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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Peter Uhlmann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: an der Schweizer Grenze
Beiträge: 238

22.02.2019 16:01
"Et tu brute?"

Ich bin kein "Überläufer" und hoffe sehr, es sind nicht Deine letzten Worte hier im Forum.

Man hatte ja auch nicht immer und überall Wege wie zB. Wand ohne Regen, Ostrisse, Schwarzes Horn-Schiefer Tod, Mönch-Nordverschneidung, Rissarme, Wahnsinnsverschneidung, Zwilling-SO Verschneidung oder die Friensteinwarte bei Regen zur Verfügung.
...und dafür braucht es ja auch ein gewisses Potential.

Bisschen besorgt, schon der eigenen Gesundheit zu liebe, kann man schon sein.

Liebe Grüsse nach Sachsen







Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 641

22.02.2019 15:05
„Ich bin auch etwas überrascht von Ulis Plädoyer zum Klettern bei Nässe.“

Et tu brute?

Als wir jung und fit und etwas erfahren waren, sind wir immer klettern gegangen, egal ob Sommer oder Winter, egal ob Frost odr Hitze, egal ob Regen, Schnee oder Sonne. Auch Heiligabend, auch Silvester, natürlich Neujahr.
Friensteinwarte, Königshangel, Mönch-Nordverschneidung, Torbogen, Rissarme, RGW, Ostrisse, Schilbürgerriss, Schwager-Talweg, Raaber Wand-Nordverschneidung, Wahnsinnsverschneidung, Geisterwand, Zwilling-SO-Verschneidung, Neuer Talweg, Schwarzes Horn-Schiefer Tod, alles Wege, die fast immer, wenn auch manche nicht bis zum Gipfel, gingen. Die Aufzählung ließe sich noch lange fortsetzen, auch mit leichten Wegen. An viele dieser Begehungen kann ich mich hauptsächlich so gut erinnern, als wäre es gestern gewesen, weil so abartige Bedingungen herrschten, der Regen wie ein Vorhang hinter uns fiel, ein Tritt im Dreierausstieg erst mit bloßen Händen freigetaut werden musste, ich beim Nacholen auf dem Gipfel die Augen schloss und als ich sie wieder öffnete, nichts mehr sah, weil Schnee den Raum zwischen Brillengläsern und Augen ausfüllte.
Und dann diese unerträglichen Bescheidwisser und Belehrer hier.

Sei gegrüßt Uli!


Zuletzt bearbeitet am: 22.02.2019 15:06 von Fleischgewordene Löschtaste
Peter Uhlmann
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: an der Schweizer Grenze
Beiträge: 237

22.02.2019 14:26
Ich bin auch etwas überrascht von Ulis Plädoyer zum Klettern bei Nässe.
Kleine Anekdote aus den 80ern:
Wochenende, wir waren im Brand unterwegs und es regnete, also erstmal
Einkehr in der Waltersdorfer Mühle und abwarten.
Ziel war eigentlich der Polenztalwächter, "Angenehme Stürze" oder "Gelber Streifen".
Nach geraumer Zeit und es regnete immer noch, hatten wir uns zu einer Wanderung entschlossen und besuchten dabei auch den Polenztalwächter.
Und siehe da, in der Nordseite wurde schon geklettert, eine 2er Seilschaft war im "Hohlspiegel" unterwegs.
Der Nachsteiger hatte Probleme und wurde mehr oder weniger nach oben gezogen.
Dabei passierte es, dass er einen relativ grossen Griff oder auch Tritt aus der Wand riss. In so einer strukturarmen Wand ein herber Verlust und vielleicht auch vermeidbar, wenn man sich an die Regeln hält. Vielleicht lag es aber auch nur am überforderten Nachsteiger und der Griff wäre auch bei trockenem Fels ausgebrochen. Man wird es nie mehr erfahren...
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 640

22.02.2019 14:17
Liebe Maiers & Co.,

vor ca. 15 Jahren fuhr ich am Ende eines Arbeitstages ein ziemlich altes Ehepaar von deren Gartengrundstück nach Hause. Während des Gesprächs im Auto erzählten sie mir, dass sie nach dem Zusammenbruch 1989 gedacht hatten:
„Was für Möglichkeiten sich jetzt eröffnen, Schade dass wir schon so alt sind.“
Dann fuhr der Mann fort:
„Und wissen Sie, was wir jetzt, 15 Jahre später denken? Gott sei dank, dass wir schon so alt sind!“

Warum fällt mir diese Begebenheit ein, wenn ich hier lese?

