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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 947

16.03.2026 20:07
Inubis/formale Seite
"Genau daraus ergibt sich eine „Pink-Point-Situation“" ?
Mit "PinkPoint" hab ich mich nie beschäftigt. Das war, wenn ich mich richtig erinnere, bei den Franzosen weit verbreitet. Deine Schlingen oder Exen hast du selber im Vorstieg gelegt/eingehängt bis du abgetropft bist. Insofern ist das keine "vorgeclippte Route". Also kein PP.
Regeländerung im Sächsischen ist Sache der gebietsbetreuenden DAV-Sektionen und werden, vgl. UFO-Beschluss 2014, auf den HVs beschlossen.

Peter, danke für die "Erhellung". Übrigens deine Peitschengeschichte vom Hauptdrilling ist "tempi passati". Der Ring wurde versetzt


Zuletzt bearbeitet am: 16.03.2026 20:08 von Maier Klemens
Peter Brunnert
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hildesheim
Beiträge: 120

16.03.2026 18:12
@ MK 945: Bei uns im Norden war es in der Anfangszeit des Rotpunkt-Kletterns (im Ith ca. seit Ende der 60er-Jahre) verpönt, vorgeclippte Exen zu klinken. Wenn eine Exe mal hängen blieb, wurde sie angeklettert, ausgeklinkt, an den Gurt gehängt, bis drei gezählt und wieder eingehängt. Puristen nahmen dabei nicht einmal die gleiche Exe, sonder meine neue. Ja, so streng ging's mal zu im Norden.

Die Zeiten sind natürlich längst vorbei, PP ist mittlerweile nicht nur bei schweren Routen üblich. Wie gesagt: Kurt hat seine eigene Regel auch ziemlich locker gesehen. Dass RP sportlich wertvoller ist als PP, müssen wir glaube ich nicht diskutieren..
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 494

15.03.2026 22:15
@Inubis: Weil es die Tat genauer beschreibt.
Riese
Beiträge: 8

15.03.2026 20:12
Gestern an Lilienstein-Westecke am Geländer ein Finger-Warmup/-Trainingsgerät inklusive Schlingen, Karabiner und Gummiband gefunden. Gern PN oder Mail an mich zwecks Rückgabe.
Inubis
Beiträge: 152

15.03.2026 11:03
@MK
Ich glaube, wir sehen die Dinge ähnlich: Ich klettere in der Sächsischen meist onsight, versuche Stürze zu vermeiden und der RP-Eintrag im Buch ist mir persönlich auch nicht besonders wichtig.

Mir ging es eher um die formale Seite: Wenn man sich die aktuellen sächsischen Regeln anschaut, wird die Situation aus meinem Beispiel explizit abgedeckt. Nach Abbruch muss der Weg zwar wieder von unten komplett geklettert werden, aber im bereits absolvierten Teil verbliebene Schlingen dürfen beim nächsten Versuch weiter benutzt werden.

Genau daraus ergibt sich eine „Pink-Point-Situation“: neuer Versuch von unten, die Sicherungen hängen bereits. Nach dem Wortlaut der Regeln wäre das trotzdem noch eine Rotpunkt-Begehung. Deswegen finde ich Jörgs Aussage auch, abgesehen vom No-Go des Drüber-Abseilens und dabei Sicherungen einhängen, aus dem Kontext der Regeln gerissen.

@ladida: Daraus resultierend: Warum würdest du dir das strenger definieren wollen, als es in den Regeln festgelegt ist?

@Uli:
Das scheint im Kirnitzschtal Standard zu sein. Als ich mal am Beuthenfall nicht zahlen konnte, weil die App und Kartenfunkion des Automaten nicht funktionierte bekam ich einen Strafzettel mit dem Hinweis, ich hätte da ja nicht parken müssen.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2897

15.03.2026 08:46
Der Parkplatz Neumannmühle ist wieder offen. Problem Parkautomat: Egal welchen Knopf man drückt (mittlerweile hat man sich ja an das komplizierte Auswahlmenü - Tarif, Zeit usw. gewöhnt) es passiert nichts. Da hat doch jemand diesen hochintelligenten Automaten auf den Stand voriges Jahrtausend zurückgesetzt: 5 € (in Münzen) einwerfen, grüne Taste drücken, Parkschein entnehmen. Man steht davor und fühlt sich nicht ernstgenommen...
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 946

14.03.2026 10:03
Weil in vielen Klettergebieten nicht eingetragen wird und weil es auch oft keine so auführliche Regeln gibt.

Inubis...im "2001er" steht es genau auf S.60. Wo das im 2015er steht und ob der Text gleich ist, weiss ich nicht.

