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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Alma, Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

yeti92
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Lohmen
Beiträge: 94

22.05.2013 05:31
Mal ein ganz anderes Thema:
Wozu braucht es jetzt diese Werbeaktion in Berlin und Frankfurt? Wozu, wollen wir noch mehr Touristen, es werden sowiso jedes Jahr mehr? Ist die Kapazität der Sächsischen Schweiz nicht bereits überschritten? (Parkplätze und Hauptwanderwege - siehe u.a. Pfingstwochenende)
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 52

21.05.2013 22:29
@Grischa: Pervers! Das ist ja wie im Klettergarten.

Schreibt eigentlich jetzt jemand bei Rissen hin das er sie mit oder halt ohne Ufos gemacht hat?
Romain
Beiträge: 3

21.05.2013 22:10
Ich habe heute Abend auf den Zwillingen am Nachholstift einen Schraubkarabiner gefunden - und an mich genommen. Falls ihn jemand vermisst, kann er sich gern per PN an mich wenden. Der Bleistift hat die zweimonatige Gipfelsperrung übrigens ganz gut im Freien überstanden. Er ist jetzt wieder in der Gipfelbuchkassette.
Grischa Hahn
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 285

21.05.2013 21:23
http://www.grischa-hahn.homepage.t-online.de/docs/Klemmgeraete.jpg
Teutobold
Beiträge: 11

21.05.2013 19:55
Wie ich kürzlich hier schon schrieb, hilft gegen das Nach-Regen-Kletterer nur eine empfindliche Geldbuße. Stattdessen zockt man lieber seine Gäste ab, weil es einfacher ist:
Ich war jüngst wieder einmal ein paar Tage in Österreich zum Klettern. Es ist immer wieder wohltuend, wie sich die Gemeinden bemühen, mit attraktiven Angeboten zur Sport- und Freizeitgestaltung Touristen anzulocken, natürlich zählen dazu auch Kunst- und Naturklettermöglichkeiten. Aber das Spektrum ist breit. Die Gäste nutzen Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten und die Steuereinnahmen kommen auch den Kommunalfinanzen zu Gute. Parkautomaten und Parkgebühren: Fehlanzeige.
Wie lange wollen wir uns diese hirnlose Abzockerei eigentlich noch gefallen lassen ? Da werden auf Waldplätzen, die schon seit Jahrzehnten bestehen Parkautomaten aufgestellt und unverschämt-dreiste Gebühren verlangt, ohne irgend eine Gegenleistung wie Fahrzeugbewachung oder Versicherungsschutz zu erbringen. Als Autofahrer zahlen wir doch wirklich genug, zum Beispiel Mehrwertsteuer auf Mineralölsteuer und Ökosteuer, um ein schon fast kriminelles Beispiel zu nennen. Nun läuten aus CSU-Bayern schon die Glocken für eine Autobahnmaut. Uns Deutschen ist Widerstand offensichlich ein Fremdwort geworden.
Iven Eissner
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 141

21.05.2013 19:45
@yeti92
ich denke mal, ohne dafür Spezialist zu sein, Kletten tangiert den Biotopenschutz, dafür dürfte die untere Naturschutzbehörde (außerhalb des Nationalparks) zuständig sein, das dürfte der Landkreis sein

Die deutsche Verwaltung (die in anderen Ländern zumeist übrigens auch nicht) ist aber nicht dafür eingerichtet so etwas vor Ort regelmäßig zu überwachen. (Im Nationalpark mit dem dafür vorhandenen Rangern sieht das wieder ein wenig anders aus. Die arbeiten übrigens auch durchaus außerhalb typischer Bürozeiten.)

Übrigens wären auch kletternde Beamte in aller Regel nicht örtlich und sachlich zuständig und müßten, genau wie du, das Gespräch suchen mit allem Für und Wider. Vor allem gibt es aber kletternde Kletterer bzw eben bei Nässe nicht kletternde Kletterer und die müssen dan schon auch mal den Mund aufmachen. Auch wenn man nicht erwarten sollte, dass gleich die Seile gewickelt werden. Oft höhlt steter Tropfen den (mangelnden) Verstand.

Etwas anders sieht es schon aus, wenn ein kommerzieller Kursanbieter bei Nässe klettert läßt. Da könnte sich durchaus die Information an die Behörden lohnen.


Zuletzt bearbeitet am: 21.05.2013 19:46 von Iven Eissner
Shuya
Beiträge: 4

21.05.2013 11:19
Sicherlich keine Neuigkeit, aber trotzdem:
Auf der Nonne fehlte (20.5.) das Gipfelbuch incl. Box.
Traurig wie immer.
Jan-Hendrik Schneider
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: kc-geruchsneutral.de
Beiträge: 319

20.05.2013 23:46
Oftmals ist das Gespräch für die "Übeltäter" schon mit dem Hinweis auf das Fehlverhalten zu Ende.
Da reichen einfache Fragen schon aus, um "wütende Hupfdohlen" schlüpfen zu lassen.

