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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

hojohe
Beiträge: 5

24.04.2017 11:14
@jens schickhoff
Guter Kommentar. Mehr auf diesem Niveau und dieser Art würde dem Forum sehr gut tun.
Jens Schickhoff
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 179

23.04.2017 10:54
@ QJ
wir haben darüber ja schon live gesprochen, aber was mich an diesen Bildern stört - dem Wanderer auf dem Grenzweg, dem Jortan, dem Thorwalder Gratweg etc. wird Störung der Natur vorgeworfen, Mountainbikern wird die Förderung der Erosion zum Vorwurf gemacht, wer die Fee vom Polenztal besuchen will, muss, wenn er erwicht wird, blechen, weil man sich (gefühlte 10m) vom Weg entfernt. Beeren und Pilze in der Kernzone zu sammeln ist verboten. Aber hier wird die Natur großmaschinell geschädigt, teilweise irreparabel werden Wurzeln zerstört, Steine zerknackt und der Boden tief umgepflügt. Die anschließenden "Reparaturen", wenn sie denn rechtzeitig erfolgen, kaschieren die Schäden nur.
Dieser Widerspruch ist einfach schwer hinzunehmen.
Ich selbst bin mal am Zschätschenhornsteig, der genau so umgepflügt war, zwei Mountainbikern begegnet, die dort gar nicht hätten fahren dürfen. Sie mussten ihre Räder wegen des schlechten Wegzustands schieben, und ich habe mmir im Stillen überlegt, wie ich denen ob des Wegezustands hätte erklären sollen, dass es verboten ist, auf diesem Weg zu fahren.
Aus Sicht des gemaßregelten Wanderers und Bergsteigers ist es absolut nachvollziehbar, dass personelle Konsequenzen gefordert werden.
Und man sollte nicht vergessen, dass eine jahrhundertealte Kulturlandschaft zerstört wird. Die bewusste und mutwillige Eindampfung des Wegenetzes, das Menschen über viele jahre erschaffen und genutzt haben, ist einfach nur Kulturfrevel.
Uhu, Auerhahn, Wanderfalke, Schwarzstorch, Luchs u.a. sind nicht wegen der hohen Frequentierung des Gebiets durch Erholungssuchende ausgestorben, sondern vor allem durch Jagd und Landwirtschaft.
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 2073

22.04.2017 15:40
Also cleo, mal ehrlich, wer konventionelle Holzernte auch im NP bis zum kompletten naturnahen Waldumbau als notwendig ansieht (steht zumindest auf div. Aufstellern in der Nähe von Forstmaßnahmen), nimmt solche Bilder bewusst in Kauf. Schließlich werden die Planstellen auch zum Teil forstwirtschaftlich durch Holzverkauf refinanziert. Forstökonomisch sind Harvester und Co. nunmal das Wahl der Mittel. Traditionelle Plenterung ist halt nicht mehr bezahlbar. Das bekommen die Forststudis in Tharandt schon seit Generationen gelehrt.

Personelle Konsequenzen zu fordern, ist da schon ziemlich skurril.
gospodin
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 131

22.04.2017 01:15
Zit. @ mäh1:
"Mir scheint ,dass z.B. Bernd Arnold leichtfertig und scheinbar ohne inhaltliche Prüfung seinen Namen für das Pilotprojekt hergegeben hat"

Das "scheinbar" finde ich an dieser Stelle sehr gelungen, auch wenn es Dir nur so scheint!
Matthias
Wohnort: Dresden
Beiträge: 26

21.04.2017 22:18
@glasi24
Danke. Du hast Recht. Ersetze bitte 'Schwimmbecken' mit 'Wasser'.
Karl-Reinhart Löwel
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: auf Asylsuche
Beiträge: 995

21.04.2017 22:17
http://www.sandsteinwandern.de/wandern/?p=19996

mäh1
Wohnort: Altlaubegast
Beiträge: 743

21.04.2017 14:57
Wer sind denn nun die Leute die das Pilotprojekt
ausgearbeitet haben ? Mir scheint ,dass z.B. Bernd Arnold leichtfertig und scheinbar ohne inhaltliche Prüfung seinen Namen für das Pilotprojekt hergegeben hat . Dass das Pilotprojekt mit groben inhaltlichen Mängeln behaftet ist erweist sich an der Bielawächter/Südkante exemplarisch . Nun heißt es den Schaden für die Antragsteller zu begrenzen und jeden nachträglichen Ring einer Einzelfallprüfung zu unterziehen . Größer kann der Imageschaden für den Sächsischen Bergsteigerbund nicht sein . Schade
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2552

21.04.2017 07:58
Deine Ausdrucksweise passt nicht hierher. Man muss nicht halb besoffen Blödsinn von sich geben, auch wenn es offenbar schon spät ist.
Sachsensiggi
Wohnort: Gunzenhausen
Beiträge: 34

21.04.2017 00:43
Also meine Meinung zum gepl. Ringschlagprojekt Johanniswacht:
Egal, welcher ferngesteuerter Vollidiot sich da wieder eine Furz im Bürosessel hat entgehen lassen...das Ganze soll ein Test sein, wie die Sächs. Kletterwelt darauf reagiert (übersetzt: zurück agiert).
Die Ges.Versicherungen nutzen den gerade stattfindenden Generationswechsel aus, um sich besser gegen Schadensfälle abzusichern, indem sie einfach mal einen Gedankenfurz loslassen: ,,wie wäre es, wenn...". Genau wie in der Politik.
So, wenn jetzt tatsächlich dort 50-60 R. rein kommen, gehts wo anders weiter, wollen wir wetten?
Das muss unbedingt verhindert werden. Das wäre nach den jetzigen Regeln Sachbeschädigung.
Überlegt mal: Wenn ich von oben abseile und wild Ringe in einer Wand verteile, wie ich will... wegen was werde ich dann angezeigt?(falls mich dabei jemand sieht). Und diese A... haben ihre eig. Regeln? Was bilden die sich eigentlich ein?


