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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Heiko Züllchner "Märtyrer"
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: bonum et malum ultra
Beiträge: 409

22.05.2019 09:30
Uwe, Uli als "Kommunist" zu bezeichnen, ist mE nicht iO. Die meisten Kommunisten wurden im Zuge der Stalinisierung der SED bis 1951 aus der Partei entfernt (Ausschluss, Gulak etc.) und der Rest bekam eine Gehirnwäsche. In der SED gab es mE keine oder nur sehr wenige Kommunisten. Ob Uli einer war oder nicht muss hier im Kletterforum nicht diskutiert werden. Oder?
(THOMAS KLEIN: Widerstand und Verfolgung von Kommunisten während der Stalinisierung der SED 1946-1951)
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 583

22.05.2019 09:07
mäh1 -> Anonymität beißt sich mit Glauben und Vertrauen!
Eska
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 91

21.05.2019 08:38
Ich finde scheinbare Hundeschisse am Straßenrand interessant und bleibe gern auch für den Einen oder Anderen stehen um Ihn zu betrachten. Ein ganz ausgezeichneter Nebeneffekt ist, dass selbstermächtigten (huh, schon wieder ein möglicherweise einem tunlichst zu verschweigendem Großereignis zu assoziierender Begriff) Erziehungsverpflichteten ihr übergriffiges "Das macht man nicht!" im Halse stecken bleibt.

Ich habe bisher noch nicht gekratzt. Zumindest nicht am Baum sondern bestenfalls an meinem Arsch oder Kopf. Aber ich kann den oder die verstehen, welche es tun. Ich gebe zu, dass mein erster Impuls auch eher eine Empörung über die Zerstörung "der Ordnung meines Heimatgebirges" gewesen ist. Das macht man schließlich nicht, unerhört, und wenn jeder immer nur... Im Grunde klassische Über-Ich-Gemeinplätze und aus meiner Folgeperspektive verquaster Mist.
Nein, bei Lichte betrachtet haben die Pfeile keinen Wert. Sie sind nicht schön und haben offenbar auch nicht die Lenkungswirkung, welche ihnen unterstellt wird (siehe Beitrag von Veilchen). Welchen Zweck haben sie also dann? Tillman? Welchen Zweck haben die vielen Pfeile? Ist es so, dass die sächsischen Bergsportler mehrheitlich als beknackt wahrgenommen werden, welche man an der Hand nehmen und an den Einstieg führen muss? Oder ist einfach nur noch Farbe übrig und irgendwohin muss die ja schließlich gepinselt werden?
Unter anderem am Fuß des Mönchs hat sich auch irgend ein Trottel mit einem (auch noch ganz fürchterlich schlechten) Graffito ein Zeichen gesetzt. Aber hey, andere latschen auch mit dem Pinsel durch den Wald. Oder die Betonverschönerung am Sieberturm - ist auch nicht schön aber das edle Ziel der Betonierer ist sicherlich unstrittig. Und dieser edle, höhere Zweck soll nun als Begründung für sämliches Gekleckse im Gebirge herhalten? Dann beschwert Euch aber auch nicht über Flying Fox und Skywalk! Das ist alles rechtens. Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen...

Ich muss jetzt los, im Obi ein scharfes Messer zum kratzen kaufen.

Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 700

20.05.2019 23:45
„Juden,2.Weltkrieg und sonstigen Grossereignissen.“

Lieber Patrick T,

ich finde es interessant, was du so alles unter „Grossereignissen“ subsummierst. Die Fußball-WM und der ESC werden übrigens auch den „Großereignissen“ zugerechnet.

Großartige Grüße von deiner Löschtaste
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 982

20.05.2019 22:45
Übrigens, wenn Niemand mehr mit einer Karte umgehen kann, wie will man dann z.B. in Südamerika zurechtkommen wenn der Weg zum Berg nicht mit Pfeilen markiert oder per Navi aufzufinden ist ? Wegen solcher Faxen kann man dann unter Umständen wieder umkehren weil das Zeitfenster sinnlos verdaddelt wurde.

Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2019 22:48 von mäh1
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 981

20.05.2019 22:25
"mäh1: Deine Unterstützungshaltung ist schon penetrant auffällig? " : MK 582 ; Sorry, ich muss mich rechtfertigen weil ich ausnahmsweise eine Meinung vertrete, die mal nicht der von Löschi diametral entgegen steht ? Meinst Du das im Ernst ? So etwas schreibst Du in einem Diskussionsforum, 30 Jahre nach der Wende. Oder ist die Meinnungsfreiheit auch hier im Forum abgeschafft, so wie ich das aktuell auf Arbeit erleben musste ? Vielleicht bist Du hier fehl am Platz weil Du den Sinn dieses Forums nicht verstanden hast. Anstatt froh zu sein, dass verschiedene Meinungen die Würze in der Suppe sind. Ich distanziere mich übrigens von Denjenigen die gleich alle Pfeile entfernen haben. Es hätte genügt die vom Wanderweg sichtbaren zu entfernen. Um es gleich vorweg zu nehmen : Ich habe mit der ganzen Sache nichts zu tun und kenne auch Niemanden der das gemacht hat.
Matthias3
Beiträge: 239

20.05.2019 22:24
Tut euch selbst einen gefallen und antwortet ihm nicht noch!
Ihr bleibt doch auch nicht am Strassenrand stehen und betrachtet einen Hundeschiss ...
Patrick T
Beiträge: 17

20.05.2019 20:08
@FGL,Wenn hier irgend etwas unterste Schublade ist,dann sind das deine dauernden Vergleiche mit Juden,2.Weltkrieg und sonstigen Grossereignissen.
Ätzend ist das!
Du verlierst langsam das Gespür für Angemessenheit.
Was Ekel und Abscheu mit Wegmarkierungen zu tun haben,als wäre sie ekelige Exkremente oder sowas,versteht wohl nur der Autor selbst...


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2019 20:09 von Patrick T
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 699

20.05.2019 19:35
Da wird von irgendjemandem, der das vermutlich für einen coolen Joke hält, ein Wegweiser umgedreht und Ulrich Schmidt kommt das sehr gelegen, in die unterste Schublade der Unterstellungen zu greifen:

„Nur mal so ein Beispiel, welche Blüten Ringzieher, Gipfelbuchvertauscher, Pfeileabkratzer so hervorbringen:“

Ganz sicher haben Goldstein und Schneeball die Untat auf dem Gewissen. Und früher wären es die Juden oder die Kommunisten gewesen, nicht wahr, Herr Schmidt?

Herr Schmidt war ja früher selbst „Kommnist“, aber er ist zum Glück ein normaler Mensch geblieben.

Verachtungsvolle Grüße von ihrer Löschtaste


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2019 19:47 von Fleischgewordene Löschtaste
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 582

20.05.2019 19:08
mäh1: Deine Unterstützungshaltung ist schon penetrant auffällig? Und "Anonymität" zum Selbstschutz vor dem Brötchengeber lässt sich gut vors Loch schieben!
Pfeile? Vergessen? Macht nix! Kleiner Hinweis: Kletterkonzeption
Zu den GPS-Daten:
Der DAV hat vor vielen Jahren (vor 2009) ein Projekt "Felsinfo" durchgeführt. Zur Freude der "Vereinigung der Blindflieger" wurden damals die GPS-Koordinaten von eifrig zuarbeitenden Sektionen gleich mitgeliefert! So what ?
Vgl.Beispiel Trolltunga und Instagram.
Nachhaltig ist sowas nicht.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2655

20.05.2019 18:39
Nur mal so ein Beispiel, welche Blüten Ringzieher, Gipfelbuchvertauscher, Pfeileabkratzer so hervorbringen:
Am Ende der Wiese im Glasergrund geht es nach rechts zu den Wiesensteinen. Ein netter Geistesverwandter hat das Lehrpfadschild "Bennohöhle" an den Beginn dieses Pfades an einen Wegweiser geschraubt. Im Laufe des schönen Sonntags verirrten sich daraufhin alle paar Minuten eine hübsche Reihe von Spaziergängern und Wanderern in den Wiesensteinen, um die Bennohöhle zu finden...
Tillmann
Beiträge: 93

20.05.2019 17:27
@löschi696 ..."würde ich dich mit schwarzen Pfeilen zum zum Fundort leiten"...

Gerne. Ich würde auch ein gutes Wort für dich in der Pinselgruppe einlegen, vielleicht darfst du dann mitmachen.
Tillmann
Beiträge: 92

20.05.2019 17:12
Danke Veilchen,

Mit deinem Beitrag kann ich etwas anfangen. Ich muss sagen, so kann ich die Entferner etwas besser verstehen. Ich kann sogar verstehen, dass sich mancher gezwungen fühlt, ein Zeichen eher rasch zu entfernen, als darauf zu warten, dass er sich auf dem "offiziellen Weg" der Entfernung ergibt.
Dann verstehe ich allerdings nicht, wenn dann systematisch und grossflächig Zeichen fernab der Wanderwege entfernt werden?!

