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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 677

19.04.2019 10:01
in memoriam Hansjörg Auer, David Lama, Jess Roskelley:

https://tinyurl.com/y275ymby

Das kann dem Ondra nicht passieren, sagt

Eure Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 676

18.04.2019 21:16
Das kann man nicht von jedem Anfänger trotz GPS und ähnlichen Raffinessen heute erwarten."

Lieber Ulrich Schmidt,

ich weiß nicht, was man aktuell von den Anfängern erwarten kann, möglicherweise irgendwann nichts. Aber von den Navigations-Apps und den Mobilgeräten muss man das erwarten können. Wenn jetzt noch nicht, dann eben von der nächsten Generation in einem halben Jahr. Man kann erwarten, dass die Industrie halbmetergenaue Führung bei idiotensicherer Bedienung gewährleistet. Und man kann erwarten, dass der Verbraucher des Elbsandsteingebirges sich das neueste Gerät kauft, weil nur dieses die eigene Sicherheit und den maximalen Naturschutz gewährleistet. Man kann auch erwarten (und kontrollieren) dass jeder Elbi-Tourist, ob nun Kletterer oder nicht, ein von der NPV zertifiziertes Mobilgerät mit dem Sumpfporst-Label mitführt.
Dieses Schilderzeugs an Fels und Baum ist Technik aus dem Mittelalter. Typisch DDR. Man stellt an Autobahnen auch keine Postmeilensäulen mehr auf.

Btw. woher weißt du eigentlich, was man von aktueller Navigationstechnik für Jedermann erwarten kann und was nicht? Bist du da auf dem neuesten Stand? Läufst du nicht mehr mit deiner Landkarte herum?

Fragt sich deine Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 675

18.04.2019 20:49
"Zwischen Ringe ziehen und Markierungen entfernen ist in meinen Augen kein Unterschied."

Lieber Ulrich Schmidt,

da stimme ich mit dir weitgehend überein. Ringe ziehen ist jedoch anstrengender, weiß

Deine Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 674

18.04.2019 20:09
„ … so Ihr Tun darauf abzielt, dass jeder nach Belieben kreuz und quer zum Ziel seiner Klettersucht stampfen darf, alles Grün, alles Leben unter seinen Profilsohlen zertrampelnd.“

Mein lieber Karl-Reinhart Löwel,

wer hier die Idioten sind, lasse ich mal dahingestellt, aber auf diese idiotische Begründung hatte ich schon gewartet..
Ich muss nicht einmal mutmaßen, dass auf den weithin sichtbaren, idiotensicheren „Klettermarkierungen“ weit mehr Menschen durchs Gelände irren, als Kletterzustiege suchen. Nicht lange genug gab es so gut wie keine „Klettermarkierungen“ und es waren überwiegend die Kletterer, die sich an den vorhandenen Pfadspuren und am Kletterführer orientierten und, wenn auch nicht immer erfolgreich, einen sinnvollen Zustieg zum Kletterweg suchten. Darin bestand sogar ein Reiz dieser veraltenden Art des Kletterns.

Heutzutage rennen die Kletterer mit GPS-Smartmobilgeräten durchs Gebirge und die Klettergipfel sind in Internetdatenbanken und neumodischen Pläsierführern mit ihren Koordinaten verzeichnet. In anderen Abeteuergebieten muss man sogar nur noch die Klötzchengrafik des Gebietsführers vor die Linse des Mobilgeräts halten, um sich von diesem bis zum Einstieg an die Hand nehmen zu lassen. Und da muss man hier noch einen Schildchen- und Markierungsparcour installieren, damit die Generation der neuen Kletterer nicht kompanieweise alles Grün, alles Leben unter ihren Profilsohlen zertrampelt, statt die Natur zu schützen?

Karl-Reinhart Löwel, deine „Argumentation“ passt in gängige Talkshows und ist dort möglicherweise inhaltlich sogar noch zu unterbieten. Mehr Positives fällt mir dazu nicht ein.

