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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 297

07.12.2022 13:55
Es sind viele Zipfel oder Quacken früher schon erklettert wurden.Sie sind aber erst garnicht erst eingegeben worden,
da sie die Höhe von 10m nicht erreichten oder ein Mindestabstand zum Massiv unterschritten..Im nachhinein wurde
vieles anerkannt.
Wegeabstände und nachträgliche Ringe haben sich auch
geändert.Ob das alles Gut ist , möchte ich bezweifeln.

Sarazzin gelesen?Parallelen zur Entwicklung des Klettersports
gefunden?

Trozalledem wünsche ich allen eine friedliche Advendtszeit.


Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2022 13:56 von Harri
Helmut Schulze
Beiträge: 5

07.12.2022 13:47
Liebe Klettergemeinschaft,
gemeinsam mit der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins haben wir für die Johanniswacht einen Kletterführer erstellt. Zum Hintergrund: Die Initiatoren des Projektes Johanniswacht hatten 2017 regelmäßige Informationen zum Sachstand an der Johanniswacht in Form eines Onlinekletterführers versprochen. Leider erfolgten nach der Erstveröffentlichung vor über vier Jahren keinerlei Aktualisierungen. Diese von den Kletternden schmerzlich empfundene Lücke möchten wir damit schließen. Ebenso haben wir das Konzept einer Sächsischen Ernsthaftigkeitsbewertung für das Klettern an unseren heimischen Sandsteintürmen erarbeitet, die wir hier ebenfalls einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Beide Dokumente könnt ihr unter folgendem Link herunterladen.

https://www.dav-dresden.de/kletterfuehrer-johanniswacht
Bergpirat
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 60

07.12.2022 10:42
„Mani“ Strubich ist wohl einer der Namen, den jeder Elbsandsteinkletterer kennt. Noch heute stellen einige seiner Wege für uns Herausforderungen dar (bei inzwischen oft deutlich verbesserter Sicherung). Mani war voller Tatendrang, ob er zudem auch zu viel Risiko in Kauf nahm, wäre zumindest mit Blick auf seinen frühen Tod ein Gedanke.
In diesem Jahr jährt sich dieser nun zum 100. mal und es ist ein Buch über Ihn erschienen. Am Freitag stellt der Autor dieses um 18 Uhr beim SBB vor (Eintritt ist frei). Dabei geht er besonders auf die schwierige Recherche von verloren geglaubten Dokumenten ein und zeigt bisher unveröffentlichte Bilder.
Das Buch (300 Seiten mit vielen Fotos) ist für unter 20 Eu beim SBB erhältlich und sicher für jeden geschichtsinteressierten Bergfreund ein schönes Geschenk.
dodoTT
Beiträge: 3

06.12.2022 16:20
@Inubis #83. Mir fällt ad hoc noch die Brechstange (Mai 85) direkt neben dem Muschelkopf ein.

Da fragt man sich schon, warum die Spätlinge (1924) so heißen, wie sie heißen. Zumindest bei Hirschquellenturm und Brechstange hat es wohl weniger was mit einer seit dem gestiegenen Kletterfähigkeit und Verfügbarkeit "besserer" Ausrüstung zu tun, sondern eher mit gestiegener "Weitsicht" bei der Gipfeldefinition (und Freude über neues Erschließungspotental). "... lerne darum den Falkenstein höher schätzen als die Gottfried-Bauch-Spitze!", soll mal irgendwer vor 99 Jahren geschrieben haben. Ja, es ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Aber je nach dem, wo man herkommt und welche Implikationen der Spät-Gipfel-Erschließungen man deshalb vor Augen hat, passt's irgendwie. Und ich möchte damit nicht sagen, dass jede (Gipfel-)Erschließung nach 1970 Mist oder nur Massivkletterei ist.

Dick & Doof (beide 81) sind zwei weitere Kandidaten im Umfeld schon lang erstiegener Gipfel. In der DB gibt es zu dem Namen auch einen Eintrag (unter Doof, AW). Hab ich aber etwas anders gehört. Gibts da jemanden, der aussagefähig ist, ob das so war?

Gehen wir noch weiter rum im Kessel, dann finden wir Sommer-, Winter- und Coschrylenturm mit EBest. Mitte der 70er lt. KF.