Grundsätzlich versuch ich immer "Rotpunkt" zu klettern, weil ich damit angefangen habe. Und nach einem Sturz wird wieder von unten angefangen und die bereits gelegten Sicherung, wenn es welche gibt, bleiben in der Wand. Das kann man bei geraden Linien machen, aber es gibt viele Wege die sich nach oben schrauben und da wird es schon schwieriger mit der "reinen Lehre".Im Sächsischen hab ich mir das Stürzen abgewöhnt, ist sicherer Und wenn z.B. wegen Seilzug nachgeholt wird, ist das m.E. kein "Ruhen" und die 40 m die im KF stehen ist nur eine theoretische Größe. Aber zum Beispiel Vorclippen hab ich noch "nie" gemacht, da bescheiss ich mich doch selber. Aber es gibt Kleterer die haben eine andere Einstellung zur Sache ; Und RP-Einträge mach ich schon lange nicht mehr, es ist einfach nicht mehr so wichtig! Aber wenn ich RP eintragen würde, muss das schon
stimmen!
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 493

13.03.2026 22:57
@Inubis: Pink Point wurde eingeführt um zu markieren dass man es sich ein weniger leichter gemacht hat als bei einer richtigen RP Begehung. Die Leute die sich die Sicherungen vorhängen, wissen schon warum sie es tun. Warum gesteht man sich es beim eintragen nicht ein?
Inubis
Beiträge: 151

13.03.2026 16:39
@ Klemens
Du meinst vermutlich Seite 58, Absatz 5 und 6?
Ich sehe da auch nicht wirklich was zu Pink Point. Das Seil muss bei erneutem Versuch aus der Sicherung entfernt werden, die Route von unten komplett neu begangen werden. Von oben Einhängen - klar - ist nicht erlaubt.
Es wurde ansonsten von der allgemein in Sportklettergebieten üblichen Definition ausgegangen. (Welche wäre das - die vom Kurtl?)

Beispiel: Ich klettere eine Route af (auch in Teilen), die Schlingen werden nach Beendigung (Sturz oder Aussteigen) belassen. Nun klettere ich nochmal gänzlich von unten im Pink Point mit vorgehangenen Sicherungen. Das wäre, zumindest was ich da im Roten lese, immer noch eine Rotpunktbegehung. Seht ihr bzw. lest ihr das anders?


Zuletzt bearbeitet am: 13.03.2026 16:40 von Inubis
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 945

13.03.2026 10:31
"Heute werden auch Durchstiege von Kletterern als Rotpunkt bezeichnet, wenn die Zwischensicherungen bereits eingehängt sind."

Also den Satz würde ich nicht unterschreiben und bei Wiki kann grundsätzlich jeder schreiben. Es ist bekannt, dass bei Wiki auch Sachen stehen, die "gefärbt" sind. Es kommt immer auf die Intention des Schreibers an.

Ich denke im Sächsischen sind die Regeln klar. Es ist vielleich hilfreich gesicherte Quellen zu nutzen z.B. KF Sächsische Schweiz Band Gebiet der Steine Ausgabe 2001
S.57 ff Schwierigkeitsgrade. Das reicht völlig.

Peter, ich weiss nicht was im Ith in den 70zigern üblich war, in der Pfalz war das Vorclippen nicht "Standard" und
damals gabe es den Hakenkriege, weil Nöltner, Güllich und Co gerade anfingen Routen von oben einzurichten.

Das mit dem Vorclippen geht ja nur in Routen, wo reichlich Haken hängen, ja geht auch mit Schlingen. Versuch das mal am Siegfried in der Nordwestverschneidung. War ja nur VI und das hat der Carl Rau schon 1914 geklettert.
Und wer mal "RP" von Schönlebe probieren will, der sollte mit der Gammeltour am Unteren Lagerwächter beginnen.


Zuletzt bearbeitet am: 13.03.2026 10:34 von Maier Klemens
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 492

13.03.2026 01:17
@Faultier: Du definierst RP im Grunde wie die heutige Sportkletterdefinition ist nur mit einen Touch Sächsisch.
Punkt 1 is hier ne klare Sache. Punkt 2 hat nix mit der RP Begehung zu tun. Und in Punkt 3 schaffst du im Grunde zusätzliche Sicherungspunkte.

Warum du aus Respekt vor den sächsische Stile erst af klettern willst, erschließt sich mir nicht, aber gut.
Warum hast du dann nicht Respekt vor denjenigen welche das mit dem RP wirklich ernst nehmen und schreibst einfach "PP" rein?