Vielleicht gehst du nochmal in dich, löst dich für uns von den sattsam bekannten Naturerhaltungsphrasen und versuchst, dich dem Unsinn der „Klettermarkierungen“ unter dem Aspekt der menschlichen Sicherheit zu nähern. Der ist zwar mindestens genauso unsinnig, wird aber weit erfolgreicher angewandt, wenn es darum geht, die menschliche Bequemlichkeit und Oberflächlichkeit (fels-)flächendeckend zu erhöhen.
Wanderer wie Kletterer, ja ganze Adventure-Kurs-Formationen könnten ohne die Schildchenführung in die Irre gehen, um dann zu Dutzenden als zerschellte Leichen die Gründe unserer Schluchten und Kamine zu füllen oder zumindest die Bilanzen unserer Krankenkassen zu belasten. Man stelle sich nur vor, im Augenblick der größten Verirrung, der akutesten Absturzgefahr fände der Guide dann auch noch kein schnelles Netz. Ein Königreich für ein Schild könnte dann oft als letzter Ruf durchs Gebirge schallen – unerhört!

Die für das Wohl ihrer Untertanen zuständige Behörde müsste das ganze Gebirge abseits der sichersten Wandermagistralen und Klettersteige sperren, vielleicht einzäunen gar. Der Natur wäre damit nebenbei auch aufs Vortrefflichsten geholfen, der der nun unzertrampelt, grün und lebendig bleibenden Hänge und sogar noch mehr der menschlichen Natur, die da im Wesentlichen aus Sicherheitsbedürfnis und Bequemlichkeit besteht, nicht nur, aber auch im Gebirge.

Also das oder Schildchen! Kletterer, was ist die bessere Alternative für Dich? Schildchen selbstverständlich.

Oh je, nun habe ich dir schon ziemlich viele der Argumentationmarkierungen hingestellt, schon fast ein Argumentationskettengeländer, aber sicher ist sicher! Du sollst dich schließlich nicht verirren.

Die Farbschmierereien in den alpinen Pläsierrouten werden von den hüttenbewirtschaftenden, kursgebenden und sonstigen schweizer Bergführern übrigens genau so begründet: Es erhöhe die Sicherheit der selbständig Steigenden, wenn der Farbpfeil sie davor bewahrt, die Drei-Meter-Querung zu verpassen und womöglich den gleichfarbigen Bolts der ständig kreuzenden Schwererklettererroute zu folgen.
Auch in der kleinen Sächsischen Schweiz gab es schon Todesfälle wegen Versteigens (z.B. Hoher Riss und Brosinnadel).

Idiotensichere Grüße von deiner Löschtaste
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2650

18.04.2019 19:25
Auch ich bin beim Beginn meiner kletterlaufbahn wild durchs Gebirge getrampelt, den kürzesten oder vermeintlich besten Zustieg suchend.
So manche Quacke war im Unterholz weiß Gott nicht gut zu finden (ich denke da nur an die einsamen Nadel).
Mit den Jahren habe ich gelernt, jede unscheinbare Pfadspur und jeden Weg einschätzen zu können, auch weil ich das Gebirge immer besser kannte.
Das kann man nicht von jedem Anfänger trotz GPS und ähnlichen Raffinessen heute erwarten. Deshalb sind die Pfeile auf jeden Fall eine gute Hilfe und vor allen Dingen - was das wichtigste ist- sie vermeiden Konflikte zwischen Naturschutz und Klettersport.
Soweit sollte man schon noch darüber nachdenken.
Zwischen Ringe ziehen und Markierungen entfernen ist in meinen Augen kein Unterschied.
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche
Beiträge: 1075

18.04.2019 18:48
Die Idioten sitzen am kürzeren Hebel, so Ihr Tun darauf abzielt, dass jeder nach Belieben kreuz und quer zum Ziel seiner Klettersucht stampfen darf, alles Grün, alles Leben unter seinen Profilsohlen zertrampelnd. Eine Sperrung des Nationalparkes (der eigentlich nicht ansatzweise einer ist) für den Klettersport ist keine Unmöglichkeit.