Noch eine kleine Auswahl (>=71): Küster (84), Weißhorn (85), Mooses (72), Zauberstab (72), Waldgeist (72) (ich hätte nicht gedacht, dass da selbst Seife (69), Herbertfels (69) und Prinz Karneval (67) älter sind), Monolith (75), Echse (81) und Gänseei (71). Da habe jetzt nicht noch geschaut, wann umliegende Gipfel erschlossen wurden. Im Brand kenn ich mich zu wenig aus, da ist aber bestimmt noch Potential.
Kevin
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 62

06.12.2022 12:19
Hin und wieder kann man auch mal ein Luftschloss bauen. Wenn es dann auch noch mit Politik aufgeblasen wurde, ist die Erheiterung am Ende noch größer.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 343

06.12.2022 10:23
@Üwchen: Also ich wäre sicherlich damit glücklich was du und Gleichgesinnte (dazu zähle ich mich mal) sich vorstellen.

Allerdings denke ich das der Punkt auch so - zumindest sofern sie nicht geschlossen wird - oder so da ist. Die Leute wollen halt das was einfach ist. Als ich letztens irgendwo dargelegt hab warum die Regeln sinnvoll sind (um den Fels zu schützen usw.), sind gleich die Slogans "gate keeping" und "toxic masculinity" gefallen. Schon lustig die Leute von heute...


Denkt aber bitte daran, es gibt mehr Wege der Finanzierung als Zwang (Steuern) und Eintritt. Mit Finanzierung auf Basis von Freiwilligkeit ist schon einiges bewegt wurden!
Inubis
Beiträge: 83

06.12.2022 10:02
Unabhängig der vorangegangenen Diskussion:
Hirschquellenturm, Schmilkaer Gebiet, weiß hier einer von euch Näheres zu diesem Gipfel: Wurde er nachträglich anerkannt, die EB starten ja erst ab 1971. Das scheint mir sehr spät für das Gebiet. Gibt es weitere solcher Nachzügler auf der rechten Elbseite?
Inubis
Beiträge: 82

05.12.2022 18:22
@ Üwchen
Das kann sein, in den Parks, wo ich war (viel Kalifornien und Grand Canyon Plateau) hatte ich keine Probleme. Und wie geschrieben, ob ich der Gemeinde Parkgebühren in den Rachen schiebe oder konkret den NP finanziere - dann doch Letzteres. Gerade bei der dort angelegten Infrastruktur halte ich das sogar noch für extrem fair.

Ich empfand auch die Wegemarkierungen nicht als störend oder Schilderwald. Im Gegenteil, in Yosemite musste man abseits der Hauptwege teils 3x schauen um die richtigen Abzweige zu finden. Aber ich meine unsere Hauptwege sind auch ordentlich beschildert. Ich kann Jörgs Erfahrungen daher nicht bestätigen, auch was die anderen Gebiete angeht. Wird sicher von Region zu Region unterschiedlich sein.
Üwchen
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 144

05.12.2022 15:55
@Inubis
Kleine Korrektur: Das 80$ Jahresticket gilt nur für die dem Verbund angeschlossenen Nationalparks. Es gibt auch Nationalparks wo dieses Ticket nicht akzeptiert wird.

@ladida
Charmante Idee das mit dem Kaufen der Sächs. Schweiz.
Ob alle damit glücklich würden, wenn Typen wie ich und Gleichgesinnte bestimmen dürften wer da was machen darf.....


Zuletzt bearbeitet am: 05.12.2022 15:55 von Üwchen
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 777

05.12.2022 14:04
mäh1....Das wars?...."think" ???
Schon mal was von den Schwarzen Säulen bei Mayen gehört?
Lt. KF 1400 Routen, es gibt noch paar weitere Felsen.
Ob dort "Grachtenbergler" erfasst werden, keine Ahnung.
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 342

05.12.2022 09:03
@Jörg: Ich hoffe dir ist klar dass man dies freie Betretungsrecht uns jetzt gerade wieder wegnimmt. Wir können also erleben wo staatliche und überstaatliche Kontrolle hinführt - in so vielen Bereichen des Lebens. Andere Konzepte dürfen nicht vom Tisch geräumt werden. Dies Angst vor Privatisierung kommt doch nur daher, dass es diverse schlechte Beispiele gibt, zB Krankenhäuser. Aber wurde da wirklich privatisiert? Doch da wurden nur die gewinne privatisiert, die Kosten werden weiterhin aufs Kollektiv abgewälzt.

Im Grunde wäre es ja die Aufgabe von dem DAV Sektionen sich um so was zu kümmern. Aber was tun die?

PS: Diese Behauptung, dass es nur "für die gut betuchte und zahlende Kundschaft zu reservieren" wäre, ist doch nur klassische Angstmacherei um weiterhin Kontrolle auszuüben.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1187

04.12.2022 18:33
M.K. hat recht. Das Kletterticket in Nideggen wurde eingeführt weil ganze Busladungen von holländischen Bergsteiger_innen das winzige Klettergebiet überrannt haben. Und Klettern kann man auch nur dort. Mit 15 min Laufzeit von der Burg Nideggen gibt es noch etwas zum Bouldern. Das wars. Eine Eifel mit verstreuten Boulderblöcken (so hat man mir gesagt) gibt es nicht.
Ich fand nur den Umstand, dass man hier bei uns ein Boofenticket einführen wollte alarmierend.