Und es gibt scheinbar genug welche das ernst nehmen. Hast du noch keine gezählten Begehungen gesehen, wo der Begeher das Vorklingen des ersten Rings eingetragen hat, wo die Zählung gestrichen wurde?

Nee, ich mach so was nich mit. Dafür kletter ich nicht schwer genau.
Inubis
Beiträge: 150

12.03.2026 18:29
@Kaktus
Ich denke, da ist maximal ein kleiner Bruchteil verbürgt - das persönliche Ehrgefühl des Kletternden ist der einzige Beleg. Bei Nicht-RP(?) Erstbegehungen haben Personen hier im Forum bereits zugegeben, dass gegen geltende Regeln verstoßen wurde. Die Aberkennung einer größeren Anzahl von EB letztes Jahr zeigt auch nochmal, das gern Regeln zurecht gebogen werden.

In den Regeln finde ich nix Konkretes über Pink Point ... 2.4, 2.5, 2.9 behandelt das Anbringen von Seilschlingen bzw. Einhängen des Seils in einen Ring und dass bereits gelegte Schlingen im nächsten Versuch genutzt werden dürfen. Auf welcher Grundlage streichen glänzende Streiter der sächsischen Tradition Begehungen - nach ihrem Gutdünken?


Zuletzt bearbeitet am: 12.03.2026 18:39 von Inubis
Kaktus
Beiträge: 24

11.03.2026 19:59
Heut am Spitzbub ein Ufo mit Karabiner und 60cm Bandschlinge ausgebaut. Wer die Farbe des Ufos und der Schlinge nennen kann, bekommt es zurück. PN an mich.

Zum rot Punkt mit vorgehängten Exen und auch Schlingen stellt sich natürlich auch das Problem mit der Schwierigkeitsbewertung. Es gibt Wege, wo das einhängen der Ringe fast kraftfrei geht und bei anderen Wegen mit gleicher Bewertung trägt es sehr wohl zur Schwierigkeit bei.
Ist es denn verbürgt, das alle rP Begehungen im Heini ohne vorgehängtes Material durchgeführt worden?
Faultier
Beiträge: 5

11.03.2026 14:37
@Inubis: Klar, onsight bleibt natürlich das höchste der Gefühle und der erste af-Versuch beginnt ja auch immer als Onsightbegehung. Nur hat man halt für einen onsight immer genau eine einzige, schnell vertane Chance im Leben und wie schrieb schon ein weiser Mensch auf steinfibel: Pferdefuß - onsight schwer.
Das in Sachsen ein Crashpad auf der Schulter mehr Street-Credibility bringt als ein Clipstick könnte durchaus stimmen. :D
IGS
Beiträge: 143

11.03.2026 09:13
@200km
Am Samstagabend hatte die Bergwacht dort im Dunkeln einen Einsatz um 2 Bergsteigern zu helfen.
Dabei wird das wohl hängen geblieben sein ...
IGS
Beiträge: 142

10.03.2026 10:27
wie jedes Jahr gibt es wieder zusätzliche Gipfelsperrungen:
erstmal bis 1.4. , bis ein Brutplatz besetzt ist, dann werden die nicht besetzten Gipfel freigegeben

aktuelle Liste
200km
Beiträge: 1

10.03.2026 10:06
09.03.2026: herrenloses Seil (grün) am Vorgipfel vom vorderen Torstein eingesammelt, wird am 11.03. in der SBB Kletterhalle abgegeben und kann dort abgeholt werden.
JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 556

09.03.2026 23:06
Wenn Rotpunkt vorgehängte Exen und vorher drüber abseilen beinhaltet, dann ist af als Begehungsstil wertvoller als RP.
Ich habe schon mal RP bei vorgehängten Exen durchgestrichen.
Wen die Art der Sicherung bei der Begehung weniger interessiert, der soll doch bitte nachsteigen oder meinetweigen gleich vog. klettern.
Inubis
Beiträge: 149

09.03.2026 20:37
@Faultier
Warum Punkt 2? Wenn schon derart nach Stilen unterschieden wird: Damit wäre die Onsight-Begehung als "bester Stil" der Route per se nicht mehr möglich.

Clipstick in der Sächsischen ist so eine Sache, im Franken interessiert das nicht. Ich glaube, hier wäre noch eher das Crashpad akzeptiert XD
Peter Brunnert
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hildesheim
Beiträge: 119

09.03.2026 19:34
In Kurts Definition von 1975 steht nichts von vorgehängten Exen. Er hat sie selber auch benutzt, wenn ihm danach war. Natürlich wusste er auch, dass es ohne anstrengender ist. Er würde glaube ich grinsen, wenn er uns beide jetzt hören könnte.

 


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