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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Peter Uhlmann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: an der Schweizer Grenze
Beiträge: 234

21.10.2018 17:26
Genau so war's mit den Seilen, ein großes Privilegs damals, Besitzer eines "Westseiles" zu sein. Trotzdem ging mit einer gewissen Eigeninitiative immer etwas und nur bunte Seile und tolle Kletterschuhe waren auch nicht der Garant für erfolgreiches Klettern.

mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 898

20.10.2018 23:05
Ja das stimmt was Knittel schreibt. Man konnte allerdings ein Westseil von tschechischen Bergfreunden kaufen, welche wiederum alle zwei Jahre in den Westen reisen durften. Ich meine der Preis war 3000 DDR-Mark. Ohne darum gebeten oder wie das viele machten, darum geschleimt zu haben, bekam ich dann ein halbes Jahr vor der Wende ein gebrauchtes Mammutseil geschenkt ! Und das wurde dann nur für "schwere" Wege verwendet. Ungefähr ab 1987 gab es auch Vollseile aus DDR-Produktion zu kaufen. Die waren aber steif und schwer und krangelten schnell.
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 198

20.10.2018 22:58
http://willya.de/2018/10/19/kilian-fischhuber-klettert-in-den-magischen-granitstaedten-sibiriens/
knittel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: im Pilatusland
Beiträge: 670

20.10.2018 21:32
Anfang der 80er hatte der DDR Kletterer im besten Fall ein bzw zwei 9mm Kernmantelseil welches gerade mal 40m lang war. Schon deshalb war die Möglichkeit einer Rotpunktbegehung relativ eingeschränkt,wenn nicht gar unmöglich.
Frankenjogger
Beiträge: 21

20.10.2018 21:13
Hallo mäh1,

ich wusste bisher nicht, dass F. Naumann zu DDR-Zeiten eine Karriere in Sachsen hatte. Zumindest ist er in Franken in den 1990ern bis zum 10. Grad gekommen, was meines Erachtens nicht schlecht war. Es stellt sich mir nur die Frage, was du unter Karriere, ob in Ost oder in West, verstehst.

Zu der ganzen Onsight-Thematik in Sachsen fällt mir nur ein: af os m.U.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 897

20.10.2018 18:28
In diesem Zusammenhang fällt mir gerade auf, dass keiner Derjenigen die die DDR verlassen hatten (M.Weippert, Th.Rudolf, W.Schönlebe, F.Naumann, Ch.Günther, Yeti) eine annähernd gleichwertige sportliche Karriere in Westdeutschland realisieren konnten. Als einziger "Ostblockkletterer" hat Václav Vodicka in der Schweiz epochale Taten hinterlassen.

Zuletzt bearbeitet am: 20.10.2018 18:34 von mäh1
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 218

20.10.2018 18:05
Ich hatte in meinem 217 eigentlich auf die Skizze angespielt die Gonda für die geplante Zweitbegehung durch Rost gezeichnet haben soll. Ich glaube zwar nicht, dass Rost eine Gebrauchsanleitung nötig gehabt hätte, aber mit den Onsightambitionen (im Sinne von "so wenig Vorab-Informationen wie möglich") kann es in der Zeit auch zwischen den Ringen nicht so weit her gewesen sein.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 896

20.10.2018 17:55
Um 1985 hat Werner Schönlebe "Leben in den kl. Felsen" an der Gansscheibe rotpunkt geklettert. Vielleicht findet sich noch das entsprechende Buch nebst Eintragung im Gipfelbucharchiv. Und auch der Bernd hat, wenn er eine Wiederholungsbegehung auf seine eigenen Wege holte, Ringe durchgestiegen. So wie ich das gesehen hatte war das zwar kein komplettes Rotpunkt, aber doch beachtlich.

Zuletzt bearbeitet am: 20.10.2018 18:02 von mäh1
Peter Uhlmann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: an der Schweizer Grenze
Beiträge: 233

19.10.2018 16:49
Ich glaube auch, der Harri verwechselt da was.
Anfang der 80-er Jahre wurde noch ( fast ) an jedem Ring geruht
und immer fleißig nachgeholt. Der Weg war das Ziel, Rotpunkt-und
Onsight Begehungen kam meiner Meinung nach in Sachsen erst später in Mode.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 545

19.10.2018 13:40
""Onsight-Begehungen" waren in meiner Kletterzeit Gang und Gebe."

War das vor oder nach dem 3.Punischen Krieg?

Ne mal ernst. Bei den Amis wurde mit dem "Onsight" nach 1970 begonnen. Es ist bekannt, dass die Sachsen schon immer der Zeit voraus waren , aber dass der "Onsigth-Begriff", paar Amis waren Mitte der 70er im Elbsandstein, so schnell über den Teich schwappte und übernommen wurde, hab ich so noch nicht gehört. ??

PS: Auf die eigenen "Erinnerungen" sollte man sich da nicht immer verlassen!
2mas
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 64

18.10.2018 21:52
@Stefan: Die Intension eine solche Datenbank zu nutzen ist sehr vielfältig. Für viele Nutzer mit weniger Sandsteinerfahrung sind gerade Informationen über die Schlingenpositionen und zum Gesamtansprch des Weges sehr hilfreich. Wenn man sich das Onsight nicht verderben will, sollte man besser nicht in die Datenbanken schauen.