Angewiderte Grüße von eurer Löschtaste
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 569

22.02.2019 13:00
Offensichtlich brauchte es eine „Nässeregelung“, weil das ungebremste Kletterverhalten halt auch seine negativen Folgen produzierte! Über Vernunft, Unvernunft oder „die Lücke im Zaun“ lässt sich trefflich streiten. Die „unendliche Dummheit“ will ich gar nicht erst bemühen. Solange alles gut geht, ist das kein Problem, aber was ist wenn? Also hat man sich regeltechnisch absichern „müssen“, damit diejenigen die den Bogen überspannen und durch Notsituationen Aufwand verursachen und teils Leib und Leben anderer gefährden, zur Rechenschaft gezogen werden können. Und deshalb wurde z.B. eine „Bergeversicherung“ schon ab den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bei alpinen Vereinen eingeführt. Man konnte ja die Toten nicht einfach im Gebirge liegen lassen.

Folgende Aussagen eines selbsternannten „bekennender Bei-Regen-und-Nässe-Kletterer“ halt ich für Nonsens, wobei das „Bei-Regen-und-Nässe-Kletterers“ schon unfug ist (erinnert an „Die Ritter der Kokosnuß“).

> "Wenn eine Platte bei Nässe bricht, bricht sie bei Trockenheit bei falscher Belastung auch."
Aha, alles kann brechen wird zum Argument für Nässeklettern!

> "...bei jedem Wetter Kurthsche Variante, Turnerweg,..."
Kurthsche Variante: Im Einstieg bis Sandband (Schusterweg) ist der Stein „nach“ Regenperioden teils lange feucht und dann weich bis reibig. Also bis zur Kurthsche Variante (Einstieg Ostweg) fliegen?

Turnerweg: Auch hier muss man erst bis zum "Turnerkamin" kommen! Ich kenne einige, da legt sich die Stirn schon in Falten, sobald der „Tunerkamineinstieg“ nur erwähnt wir! Und Kamin ist nur rund 1/3 vom Weg. Hab allerdings auch noch keinen bei Sturzregen den Tunerkamin runter schwimmen sehen.

Also uns wurde von "Experten" immer gepredigt, bei unsicheren Verhältnissen steigt man in keine „Wand“ ein.
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 231

22.02.2019 12:24
Es begab sich, dass ich einem "sehr erfahrenen Kletterer", Nichtsachse, in der Bussard-Südwand einen Weg (Südwand oder Direkte) sichern sollte und als Gegenleistung anschließend nachsteigen durfte. Es war Sommer, für meine Verhältnisse sehr früh am Tag. Das Gestein war wohl grundsätzlich trocken, aber aufgrund des Tageszeit morgenfeucht vom Tau. An die Wetterbedingungen der Tage vorher kann ich mich nicht mehr erinnern. Mein Vorsteiger brachte den Weg sehr sicher und im Nachstieg hielten sich meine Kletterprobleme in überschaubaren Grenzen. Der dritten Mann im Bunde, ein "sehr erfahrener Kletterer", Sachse, kam aufgrund seiner behäbigen Grundeinstellung erst später zum Fels. Mit leichtem Stolz erzählte ich ihm von der Begehung, um ihn an meiner Freude teilhaben zulassen. Überraschenderweise musste ich aber eine Rüge hinnehmen, die ja eigentlich meinem Vorsteiger hätte gelten sollen.

"Bei solchen Verhältnissen, steigt man in diese Wand nicht!!! ein! Auch bei der (nur) oberflächlichen Feuchtigkeit, kann (in der Wand) bei dem ein oder ander'n Knuspergriff immer mal was abbrechen."

Seine Empfehlung wäre gewesen, einfach zur späteren Stunde am Vormittag einzusteigen.