Stimmt schon, nicht aufgeben und geduldig immer wieder runterbeten lautet das Motto. Und sch... drauf, was andere dazu sagen.

Wenn Du den "Leithammel" (schönes Wort) ausfindig machen kannst......nimm den für dein persönliches Gespräch . Ist meist sehr lustig.

Das ist sehr verwirrend, wenn die Freunde dann versuchen durch argumentativen Beistand die "Gruppenneutralität" wieder herzustellen und das bei Dir nicht funktioniert. .

Mehr als "deinen" Gedanken auf die Reise zu schicken, kannst du wohl nicht machen. Die wenigsten von uns würden gleich vor Ort Einsicht zeigen.


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2013 23:46 von Jan-Hendrik Schneider
Der Physiker
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 30

20.05.2013 23:14
Achtung, Ausrüstungsdiebe! In Adrspach wurde mir im Einstiegsbereich der Kleinen Guillotine AW am 19.Mai 2013 gegen 18:00 ein UFO der Größe 3 gestohlen. Da dieser Diebstahl vermutlich von einem der einschlägig bekannten UFO-Hasser ausgeführt wurde, sind weitere Diebstähle auch im Elbi zu befürchten. Alle UFOs deshalb entweder in die Routen mitnehmen oder gut verstecken!
uwe
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Liegau Augustusbad
Beiträge: 32

20.05.2013 23:01
@ yeti, nur Dein persönliches Gespräch wird die Leute zum Nachdenken und evtl. zu anderen Handlungen bewegen.Dadurch wirst Du eine Gruppendiskusion entfachen wo jeder sich innerhalb dieser Gruppe neu hinterfragt. Behörden und damit Gesetzesvollstrecker wie die Ranger sind da eh allen nur ein rotes Tuch für alle, wo dem Gruppenzwang folgend sich der Einzelne nicht persönlich angesprochen fühlt und sich dadurch verändert und dadurch seine Leithammel zum Umdenken anregt. Der Papststein liegt auch nicht im Nationalpark und ist somit eh nicht Rangereinzugsgebiet.
yeti92
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Lohmen
Beiträge: 93

20.05.2013 22:21
@ Mauerblümchen: Leider war ich allein unter Touristen.

aber: Ich will jetzt hier auf keine Fall zur Selbstjustiz an Regelverletzern aufrufen. Meldung an KER ist raus.
Aber eine Frechheit ist es schon.
Genauso, von all den jenen, die So.-Vormittag in Hohnstein zum Klettern waren. Da muss man sich schon ganz schön was anhöhren, wenn man denen sagt, das der Fels noch nicht Klettertauglich ist!
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 96

20.05.2013 22:08
Herzallerliebstes Mauerblümchen.
Es gibt im Staatsdienst nicht nur Beamte.Die Beamtung wird immer schwerer.
Die Angestellten und Arbeiter z.B. lehrten dich ,Der Straßendienst der vom "Flickkonzern" macht deine Straßen und Plätze sauber(ansonsten sieht es aus wie in Neapel)leert Papierkörbe, mäht das Gras und schneidet Bäume,hält die Stadtbrunnen am laufen,Allerdings bringt er dir auch das Wasser ins Haus und Klärt dein Abwasser.
Im Winter geht's um 3.30 Uhr los und endet gegen21 Uhr.Die Überstunden müßen abgebaut werden.Ich habe das über 40Jahre selbst mitgemacht .Der Verdienst war unter aller Sau.Jeder hat in der Freien Wirtschaft in Festanstellung mehr verdient.Also überlege bitte was du schreibst. Jeder sieht zu wie er an die Wand kommt.
Ich räume ein,das es überall Faulenzer und Nichtnutze gibt.


Mauerblümchen
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: beim autorisierten Benutzer...
Beiträge: 51

20.05.2013 20:50
@yeti92 .... Samstag Mittag gegen 12 fällt bei Handwerkern (nach meiner Erfahrung) der Hammer.... Und bei Staatsdienern? Nun, die haben auch ihr lang ersehntes Pfingstwochenende. (da fällt der Hammer möglicherweise schon ein paar Tage eher... aber ich will hier keinem zu nahe treten...., vielleicht gibt es ja auch kletternde Beamte...)