Wie ich lernen durfte, sind hier die meisten Begehungen "beta flash". Auch das ist vom Anspruch her immer noch deutlich mehr als Rotpunkt.
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 210

18.10.2018 21:42
Noch eine Gechichte zu Onsight-Begehungen.
Nach dem H.Potyka von der 24. Beg der Violetten Verschneidung kam hat er uns zur 25.Beg. überredet.
Er meinte,wie wir klettern wäre der Erfolg gebucht.Dabei hat er aber kein Wort über Schlingen und Anderes berichtet.
Aber er hat zur Verbesserung den Auststieg der
Zentralen -S-W-Wand vorgeschlagen.Was uns sehrgefallen hat.
Gewarnt hat er vor den Fledermäusen,welche sich aufregen werden und wir nicht erschrecken sollten.
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 217

18.10.2018 18:54
Habe gerade festgestellt, dass ich überraschenderweise mit Harry Rost was gemeinsam habe: Uns war beiden (aus völlig unterschiedlichen Gründen) das "onsight" im Bergfinkenweg nicht gegönnt.
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 242

18.10.2018 14:26
Wenn man zu einem Weg nicht mehr zu sagen hat als Schlingenpositionen und andere Details zu verraten, dann kann man auch seine unwesentliche Meinung für sich behalten. Bei vielen Kommentaren, gerade bei schon oft kommentierten Wegen, ließt man doch eine deutliche selbstdarstellerische Intention heraus.
Wenn ich z.B. lesen würde: "Die kritischen Stellen im Weg können durch Schlingen gesichert werden." weiß ich schon viel über den Weg, aber ich muss selbst nicht nur die Bedienungsanleitung aus einem TT-Kommentar abarbeiten.


Zuletzt bearbeitet am: 18.10.2018 14:26 von Stefan F
Schnapser
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 78

18.10.2018 10:13
@FGL: Das stimmt - Schön sind Kommentare, die durch rhetorisch kunstvolle Andeutungen Interesse erzeugen, aber nicht alles verraten. In meinem Falle muss ich zugeben, dass ich mir zwar rhetorisch Mühe gebe, durch die Preisgabe von vielen Details aber die Lesenden meistens einer Onsight-Begehung beraube. Also an alle Puristen, die es "wissen wollen": Lest nicht meine Kommentare!
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 895

18.10.2018 10:10
Früher als es das Internet noch nicht gab, wurden essenzielle Weginfos (so wie QJ das hier macht) mündlich, einschließlich Wegskizze mit tatsächlicher Kletterstrecke, weiter gegeben. Die TT-Datenbank macht Infos nun einem größeren Interessentenkreis zugänglich, ist also ein Instrument der Demokratie. Und das inspizieren von Wegen mittels Abseilen kam auch zuweilen vor. Ein bekannnter Erstbegeher spannte dafür sogar seine Nachsteiger ein.
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 2170

18.10.2018 07:20
Ja, es geht auch anders. Nur interessiert es doch sicher niemanden, wenn Worthülsen ala "Kann man mal machen." das Gros der Kommentare bildet, oder? Zu meiner Ehrenrettung sollte gesagt werden, dass andere Kollegen den einen oder anderen meiner Tipps als hilfreich einstufen.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 569

17.10.2018 20:40
„Wir hatten höstens Auskunft im persöhnlichen Gesprächen
mit Sportkameraden.„

Auskunft in Prä-Internetzeiten:

Werner Schönlebe fragte einst Bernd Franze, der an der 2. oder 3. Begehung der Schwager-Nordwand, damals einer der schwierigsten Elbsandsteinwege, teilgenommen hatte, wie sie denn so sei, diese Schwager-Nordwand?
Bernd Franze antwortete: „So wie mehrere Zittauer VIIc-Wege übereinander.“
Ich denke diese Auskunft war zutreffend und nicht OS-vereitelnd.


Zuletzt bearbeitet am: 17.10.2018 20:42 von Fleischgewordene Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 568

17.10.2018 19:19
„Die 2er Seilschaft F.Scheffler,W.Kunth mit zusammen 150 Jahren haben es ohne Schwebe Ende der 70Jahre geklettert.„

Das war 1978 und sie hatten den Felsensportweg, aber nicht die hier diskutierte Variante durchstiegen. Der Einstiegsriss des Felsensportweges ließ sich übrigens schon mit dem Schlingenmaterial der 30er Jahre gut absichern.

„Streng genommen zerstört schon der Blick in die tt-Datenbank die o.s.-Begehung.“

Das kommt darauf an, wessen Kommentare man liest. Die Adersbach-Kommentare eines ehemaligen Nutzers der Brutscher-DB wurden einmal mit den Worten: „Wenn man es vorher liest, versteht man nichts, wenn man es hinterher liest, versteht man alles.“, gelobt.
Die hier mittlereile vorherrschenden Wegkommentare vom QJ-Typ sind möglicherweise nicht onsightkompatibel, aber die liest doch sowieso niemand, der sich ernstlich fürs Klettern interessiert, oder?


Zuletzt bearbeitet am: 17.10.2018 19:20 von Fleischgewordene Löschtaste
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 209

17.10.2018 13:35
"Onsight-Begehungen" waren in meiner Kletterzeit Gang und Gebe.
Wir hatten höstens Auskunft im persöhnlichen Gesprächen
mit Sportkameraden.
Entweder hat mans drauf oder hängt einen Sack.
Im übrigen sollte man in der heutigen Zeit auch mal die
Ausrüstungen von Früher und von Heute beachten.
Waren wir schlechter?Ich kann mir es nicht vorstellen.

Zur Wolsspitze: Die 2er Seilschaft F.Scheffler,W.Kunth
mit zusammen 150 Jahren haben es ohne Schwebe Ende der 70Jahre geklettert.Unsere Seilschaft am AW mit 120 Jahren
waren dagegen Jung.

 


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