Hätten sich die Befürchtungen des zweiten, behäbigeren, sehr erfahrenen Sachsenkletterers erfüllt, könnte der erste sehr erfahrene Nichtsachsenkletterer hier höchstwahrscheinlich keine dicke Lippe mehr riskieren.

(NB: Wir sind nicht ausgestiegen sondern vom Band abgeseilt)


Zuletzt bearbeitet am: 22.02.2019 12:25 von Sergeant Pepper
Helge
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 915

22.02.2019 11:25
"Das Klettern an nassem und feuchtem Fels ist bei allen Kletterrouten zu unterlassen, in denen gesteinsbedingt die Gefahr der Beschädigung der Felsoberfläche und des Ausbrechens von Griffen und Tritten besteht."

Ich weiß nicht was daran so schwer zu verstehen ist.

Die Regel beschreibt einerseits ziemlich klar was verboten und ist und impliziert andererseits ganz eindeutig, dass das Klettern an nassem oder feuchtem Fels erlaubt ist, wenn in der betreffenden Route gesteinsbedingt keine Gefahr des Abbrechens oder der Beschädigung besteht.

Es gibt also Fälle von Klettern bei Nässe, die erlaubt sind und Fälle von Klettern bei Nässe, die verboten sind. Diese beiden Fälle zu unterscheiden, ist nicht immer einfach und erfordert viel Erfahrung. Diese Erfahrung hat ein Anfänger nicht, daher kann er die Entscheidung nicht treffen, daher muss er im Zweifelsfall bei Nässe immer auf das Klettern verzichten. Ein sehr erfahrener Kletterer kann diese Entscheidung dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig treffen und hat daher mit zunehmender Erfahrung immer mehr Routen zur Auswahl, die er auch bei Nässe klettern kann und darf.

Probleme tauchen eigentlich nur in zwei Fällen auf:
1) Wenn der erfahrene Kletterer sich geirrt hat und doch etwas ausbricht - dann bekommt er die Folgen mit hoher Wahrscheinlichkeit selber schmerzhaft zu spüren.
Oder 2) wenn Leute vom Wanderweg oder vom Monitor aus glauben, es besser beurteilen zu können als der erfahrene Kletterer vor Ort und sich als moralische Instanz aufspielen. Dann bekommen wir es hier im TT-Forum als Leser schmerzhaft zu spüren.
Inubis
Beiträge: 39

22.02.2019 09:37
Die Ausmaße an Egoismus und Ignoranz einiger Forenteilnehmer hier überraschen mich.

Es wird bis auf das Blut über Anfänger aus der Halle, die den Fels kaputt latschen und alles abreißen was sie anfassen, diskutiert.
Die Anbringung mehrerer nR an der Johanniswacht als Ende der sächsischen Kletterkultur und Ringleiter-Entartung zerrissen.
UFOs werden als Quelle eines unablässigen Stroms unfähiger Kletterer dargestellt, die sich klassische Risse hochsitzen und diese zerstören.

Kurzum: Alles Neues, was den Felsen eventuell übermäßig abnutzen könnte, ist verpöhnt. Aber wenn der alteingesessene Kletterer sich die Jahreserste bei Regen gönnt, ist das absolut in Ordnung und nicht verwerflich. Er kann es ja einschätzen und ist über jeden Zweifel erhaben. Das nutzt den Fels auf keinen Fall ab.
Welch Heuchlerei.

So, ich geh mal meine Liste weiterführen. Bei einem vorbildlichen Spitzel muss die ja stets aktuell sein.


Zuletzt bearbeitet am: 22.02.2019 09:40 von Inubis
Patrick T
Beiträge: 13

22.02.2019 09:21
@FGL,Warum empfindest Du Ordnungsamtmitarbeiter als "geistig enorm flexibel"... weil Du ihnen in ihrem Wesen nicht unähnlich bist und Dich selbst wahrscheinlich für ebenso " geistig ENORM flexibel" hälst.
Total unflexibele Grüsse.