Unterm Strich: Reden hilft offensichtlich nicht.
Schnapp Dir ein paar Freunde, notfalls fliegen die Fäuste....!
yeti92
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Lohmen
Beiträge: 92

20.05.2013 12:25
Am Samstag, bin ich abends noch mal auf dem Papststein gewesen. Obwohl es den ganzen Vormittag geregnet hatte, war an der Großen Hunskirche reger Kletterbetrieb.
Mehr als meinen Unmut zum ausdruck zu bringen konnte ich nicht tun.
Allerdings hätte ich so einer Frechheit gern mehr entgegengesetzt. Wen müsste man den Anrufen, um ein paar NP-Ranger zu mobilisieren, um solche Kletterei am klitschnassen Fels zu unterbinden. Denn in der NPV wird ja keiner mehr sein?
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa
Beiträge: 129

16.05.2013 13:42
@'Peggy'
Wege die "wesentlich schwerer als III" sind müssen nicht automatisch "schlecht" sein (Wegedatenbank Anstand) bzw. sollte man den Weg schon "eingestiegen" sein um ihn überhaupt einer Bewertung zu würdigen (Polenzwacht).
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 1844

13.05.2013 12:37
@Üwchen, als Ergänzung: Im Elbsandstein sind drei Arten von Bindemittel bekannt, Kieselsäure, Kalk (Alaun) und Tonminerale. Im Bereich der Steine und im Bielatal herrscht die Kieselsäure, v.a. in sog. Störschichten vor. Rathen hingegen wird überwiegend durch Ton und Kalk zusammengehalten. Im Übrigen wirkt sich auch anhaltende Trockenheit negativ auf die Festigkeit aus, denn bei hohen Temperaturen und geringer Luftfeuchte können auch in Gitterstrukturen der Minerale eingebaute Wassermoleküle herausgelöst werden. Ganz prägnant ist die Tafoni-Verwitterung im Mittelmeerraum. Sicher aber auch in schwach ausgeprägter Form in unsen Breiten möglich. Bröseln des Gesteins ist die Folge.

Zuletzt bearbeitet am: 13.05.2013 12:38 von QJ
Echo
Beiträge: 15

11.05.2013 21:22
Habe heute neben dem Saugrundwächter ein paar Kletterschuhe eingesammelt. Wer mir Hersteller und Farbe nennt, bekommt sie wieder (Dresden).

Zuletzt bearbeitet am: 11.05.2013 21:25 von Echo
Üwchen
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 127

11.05.2013 14:27
@ Jens Schickhoff

Bei Sandstein ist das Bindemittel zwischen den einzelnen Sandkörnern das entscheidende Kriterium sowie die Porosität. Wenn Sandstein kieselig gebunden ist und wenig Porenraum hat, dann hält der nass in etwa genausoviel wie trocken. Das trifft zB. auf viele Felsbereiche in der Pfalz und vor allem in Fontainebleau, zu. Der Elbsandstein ist hauptsächlich tonig gebunden und verliert bei Nässe beinahe vollständig seine Festigkeit, weil die Tonmineralkörner stark hygroskopisch sind und aufquellen.
Oft ist die Art des Bindemittels schichtgebunden - Kennt bestimmt jeder den manchmal auftretenden Wechsel zwischen festen Bänken und Bruchladen.
Jens Schickhoff
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 80

11.05.2013 12:29
@JHS gibt es eigentlich ein Thema, zu dem du dich mal nicht äußerst?

Ich habe nach der physikalischen Erklärung für das Phänomen "nasser Fels = weicher Fels" gefragt und nicht nach Beobachtungen. Dass Rathen besonders weichen Stein hat, ist bekannt. Da brauchst du nicht auf Regen zu warten, um mit bloßen Händen kubikmeterweise aus den Höhlungen im Fels zu scharren. Der Wartturm andererseits sieht innen ziemlich fest aus, also kann es nicht sein, dass eine feste Eierschale einen Haufen Sand zusammenhält.

Das mit den chemischen Mittelchen ist mir durchaus bewusst, nur ist ja wohl nicht jedes Gebäude damit behandelt. Die Frauenkirche hat man eventuell getränkt und andere historisch wichtigen Gebäude Dresdens. Es stehen aber genug Hütten rum, die zumindestends einen Sandsteinsockel haben. Was ist mit denen?

Jan-Hendrik Schneider
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: kc-geruchsneutral.de
Beiträge: 318

11.05.2013 10:39
Jens: Hier mal ein Hinweis auf den "Baustoff" Elbsandstein. Der ist ja nicht unbehandelt.
https://www.baufachinformation.de/denkmalpflege/Steinschutzmittel-auf-Probekörpern/2001127118042

Soweit ich informiert bin, hat es etwas mit den "Bindemitteln" im Fels zu tun, die bei Regen unzureichend "wirken"?!?! Deshalb ist eine getrocknete Oberfläche, kein trockener Fels. Am Hirschgrundturm konnte man das letztes Jahr gut sehen. Oberfläche furztrocken, und darunter ging der Finger wie durch Butter in den Fels. Dennoch wurden von einer Seilschaft lustig Schlingen gelegt. ....Und die glaubten auch, das die halten würden.

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