Ich bitte auch darum Verständnis aufzubringen. Ebenso wie ich als über die Kratzer Verärgerter versuche zu verstehen, was denn die Ursache ist, sollten die Kritiker der Zeichen nicht den Fehler machen den Markierern irgendwelche Absichten zu unterstellen.

Ich bin von Smartphones in der sächsischen Schweiz übrigens ebenso wenig angetan, wie du.

Bitte nicht die Tatsachen verdrehen: "Wer sollte sich daraufhin noch melden?" Richtig, niemand natürlich.
Das klingt allerdings fast so, als ob dem armen Abkratzer Unrecht getan wird.

Die Anzeige ist meiner Meinung nach ein Ausdruck von Hilflosigkeit und Ärger. Da kommen ein paar Freiwillige in besten Absichten, und dann wird fröhlich abgekratzt.

Nunja, ich hoffe die ganze Sache wird einen besseren Weg finden. Niemand will das Pfadnetz im Wehlener Kessel über- strapazieren, und genauso will niemand den Aufwand des Wegemarkierens dreimal betreiben. So einfach.




Veilchen
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 25

20.05.2019 14:44
So, jetzt sage ich auch mal etwas, weil ich finde, dass das Wegemarkierungsproblem zwar Annäherung von verschiedenen Seiten erfährt, aber meiner Meinung nach das Offensichtliche noch nicht für alle verständlich auf den Punkt gebracht wurde:
Die Abkratzer halten es vermutlich nicht für nötig zu erklären, weshalb sie es machen, weil es ihnen vielleicht zu klar auf der Hand zu liegen scheint:
Seit letztem Jahr, seit die Wege neu markiert wurden (ich sprach mit einem freundlichen Wegemarkierer "es wurde lange Zeit nichts gemacht") sind die Kletterzustiege regelrecht überrannt.
Wir lagerten im hinteren Wehlgrund, wo man eigentlich herrlich seine Ruhe hat und es kamen aller paar Minuten Spaziergänger vorbei. Manche fragten ganz offen, ob es da hinten weiterginge, andere taten so, als wüssten sie vollkommen Bescheid und latschen dann etwas verlegen ein zweites Mal durch unser Lager den selben Weg zurück.
Das Wachpersonal der Felsenbühne bemerkte den deutlich erhöhten Spazierandrang 2018 ebenfalls und erzählte uns einige Geschichten. Z. B. von einer Familie mit kleinem Kind, welche in der Dunkelheit oberhalb der Felsenbühne rauskam und verzweifelt fragten, ob denn der Parkplatz noch weit weg wäre.
Junge Erwachsene mit vermutlich großem Interesse an Abenteuern stolperten und rutschten das Pelmoband entlang und fragten sich gegenseitig, ob "der schwarze Weg" dort vorne noch weiter geht. Ob die Mountainbikegruppe den Abzweig vor der Pavillonaussicht in die Gansscharte auch ohne das Schild und den deutlich sichtbaren weißen Pfeil gefunden hätte, will ich nicht beurteilen. Heutzutage sind doch alle auf der Suche nach Abenteuern, dank derer man sich bei Instagram und Facebook hinterher feiern lassen kann. Da bleibt niemand gern auf dem langweiligen Wanderweg. Ein gut sichtbares Schild am Wanderweg "Zugang zu den Kletterfelsen" lädt doch genau zu solchen Abenteuern ein, oder? Ein solches Schild steht übrigens am Amselsee und ab da zählte ich letztes Jahr sage und schreibe 51 (in Worten: einunfünfzig!) Pfeile und Kreuze bis zum Dresdner Turm.
Wow.
Ich finde, dass der Weg durchaus gut zu finden ist und an den Schlüsselstellen wenige Pfeile genügt hätten.
Ebenfalls verstehe ich nicht, weshalb jetzt plötzlich Richtungen ausgeschildert werden. In manchen Scharten, durch die man geht (rechts und links Fels - es ist unmöglich sich zu verlaufen), sind gleich mehrere Pfeile und dann in die eine und die andere Richtung. Gibt es neuerdings Einbahnstraßenregelungen? Darf man an den Stellen, an denen nicht beide Richtungen ausgeschildert sind nicht mehr zurückgehen? Oder nur rückwärts laufend?
Wenn das Markieren so viel Arbeit und Zeit kostet, warum werden dann solche Pfeile gemalt?
Oder auch schön:
Wir kletterten am Hirschzahn im Schießgrund. Da waren bis zum Hirschzahn schon zwei Pfeile, obwohl der Wanderweg in Sichtweite (ca. 20 m) ist. Und das beste: auf dem Rückweg gab es nochmal zwei Pfeile. Warum? Die einzig sinnvolle Erklärung für mich ist, dass die Massen an Wanderern, die dort in den Pfad reingeschickt werden, dann hoffentlich auch ohne jegliches Orientierungsvermögen irgendwie wieder herausfinden. Wir bekamen damals viel Besuch, als wir dort kletterten. Ob der Scheißhaufen am Ende dieser Sackgasse genau unter der Abseile vom Rübezahl mit der erneuerten Wegemarkierung zu tun hatte, möchte ich ebenfalls nicht beurteilen.

