| Benutzer | Kommentar | Bewertung | Lucas Jannack Wohnort: Dresden
09.04.2026 09:32 | Der R lockt schon von oben gesehen. Den Kamin kann man gut runter und auch wieder hinauf schubern und ist nicht unangenehm. Mit Sicherung von oben ist der Übertritt und der Weg zum R gut gesichert. Ich konnte mit 1,84 aus der Spreize clippen. Rüberziehen und zum Stehen kommen sowie die ersten 2m der Querung sind die Hauptschwierigkeit. Den Sicherer sollte man zum R holen oder unten in die Scharte stellen. Die Querung habe ich mit dem Ring auf Hüfthöhe mit einem kleinen Loch um die Kante begonnen und auf Reibungstritten nach links mit guten Griffen begonnen. Nach 2m kann man in kleinen Trittkuhlen im angedeuteten tieferen Band weiter queren. Hier wird es leichter und man bis zur Höhlung bleibt es so. Im AW angekommen, kann man noch eine Doppel SU fädeln damit man im Ausstieg nicht unnötig noch 5m mehr fliegt. Durch das Loch auf dem Rücken kriechend erreicht man den anfänglich engen Ausstiegskamin. Hier nochmal 2m schindige Züge bis es breiter wird. Der Nachsteiger dankt wenn man sein Ende runtergibt oder das Seil durchzieht, so ist die Querung auch angenehm nachzusteigen. Hat man zwei Seile kann man eins am Massiv belassen und so vom R wieder zurück aufsteigen. So kann man den Weg auch gut zu zweit bestreiten und der schnellste Weg, nicht unangenehmste Weg auf den Gipfel, wenn man weder bauen noch springen möchte. --27. Begehung-- | + (gut) | QJ Authentifizierter Benutzer Wohnort: da hamm
27.05.2019 07:37 | R klinken geht besser als gedacht. Kürzere als der Vorredner gehen das letzte Stück "Spreize" schon mal als Brücke. Zum R hin und der erste Zug zur Kante und in die Querung ist heftig. Am besten am R warten, bis das Sicherungspersonal unten im Kamin mit Stand am Fixseil von oben steht. Es sind nicht nur 3 m, die schwer sind. Anhaltend knifflig bis etwa 1 m vorm Loch. Danach Abendweg-A als besonderes Leckerli. Auf die Schwierigkeit beim Seil einziehen wurde bereits hingewiesen. Nachsteigerfreundlich ist, das eigene Ende runtergeben und mitführen. Erst ab gr. Loch umswitchen. Seeehhhr selten gemacht. | (Normal) | Claudius Lein Co-Administrator Authentifizierter Benutzer
28.05.2010 09:48 | Der Ring wurde erneuert und steckt jetzt etwas weiter um die Kante herum: Schlechter aus der Spreize zu Klinken, aber etwas besser für die Absicherung. Die Querung hats in sich, da man quasi an die senkrechte Wand antreten muss und nur Kleinigkeiten in den Händen hat. Einen "Scheibenwischer" an die Massivwand sollte man wohl besser vermeiden. Nach gut 3m wirds leichter und man findet sich bald in der AW-Höhlung wieder. Der Rest ist schindiger Risskamin und für Kleine sicher leichter. Außer dem Ring liegt nix weiter. Für VIIb nicht unbedingt leicht. =20.Beg.=
Hinweis: Das Seil lässt sich durch den Riss oberhalb der Höhlung NICHT durchführen!
Zuletzt bearbeitet am: 28.05.2010 09:48 von Claudius Lein | (Normal) | |
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