Zuletzt bearbeitet am: 18.04.2019 18:50 von Karl-Reinhart Löwel
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 673

18.04.2019 18:32
Nachbemerkung für diedaoben: Wenn ich bedenke, wie der SBB-Führer und die ihn flankierenden „Bergfreunde“ charakterlich gestrickt sind, halte ich es für möglich, ja wahrscheinlich, dass sie den letzten Satz meines Vorkommentars als „Anstiftung zu einer Straftat“ missversehen und die Gelegenheit zur Denunziation bei einer zuständigen Behörde nutzen könnten.

Also: „Macht weiter Leute!“, drückt lediglich rein symbolisch mein Verständnis für die Motive der „Täter“ aus und ist keinesfalls als Aufforderung zu ungesetzlichem Tun zu verstehen, ihr W...

Eure, euch alle liebende Löschtaste


Zuletzt bearbeitet am: 18.04.2019 18:35 von Fleischgewordene Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 672

18.04.2019 17:32
„mehr als 450 Klettermarkierungen in der gesamten Sächsischen Schweiz beschädigt und unkenntlich gemacht.“

Soweit ich weiß, hatte Egmar P. vor Jahren eine Anzahl der damals zu diesem Zweck verwendeten Plasteschilder entfernt, weil er der Ansicht war, dass so etwas beim sächsischen Bergsteigen nichts zu suchen hat. Nach seinem Tod rächte sich der SBB in Gestalt von Michael und Tina Schindler, indem er ihm ein Plasteschild mit seinem Namen an einem Plaste-„Kletterweg“ im „sportlichen Zentrum des Sächsischen Bergsteigens“ widmete.
Egmar P. lag wehrlos unter der Erde.

Wer braucht solche „Klettermarkierungen“?
Wann erscheinen die ersten dicken roten/blauen/gelben Markierungspfeile in Kletterwegen, wenn der Wegverlauf nicht schnurgerade verläuft oder durch ausreichende Ring-/Ösendichte eindeutig gekennzeichnet ist?
In (nachträglich gebolteten) alpinen Pläsierrouten der Schweizer Alpen ist sowas bereits seit Jahrzehnten gängige Praxis.

Egal, wer hier zur Tat schritt, ob weiblich, männlich oder divers, eure Löschtaste ruft euch zu: Macht weiter Leute!



Zuletzt bearbeitet am: 18.04.2019 17:39 von Fleischgewordene Löschtaste
Terry
Beiträge: 38

18.04.2019 13:06
Die Polizei gibt bekannt:
Wegemarkierungen zerstört – Zeugen gesucht

Zeit: Dezember 2018 bis April 2019
Ort: Nationalpark Sächsische Schweiz

Unbekannte haben in den zurückliegenden Monaten bislang mehr als 450 Klettermarkierungen in der gesamten Sächsischen Schweiz beschädigt und unkenntlich gemacht. Die ca. zehn Zentimeter großen Markierungen, wurden durch die Täter aus Felsen herausgeschlagen, mit Farbe übermalt oder aus Baumstämmen herausgeschnitten. Eine Schadenssumme ist bislang nicht bekannt.
Square Feet
Wohnort: Dresden
Beiträge: 3

18.04.2019 11:53
@MK 576:
Natürlich kann man über die Aussagekraft des Kommentars meckern, man könnte sich aber auch darüber freuen nicht erst auf den Gipfel zu müssen um die Wegbeschreibung (die momentan in keinem Führer vorhanden ist) nachzulesen. Zu einem älteren Weg wäre besagter Kommentar sicherlich unangebracht.
Flocki
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 153

17.04.2019 17:21
Bezogen auf meinen Beitrag 152 ist zu vermelden, dass auch in Tisa eine Reihe von Gipfeln, im Rahmen des Falken-Programms, bis zum 30.06.2019 gesperrt sind. Speziell die Gipfel im Gebiet "An der Wand". Konkreter: Die Paradieswände zwischen Kote 18 und Kote 40.