Ja, Pfeile abkratzen ist Mist und mit den Wegemarkierern zu reden, bevor die ganze Arbeit reingesteckt wird, wäre sicher sehr viel sinnvoller gewesen. Ich kann aber durchaus nachvollziehen, wenn sich einige über diese Entwicklung so sehr aufregen, dass sie ihren Protest auf diese Art und Weise äußern. Wurde nicht auch Anzeige gegen Unbekannt erstattet? Wer sollte sich denn daraufhin noch zum Gespräch melden?

Es steht jedem frei, auf Kletterzustiegen sein persönliches Abenteuer zu finden. Aber muss man denn mit auffallenden Pfeilen die Leute erst auf die Idee bringen? Damit geschieht genau das Gegenteil dessen, was Tillmann samt Kollegen gerne möchten: die kleinen Wege vor Erosion schützen. Bei so viel Andrang werden die Kletterzustiege bestimmt bald kaputt gehen.
Kinder beispielsweise sind hervorragende Multiplikator: sie entdecken viel am Wegesrand, auch die neuen Pfeile und da sie nun mal neugierig sind, rennen sie erstmal hinein, die Eltern selbstverständlich hinterher ... Es war eine immer gleiche Abfolge, die ich beim Sichern vor ein paar Wochen beobachten konnte. Die Kinder und Erwachsenen kamen dann irgendwann aus der Scharte wieder heraus, fragen mich, wo es dort eigentlich hingehen soll, ich antwortete brav "nur zu dem Kletterfelsen". "Aha., danke." Und weiter ging es auf dem Wanderweg, wahrscheinlich bis zum nächsten mysteriösen weißen Kreis ...

Kletterer, die einen Gipfel suchen, haben ungefähr eine Ahnung, wo sie hin müssen, sie haben einen Kletterführer, eine Karte, Ortskenntnis, einen Auskenner oder ein mobiles Gerät dabei, was sie mehr oder weniger sicher zum Felsen leitet. Um nicht tausend Wege zu trampeln, reicht meiner Meinung nach der ein oder andere Zustiegspfeil völlig aus.

Aber die gute Nachricht ist: so lange wird das Thema uns gar nicht mehr beschäftigen. Dank verschiedener Online-Dienste sind heutzutage Kletterzustiege und andere kleine Pfade sowieso für jeden leicht zu finden. Und das Smartphone ist ja mit dem Menschen fast verwachsen. Zu viel Natur auf einmal ist bestimmt auch nicht gut. Bin gespannt, ob die Pfeileabkratzer sich dann aufs Smartphonekratzen spezialisieren ...
Wenn es dann soweit ist, sollten sich die Wegemarkierer übrigens nicht mehr die Mühe machen - es schaut doch eh keiner mehr vom Display hoch.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 698

20.05.2019 10:21
"Ich ... bin nur Exekutive."

Liebes Tillmann,

auf dieses Geständnis habe ich gewartet.

Wenn ich etwas gegen gentechnisch veränderten Spargel einzuwenden habe, dann dann wende ich mich an den polnischen Spargelstecher (Exekutive) und bitte ihn, nur die weniger mutiert erscheinenden Stangen zu stechen?
Und du gehst, wenn dir etwas Kopfschmerzen bereitet, zum Friseur, und ersuchst ihn um eine kosmetische Änderung?
Wem in der Ausschilderungspraxis ein grundsätzliches Problem sieht, der soll sich an einen Handlanger des SBB (an dich) wenden?

Gruß an die Exekutive von ihrer Löschtaste


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2019 10:23 von Fleischgewordene Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 697

20.05.2019 10:03
„Diese Krankheit, alles, was einem normal gebliebenen Menschen (Kletterer sollen auch so was sein) logisch, sinnvoll, hilfreich erscheinen könnte, ...“

Ah, nach der „demokratischen Legitimation“ meldet sich nun der NORMAL GEBLIEBENE MENSCH zu Wort. Endlich! Jetzt fehlt nur noch der Inhaber des „gesunden Menschenverstandes“.