Zuletzt bearbeitet am: 22.02.2019 09:21 von Patrick T
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 223

21.02.2019 22:01
FgL:#635 Was sagen dir die Bilder?
Ich knne sowas aus dem Ende 40 bis 57.
Da wurde überall Kabelmäntel abgebrannt,Blei am offenen
Feuer geschmlzen.
Aus den Schaltschränken Qucksilber geborgen.
Du bist warscheinlich nur im 7.Himmel aufgezogen worden
und kennst keinen Hunger und Sorgen wie es weiter gehen soll.
Mein größer Fund war in der M-villa.Da war die Terasse voll mit Blei ausgelegt.Unser Leiterwagen hatte damit allerdings seinen Geist aufgegeben.Aber abends mit einer Trümmerbahn von Striesen nach Gruna (ins Zwischenlager) hats noch gereicht.

Wiviel Patenkinder in Afrika hast du?
Ich habe jetzt mein Patenkind mit 18 Jahren aus der Patenschaft entlassen müssen und werde wahrscheinlich
eins aus Nepal beantragen.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 639

21.02.2019 21:12
Warum empfinde ich, wenn ich hier mäh, Inubis, Patrick T lese, die Schreibtischtäter im Ordnungsamt gerade als geistig enorm flexibel?

Zuletzt bearbeitet am: 21.02.2019 21:14 von Fleischgewordene Löschtaste
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2644

21.02.2019 20:30
"Ich verstehe...nicht... Was interessiert mich.. "
Das trifft offensichtlich zu.
Die Absicht verstehen zu wollen ist nicht erkennbar.
Ich entschuldige mich dafür, dass ich es versucht habe.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 954

21.02.2019 14:42
Fakt ist, dass das Thema "Klettern bei Nässe/Regen" hier turnusmäßig auftaucht. Man kommt sich vor, als hätte man es mit Drogensüchtigen zu tun, die nach erfolgreichem Entzug, einen noch tieferen Rückfall haben. Was ist mit den Sächsischen Bergsteigern los, was funktioniert da nicht ?
So blöd kann man doch eigentlich gar nicht sein, dass man sich sein wichtiges Element ohne Not kaputt macht.
Inubis
Beiträge: 38

21.02.2019 14:27
Ich verstehe den Zusammenhang mit dem 65er Kletterführer nicht. Was interessiert mich, ob es 1965 OK war, bei Regen Route XY zu klettern.
Damals konnte man auch ohne schief angeschaut werden der Sekretärin einen Klaps auf den Po geben, Giftmüll in die Natur kippen und im Restaurant rauchen.
Oder eben auf die Barbarine, ohne gegen Regeln zu verstoßen. Das gönnen sich heute hoffentlich nur die Parteivorsitzenden :/

Wenn dich die erfolgreiche Jahreserste so sehr befriedigt, dann mach das doch - melk' die Kuh. Ich finde das Einfordern eines derartigen Sonderstatus mehr als fragwürdig und nicht zeitgemäß, aber ich denke, das ist klar geworden. Rücksichtsnahme wird scheinbar nicht mehr so als selbstverständlich angesehen.


Zuletzt bearbeitet am: 21.02.2019 14:35 von Inubis
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 638

21.02.2019 10:43
" Macht ja nix, die anderen Leute dürfen sich ruhig an die Regeln halten. Und auf den einen, der sich die Ausnahme gönnt, kommt es nicht an." (Inubis)

Genau! Hier zur Illustration dieser Aussage Bilder des aktuellen SBB-Vorstands für Bergsteigen:

http://felsenwelt.de/monatsbilder/2019/monat_03_19.htm

Verbotsignorierende Grüße von eurer Löschtaste
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2643

