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Schluchtvariante zum AW [IV]

Zitronenkopf, Rathener Gebiet

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Kommentar

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Inubis


19.04.2026 10:08
Der untere Teil bis in die Hochscharte ist kaum der Rede wert, außer dass es etwas dreckig ist. In die Schlotte rein bin ich gerade, den Kamin ausspreizend, meine Nachsteiger von links her. Ging beides klar. Auf halber Strecke liegt hinten im Kamin in einem Querband mal ein Knoten/UFO. Kurz vor dem VG kommt dann besagte SU oder auch ein Köpfchen. Beides sollte man gut verlängern. Der Topoführer sagt nun Ostkante zG, das ist völliger Quatsch. Die ist niemals V und klettert auch keiner, man geht eher zur Nordwestkante (vom VG auf den Gipfel schauend die rechte Kante) und dann dort an deutlichen Begehungsspuren hoch. Schöne Expedition. In der Hochscharte nachholen ist sinnvoll für die Kommunikation und Seilführung. + (gut)
Falk Hoffmann


07.08.2018 19:04
Der Eistieg in den Riss läßt sich von links ansteigend(7er ringwertge Schlinge)umgehen.Ab der kaminverengung linksgängig außenhaltend zu Abs.Am VG wäre eine Nachholeöse wünschenswert. + (gut)
Bergbanane


04.10.2011 09:59
Die Einstiege in die Schluchtvariante bzw. die Schartenvariante sind aber auch nur für Rissfreaks "gut machbar", die Schlingen sind rasch überstiegen. Als Normalo muss man sehen, wo man bleibt. Grottenschlechte Wegbeschreibung im Fehrmann. (Normal)
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa


09.06.2010 05:21
Ich habe mir wirklich Flockis Kommentar ausgedruckt und zusätzlich zum KF mitgenomen, dann kommt man ganz gut zurecht in den Zugangsschluchten. Es sei allen "Kletterpüppchen" und "Toprope-Kennern" ins Buch geschrieben- diesen ursächsichen Weg sollte man haben! Insgesamt ca. 30m Riss und teilweise sehr enger Kamin sind gut machbar jedoch auch sehr anstrengend. Die Schlinge braucht man nicht legen, am VG nachholen. Dann nochmal für III rassige Schlusswand- als Belohnung herrlicher Ausblick in den Wehlgrund und GB von 1974. Wir hatten am 8. Juni den Jahreszweiten..... + (gut)
Flocki
Authentifizierter Benutzer


20.04.2006 14:36
Der Zugang zum AW (von unten her) könnte besser gekennzeichnet sein, um Irritationen zu vermeiden. Man folgt von der Wehlgrundspitze her einem Pfeil mit der alten Gipfelnr.52 geradewegs in eine Kluft hinter dem Witzbold, aus der es dann rechts abgeht in die Schlucht des AW zwischen Gipfel und VG des Zitronenkopfes. Aus dem KF geht auch nicht hervor, dass die Schluchtvariante zum AW beinahe identisch mit der Schartenvariante ist. Es handelt sich im Grunde um den gleichen Kamin, der den VG spaltet. Man klettert ihn als Schluchtvariante, wenn man aus der Schlucht des AW ansteigt; bzw. als Schartenvariante, wenn man vom höchsten Abs. der Schlucht aus nach rechts in die Scharte zwischen VG und Massiv geht. In beiden Fällen ist der Risseinstieg unten harmlos und der enge Kamin dann durch viele Querbänder gut machbar. Kurz unterm VG kommt man an eine bruststarke SU, an der man nachholen sollte! Denn wenn man sie legt und zum Gipfel weitergeht, ergibt das irrsinnigen Seilzug und ist in keinem Fall für den Sandstein am Gipfel schonend. (Normal)
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