Hängt denn an der Gautschgrotte schon ein Seil damit sich dort ein Eiswasserfall bilden möge? Die Temperaturen sollen dieses Jahr wohl sehr winterlich werden ....
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 776

04.12.2022 12:08
mäh1..."Think" ? "wie in der Eifel" Das klingt ja so als wäre die ganze Eifel betroffen!
Die Felsen bei Nideggen gehören der Stadt und der wesentliche Grund ist die "Kontigentierung" wegen Naturschutz. Das ist m.W. auch eine Ausnahme in Deutschland!

Ich kann da Jörg nur beipflichten. Das Betretungsrecht ist nicht vom Baum gefallen und es ist Bundesrecht. Die Länder können das nicht nach Gutsherrenart ändern. Die Zeiten wo der "Lehnsherr" bestimmt, wer in den Wald darf, sind lange vorbei!
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 551

04.12.2022 11:10
Naja, in US Nationalparks hat man Besucherlenkung mit Schilderwäldern, für alles extra braucht man ein Permit oder es ist gleich ganz verboten. Dann lieber gleich Disney.
Akzeptabel waren die National Forests. Das war auch öffentliches Land, aber nicht so reguliert und man hatte seine Ruhe. Sonstiges Land in den USA ist wieder traurig, das besteht nur aus Stacheldraht und Schildern "Private property. Trespassers will be executed".
Inubis
Beiträge: 81

04.12.2022 08:12
@Jörg:
Das abschreckende Beispiel der US Nationalparks -was genau meinst du?
Die Jahreskarte für alle NPs ist eher günstig mit 80$ und die Infrastruktur, die es dafür gibt ist top. Kostenlose Parkflächen, kostenlose Shuttlebusse wie im Zion ohne Autoverkehr im Kerngebiet, gut eingerichtete Campingplätze. Und vor allem (Trocken)Toiletten, damit die Leute nicht wie bei uns überall hinscheißen.
Der Bau einer einzigen Toilette im Bielatal, direkt neben der Kläranlage hat das ganze Jahr gedauert, das ist doch peinlich. Wenn ich dazu sehe, das dass Tagesticket fürs Parken in Schmilka 8€ kostet, würde ich lieber diese 80€ zahlen und wissen, das es an die richtigen Stellen geht.

Was in den Staaten abschreckend ist, ist der von Trump gefahrene Kurs, die umliegenden Ländereien für Rohstoffe zu verkaufen.
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 550

03.12.2022 23:35
Vor 100 Jahren war das freie Betretungsrecht der Natur eine echte Errungenschaft der Arbeiterbewegung. Jetzt zu fordern, alles zu privatisieren und für die gut betuchte und zahlende Kundschaft zu reservieren, finde ich echt den absoluten Niedergang. Wenn ich mir da das abschreckende Beispiel der US-Nationalparks ansehe, dann will ich lieber keine Nationalparks.
hojohe
Beiträge: 24

03.12.2022 19:50
Meine Damen und Herren, für Sie sing(k)t heute wieder: Das Niveau. Ihr wisst schon, diese blaue Kultaluminiumdose mit weißem Inhalt.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1186

03.12.2022 18:35
Es gab auch mal Pläne für ein Boofenticket. Die wurden zwar wieder einkassiert. Aber weit ist bis zu einem Kletterticket (wie in der Eifel) ist da m.M.n. nicht mehr.
Bedenke (klemabe) worum Du bittest .... Es könnte Dir gewährt werden.
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche
Beiträge: 1166

03.12.2022 12:16
@ klemabe: Was qualifiziert Dich eigentlich als Kletterer, sich hochnäsig über die anderen Nutzer der Natur, zum Beispiel Wanderer, Jogger, Fotografen und Naturliebhaber zu erheben und für diese eine Gebührenerhebung zu verlangen ?
klemabe
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hier&Da
Beiträge: 42

02.12.2022 22:46
Dieses Jahr war ich in Adrspach. Und prompt begrüßt uns hinter der Herberge der Ranger und verlangt unsere Kletterlizenz. 2 von vielen Dokumenten haben zur stichprobenartigen Prüfung genügt und der komplette Tross durfte weiter ziehen. Warum dürfen die Bergsteiger bei uns im Gebirge nicht privilegiert sein und der Kommerz dafür eine Gebühr entlöhnenen? Ich bin dafür, dass ein EINTRITT für die Basteibrücke, Winterstein, Schrammsteinaussicht oder Häntschelstiege entrichtet wird.

 


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