21.02.2019 08:59
@inubis: Jeder bekommt im Leben seine Maßstäbe anerzogen, am prägendsten in der Kinder- und Jugendphase. Natürlich verändert sich so manches im Laufe der Zeit, zum Teil gravierend und je nach dem gewollt oder ungewollt.
Ich schaue, wenn ich wissen will, wo ich mit meiner Meinung stehe, in den grünen 65er.
Damals gab es kein Verbot (das gibt es auch heute nicht), wohl aber - wie schon viel früher - den Hinweis zum Verhalten bei Nässe. Und es gab die von den Älteren weitergegebene Erfahrung "so etwas macht man bei dem Wetter nicht" (dazu hätte selbstverständlich auch die Dietrichrinne gehört). Und es gab die "zulässigen" Alternativen. (Literatur: "die trotz enormer Schwierigkeit bei Regen erkletterbare Südostwand")
Die Aufnahme des (im nachhinein mehrfach ver- und entschärften) Verbots in die Regeln war eine Reaktion auf die sich durch Unvernunft häufenden Unfälle in den 70er Jahren auf Drängen des BUD, und an dieser Aufnahme habe ich sogar mitgewirkt.
Das Schreibtischtätertum des Totalverbots jeglicher Kletterei war damit keineswegs beabsichtigt, da war ich mit H.-D. Meissner einer Meinung. Aber Differenzierung, Einzelfallentscheidung, Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände und eigenverantwortliches Entscheiden ist heutzutage eben gleichbedeutend mit Regelverstößen, Normenverletzung und Gesetzesübertretung, was angeprangert und verdammt werden muss.
Und - jawohl, ich nehme mir ohne Ausrede heraus, bei jedem Wetter Kurthsche Variante, Turnerweg, Grottenweg oder im Bielatal eine Jahreserste zu machen.
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 252

21.02.2019 07:16
zu den Jahresersten:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist doch eine Jahreserste am 1.1. gerade in vorderen Bielatal nichts besonderes. Man hat sich eben nach Silvester vielleicht noch verkatert ins Bielatal geschleppt und ist auf den Gipfel gewankt. Chapeau! Ich freue mich wenn ich ein Gipfelbuch aufschlage und möglichst spät im Jahr zufällig eine Jahreserste habe. Eigentlich ist das Sammeln der Jahresersten doch eine Angelegenheit die weniger Wettstreit als liebgewonnene Tradition mit zwinkerndem Auge ist. Dafür aber bei Nässe zu klettern und sich ein augenrollendes Kopfschütteln Anderer abzuholen halte ich für ziemlich fragwürdig. Was hat man denn davon? Am Ende sitzt man oben, es fällt einem kein Spruch ein und dann steht sowas wie "Am Ende geht es um Glitzer" im Buch. (so oder so ähnlich 2019 auf dem Großen Mühlenwächter).
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 637

20.02.2019 21:40
Ulrich Roski - gut den kann man mit Brecht und Rilke in einem Atemzug nennen. Wenn mir Weltschmerz drohen sollte, werde ich mir die Empfehlung mal anhören. Heute jedoch berichtet ein Säulenheiliger dem Bruder vom Feierabend. Das ist zweistimmiger Antiprotest. Mein Plattenspieler unterstützt leider keine Links.

Im Volkeston grüßt eure Löschtaste

Climag
Wohnort: JWD
Beiträge: 107

20.02.2019 21:40
...es gibt hier im KLETTERforum immer mal wieder (mehr oder weniger die gleichen) Personen, die das KLETTERforum auch als solches benutzen wollen. Sie bringen Beiträge zum KLETTERN in der sächsischen Schweiz, zum KLETTERN in Sachsen überhaupt oder auch zum KlETTERN in den Alpen oder in noch größeren Gebirgen. Das sollte auch so sein in der selbsternannten größten KLETTERdatenbank des Elbsandsteingebirges. Soweit so gut, es existieren sogar Moderatoren für die Beiträge, das hat nicht jedes Forum, mein chapeau an die ehrenamtlich fungierenden Menschen. Und es gibt autentifizierte Benutzer, die fast ausnahmslos jeden KLETTERbeitrag umzudeuten verstehen von den KLETTERsportlichen Themen in eigene politisch geprägte/geführte Meinungsäußerungen. Das wird dann von einigen KLETTERforumsbenutzern aufgegriffen und schnell ist das KLETTERforum zu mindestens 3/4tel kein KLETTERforum mehr. OK, man belebt damit natürlich die "Unterhaltung" im KLETTERforum, aber ist/war das gewollt und ist das auch sinnvoll? mit KLETTERsportlichen Grüßen von mir

Zuletzt bearbeitet am: 20.02.2019 21:45 von Climag
Patrick T
Beiträge: 12

20.02.2019 19:00
Deiner grundsätzlichen Natur folgend,war dieses Ende abzusehen.

 


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