Zuletzt bearbeitet am: 17.04.2019 17:22 von Flocki
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 671

17.04.2019 07:52
„Deine Worte (zur Erinnerung) " : ....“

Sag mal, bist du so äh intelligent oder tust du nur so?

Peinlich berührte Grüße von deiner Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 670

16.04.2019 22:43
Und hier:

https://katholisches.info/2019/03/25/in-ganz-frankreich-werden-katholische-kirchen-geschaendet/

Sag ich doch! Sie greifen unsere Kirchen an.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 970

16.04.2019 20:18
Deine Worte (zur Erinnerung) " : .........gewisse Zeit wird die Brandruine gewiss viel mehr Gaffer aus aller Welt anlocken, als der Louvre und der Eiffelturm zusammen.
Letzterer ist leider nicht aus Holz, sonst könnte man gegensteuern,"
Ich wollte nicht gegensteuern aka abfackeln. Du hast das hier eingebracht. Außerdem würden unsere muslimischen Mitbürger Notre-Dame nicht einfach abreißen, sondern anmutige Minarette dranpappen, von welchen Dich der Muezzin zum Gebet tröten möge, den Rüssel schön Richtung Mekka.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 669

16.04.2019 19:07
„Thematisieren das im Hambacher Wald gerodet wird und dann sich wünschen, dass der E-Turm aus Holz bestünde.“

Witzbold!
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 969

16.04.2019 18:35
Thematisieren das im Hambacher Wald gerodet wird und dann sich wünschen, dass der E-Turm aus Holz bestünde. Oder geht es gar nicht um die Umwelt und den Naturschutz, als vielmehr um die Darstellung (und das Weiden daran) der Konflikte drumherum ? Interessanterweise hat auch die executive Seite solcher gesellschaftlichen Konflikte ein Interesse an einer Endlosschleife selbiger. So hat halt jeder so seine dunklen Seiten. "Dunkle Seite" wäre auch ein prima passender Wegname im Elbi.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 668

16.04.2019 16:39
„Unglücke“? Naja.

Kein Mensch ist zu Schaden gekommen und solch steinerne Schandmale klerikalen Größenwahns gibt ja nun mehr als genug. Früher oder später wäre der Klotz ohnehin abgerissen worden, um Platz für eine schöne Moschee zu schaffen.
Die klügeren Franzosen hatten den Tempel einst schon als Weindepot einer sinnvollen Verwendung zugeführt, was leider keinen Bestand hatte.
Für die Touristen bietet Paris noch genug andere Attraktionen und für eine gewisse Zeit wird die Brandruine gewiss viel mehr Gaffer aus aller Welt anlocken, als der Louvre und der Eiffelturm zusammen.
Letzterer ist leider nicht aus Holz, sonst könnte man gegensteuern,

findet eure Löschtaste
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 968

16.04.2019 14:29
In der Wikipedia wird man eines Tages folgendes über ihn lesen können : Neben seinen intellektuellen Höchstleistungen gab es bei ihm aber auch eine dunkle Seite. Tagesaktuelle Unglücke kommentierte er zuverlässig mit berauschenden Worten.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 667

15.04.2019 22:47
Liebe Heimatfreunde,

eben wurde gemeldet, der Nordturm sei betroffen, wahrscheinlich nicht mehr zu retten.

Bei all dem Schrecken kann ich hier Entwarnung geben: Es ist nicht UNSER Nordturm gemeint. Der steht ungefährdet.
Und der Innenminister hat mich eben am Telefon beruhigt:

Peterskirche (nicht Petersdom!), Hunskirche, Totenkirchl (und Katzenkirche) sind sicher!

Eine Gute Nacht wünscht

eure Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 666

15.04.2019 21:13
Liebe Freunde des Builderings,

die beiden kleinen Dorfkirchen im Leipziger Umland dienten nur dem Training. Jetzt greifen sie unsere europäischen Sakralmonumente an.
Quasimodo muss sich einen anderen Kirchturm suchen oder der nächste Frollo wird überleben.
Trump will Wasserbomber schicken.

Gruß von der Kathedral-Löschtaste

 


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