Was muss mensch eigentlich tun, um normal zu bleiben?

Da sich die Normalität und mit ihr die Normen verändern, muss sich der normal bleiben wollende Mensch zwangsläufig mit verändern, denn sonst fällt er früher oder später aus der Norm.
Also: Facebook-Account (1,2 Milliarden aktiv), ESC schauen (180 Millionen), AFD wählen (27% in Sachsen), UFOs installieren, Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen und Grenzen sichern lassen, All-Inclusive-Beschilderung der Sächsischen Schweiz sinnvoll und hilfreich finden usw.

Schön zu wissen, dass Ulrich Schmidt ein normal gebliebener Mensch ist und auch alles unternehmen wird, um ein solcher zu bleiben. Hoffentlich wird er dann eines Tages seinen Kindern/Enkeln auch Feldpost-Whatsapps an die Balkanfront schicken, zu Hause auf dem Endsieggerät hübsche Selfies mit den Nachkommen anschauen, Sonntags Syn, äh Moscheen niederbrennen, sich als greiser Volkssturm-Normalo der muslimischen Invasion entgegenwerfen, je nachdem, was der zeitgeistige Normalität gerade erfordert.

Wer beim Anblick des vollgedreieckten Friensteinkegelsockels Ekel und Abscheu empfand, wer so was nicht als „logisch, sinnvoll, hilfreich“ bewertet, der gehört zu den anormalen Menschen. Und wenn er seinen Unmut verbal äußert, dann zerpflückt, zerredet er, verkehrt ins Gegenteil den gesunden Menschenverstand, das normale, logische, sinnvolle, hilfreiche Empfinden.
Und Ulrich Schmidt bringt es noch auf den Punkt: Nicht normal bleiben wollende Menschen sind „unheilbar“ krank.

Was macht der normal gebliebene Mensch ("Kletterer sollten auch sowas sein.") nun mit den unheilbar Kranken? Was fängt er mit ihnen an? Palliativ-Gefängnis? Geschlossene Irrenanstalt? Euthanasie? Da „unheilbar“ wären ja selbst Umerziehungslager rausgeschmissenes Volksvermögen.

Wir werden sehen. Aber danke Ulrich Schmidt und Tillmann, dass ihr die Menschen(?), deren Gedanken ihr nicht mehr folgen könnt, deren Empfinden euerm Gefühl fremd ist, die nicht eurer Norm entsprechen, die eure zeitgeistige Logik „zerpflücken“, eure Sprache „zerreden“, euren gesunden Menschenverstand „ins Gegenteil verkehren“ so klar einordnet – als unheilbar krank!

Palliative Grüße aus der Entsorgungsanstalt (den schwarzen Pfeilmarkierungen folgen!)
von eurer Löschtaste


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2019 10:06 von Fleischgewordene Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 696

20.05.2019 09:52
"Über Hinweise freue ich mich, danke."

Ich würde dich mit gut sichtbaren schwarzen Dreiecken und Kreuzen zum Fundort leiten.

Aus dem Fundbüro grüßt dich deine Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 695

20.05.2019 09:48
"Schon kompliziert, dieses Internet."

Lieber kletterfranz,

wenn ein Mädchen/eine Frau interesse an dir heuchelt und du fragst sie nach ihrer Telefonnummer/E-Mail-Adresse und sie antwortet dir: "Muscht tu googeln, isch glaube irgendwo bei Facebook." Googelst du dann auch nur eine Minute? (Ich weiß, es gibt Leute, die würden googeln.)

Amüsierte Grüße von deiner Löschtaste
Tillmann
Beiträge: 91

20.05.2019 09:46
Liebe Interessierte,

Die Ansprechmailaddresse habe ich nicht direkt rausgegeben, weil es nicht meine eigene ist, und ich mit demjenigen noch nicht Rücksprache gehalten hatte.

Danke an kletterfranz Nr. 6

@ mäh1 980: Ich weiss es nicht, bin nur Exekutive. Eigentlich berechtigte Frage, ... aber in so einer wichtigen Sache wie Wegepfeile halte ich es wie Ulrich Schmidt im Beitrag 2653.
Tillmann
Beiträge: 90

20.05.2019 09:16
Dünne,heissgeliebte, lila Jack Wolfskin Mütze aus Fleece am kleinen Lorenzstein, wahrscheinlich am alten Weg verloren.
Über Hinweise freue ich mich, danke.

 


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