Löwel
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Wohnort: auf Asylsuche


10.07.2014 10:08
Das Sternchen verlockt VII a Aspiranten zu einem Versuch, denn es verspricht schöne und auch gut gesicherte Kletterei. Die Route besitzt jedoch nach dem Ring bis zum Absatz unter dem Gipfelkopf keine einzige verlässliche Schlingenstelle und es gibt schon ein paar Antritte, die etwas Aufmerksamkeit erfordern. + (gut)
ulli treptow


24.09.2011 21:39
gegen "sehr gut" sprechen inhomogene Schwierigkeit und die Rollstuhlgefahr bis zum R. Allerdings ist es von re dahingehend ansteigend nur die moralische, nicht die klettertechnische Crux. 2m vor R noch SU, aber die fummelt man so dicht vorm R nicht mehr. Dann ist es zwar ab R nicht üppig gesichert, aber wer den Mumm zum R hat, der macht den Rest als plaisir-kletterei. Es dürften wohl auch alle RP-Klettern, da die Linie gut ist und mit lang eingehängtem R der Seilzug nicht stört. RP-Aufwertung gibts im Kompaktführer (zurecht!!!!) nicht.... + (gut)
krohsax
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Wohnort: OZ


22.08.2004 22:43
Es scheint ich habe den Weg zu zeitig nach rechts verlassen (ca 7 m überm R auf einem Band); war mir irgendwie zu doof (und ungesichert , krampfhaft im IVer-gelände dicht neben dem AW herzuhampeln - doch so gesehen ein netter Weg, für mich HS = Ausstieg AW (da könnte man sich scherzhafterweise zum BV III RP IV für Erika hinreißen lassen, doch daß dem nicht so ist und das Bielatal zuweil etwas eigen, wissen wir ja alle) ++ (sehr gut)
Alfred Jens Thiede


01.06.2004 13:33
Für mich besteht das Problem ganz am Anfang des Weges, ungefähr 3m über dem Boden. Dort über den kleinen Buckel zum Ring zu kommen, ist schwierig und ungesichert, die mögliche Auftreffstelle (im Fall eines Sturzes) ist mit Blöcken versehen. Ich habe mich also beherzt zum Ring bewegt. Die Genuss-Schwierigkeit ist direkt am Ring, nach oben hinauf liegen eher wenige Schlingen. Ich habe noch zwei Knoten (Bandschlingen) unterbringen können. Die Sanduhr oben am Gipfelkopf klingt hohl und ist sandig, nachholen würde ich 5 m unter dem Gipfelkopf ohnehin nicht. Hier noch mein Tip: Direkt an der Schwierigkeit des Alten Wegs im Ausstieg über dem Plateau des Gipfelkopfaufbaus liegt 2m unterhalb des Überhangs eine verlängerte Bandschlinge (ca. 4m). Das Ding ist fast wie ein Ring und gibt den nötigen moralischen Gummi für den Ausstieg. + (gut)
Karlchen


22.07.2002 10:47
Schwierigkeit ist zum R zu kommen, dann nochmal gut gesichert über den Bauch und immer leichter werdend zum Absatz. Bleibt man links an der Kante kommt noch eine breite SU, der ich auch vertraut hätte. Schöner als der AW, da nicht so sandig. ++ (sehr gut)
Heiko Züllchner "Märtyrer"
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: bonum et malum ultra


20.11.2001 13:00
Anmerkung zum "kleinen Hinweis" von Karl-Reinhart Löwel: "Scharf auf Erika" ist gerade hoch bis zum 3. Band geradeso VI !!!. Ich habe ihn mit VIIa eingestuft weil ein Ring fehlt und nur kleinste Schlingen liegen! Warum hatte die Erstbegeherin den schweren Quergang in Kauf genommen und den Ring nicht rechts der runden Kante gesetzt? Jetzt ist er schwer zu klinken und zwingt die Meisten links am Ring vorbei, also li. der Kante, zu klettern! Der gerade Einstieg links der Kante zum R ist nicht viel schwerer als der Quergang, aber eine bessere Linie! Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte die Erstbegeherin li. u. re. der Kante zwei schöne Linien kreieren können, so ist die Variante "Scharf ..." etwas gekrampft. + (gut)
Karsten
Authentifizierter Benutzer


15.07.2001 13:25
RP VIIb halte ich für vollkommen unberechtigt. Außer am Überhang nach dem Ring kann man überall ewig rumstehen, und der Überhang ist auch nicht so schwer ... ++ (sehr gut)
SteffenC
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Auf der B170


02.04.2001 13:50
Der Direkteinstieg (wie im KF beschrieben) ist jedenfalls alles andere als leicht und gängig.Überm Ring bin ich immer links geklettert, hier dann nett und leicht ungesichert aber eben auch selbständig. + (gut)
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche


02.04.2001 12:58
Kleiner Hinweis: Die Erstbegeherin Ursel Striecks kletterte nach eigener Aussage den Weg so, wie er unter "Scharf auf Erika" beschrieben wurde. Letzterer ist also eigentlich gar keine Erstbegehung gewesen, sondern der eigentliche Weg "Erika". Wer später den beschriebenen Direkteinstieg gemacht hat, können die Kletterführerautoren ja mal erforschen. + (gut)
Alexander Marg
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden


02.04.2001 09:04
netter Weg nicht übersicher, aber nur am Ring schwer, schöne schwerere Alternative zum Alten Weg (Normal)
danger


22.03.2001 21:26
schöner weg, schwierigkeit am ring, danach sicherung sehr dürftig, aber gängig, nicht mehr schwer, ausstieg vom alten weg finde ich für 4 kräftig + (gut)
Claudius Lein
Co-Administrator
Authentifizierter Benutzer


27.01.2001 00:19
Überm Ring war aber nich mehr viel mit Sanduhren, weiß ich noch...und wenn, dann waren die alle dürre. Sonst aber durchaus machebar, weil Crux am Ring. (Normal)
Enrico Morelli
Authentifizierter Benutzer


25.01.2001 19:25
Rechts in der Talseite über brüchigen Überhang zum Ring, besser von weiter rechts umgehen und zum Ring. Von da über mehrere Bänder an mehreren SU vorbei auf Pfeiler. Links vom Abs. AW ist eine große SU. Man kann da nachholen. Wie AW zum Gipfel. Schöne Linie aber als RP-Begehung mit viel Seilzug und mann muss laut brüllen! + (gut)
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