Zuletzt bearbeitet am: 21.04.2017 07:56 von Ulrich Schmidt
Aiquille
Beiträge: 15

18.04.2017 14:08
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa
Beiträge: 192

18.04.2017 10:55
Vollständig Verlorene Illusion in den Affensteinen? Hab ich was verpasst?
Aiquille
Beiträge: 14

18.04.2017 08:39
NEUES PILOTPROJEKT IN DEN AFFENSTEINEN.. da aufgrund des Wetters über Ostern der Felsen so leicht angefeuchtet war und niemand auf das klettern verzichten wollte werden jetzt an ausgewählten nicht oft begangenen Wegen (zB vollständig verlorene Illusion) im 2 Meter - Abstand solarbetriebene Handföngeräte installiert. Diese können von unten per Knopfdruck aktiviert werden. 10 Minuten späääter kann eingestiegen werden. Wir wollen dorch nicht auf den Kletterspaß bei Regen verzichten. Überhaupt wer verzichtet denn heute noch...
Jupp
Beiträge: 60

18.04.2017 01:16
Steffen:
Wenn Deine Einschätzungen stimmen (oder auch nur eine davon), dann wäre das aber doch in jedem Falle ein triftiges Argument gegen die Ausstattung der besagten Felsseite mit zusätzlichen Ringen.
Denn: Ringe nicht notwendig oder nicht im Wegverlauf.
glasi
Wohnort: Glasergrund
Beiträge: 199

17.04.2017 21:06
@ Mathias 24 :
die unzähligen unterschiedlichen Festigkeiten des Sandsteines mit der immer gleichen Eigenschaften des Wassers im Schwimmbad zu vergleichen zeugt von einer Tendenz hier im Forum sich die Argumente zurechtzubasteln. Da hast du es gleich in die Top 10 geschafft!
mäh1
Wohnort: Altlaubegast
Beiträge: 742

17.04.2017 20:11
Lol 😂 Außer AZ und Steffen-RS scheint den Weg kaum jemand geklettert zu haben . (wie auch , da gehen notgedrungen nur Gipfelsammler klettern) Aber die Methode , außerhalb der gängigsten Kletterlinie rumzuturnen und dann n.R.'s zu fordern , macht bestimmt Schule . Tolles Osterei 🐣

Zuletzt bearbeitet am: 17.04.2017 20:15 von mäh1
Steffen-Rucksachsen
Beiträge: 14

17.04.2017 16:55
Die Bielawächter-Südkante eignet sich m. E. weder als Argument für noch gegen das Projekt. Ich habe die Südkante einmal geklettert, wie sie im KF von 1981 "Südkante geradewegs zum Gipfel." bzw. 2015 "Südkante gerade zum Gipfel." beschrieben ist. D.h. wesentlich weiter rechts von der "tatsächlichen Kletterlinie" und der "Kletterlinie des Projektes" auf dem Foto unmittelbar an der markanten Kante (ohne Benutzung des markanten Risses rechts von meinem Einstieg). Dabei bin ich natürlich an den ersten drei eingezeichneten Schlingen überhaupt nicht vorbeigekommen. Die Kletterei fand ich schwer und im unteren Teil ungesichert. Interessanterweise habe ich jetzt festgestellt, dass die Beschreibung im KF von 1965 folgendermaßen lautet: "In der südlichen Schmalseite geradewegs zum Gipfel.". Diese Beschreibung würde besser zu den Kletterlinien des Fotos passen. Interessant wäre, wie der Erstbegeher den Weg geklettert ist. Ich werde bei Gelegenheit mal schauen, ob das Gipfelbuch mit der Erstbegehungseintragung im Archiv aufzufinden ist. Also entweder der Weg führt direkt an der ausprägten Kante lang, dann ist er schwer, im unteren Teil ungesichert und die angedachten Ringe würden nichts bringen. Oder der Weg geht die eingezeichneten Kletterlinien des Fotos entlang, dann ist der Weg wahrscheinlich leichter, besser gesichert, die Ringe wären nicht zwingend notwendig und würde aber nur bei großzügiger Auslegung mit der aktuellen Wegbeschreibung übereinstimmen.
mäh1
Wohnort: Altlaubegast
Beiträge: 741

15.04.2017 01:50
Lieber JHS fahr doch mal nach Berdorf /Luxemburg . Da stecken in einem Sandsteingebiet die Haken so dicht , dass man teilweise nur jeden zweiten Haken einzuhängen braucht . Und weil da jeder in irgendwas einsteigen kann sieht der Fels arg ramponiert aus . Der Fels dort hat sehr große Ähnlichkeit mit dem Brandgebiet . Schade , die ganzen Käntchen sind da abgebrochen . Sieht sehr grauslich aus .
Matthias
Wohnort: Dresden
Beiträge: 25

14.04.2017 10:45
@JHS: Mehrheiten und Minderheiten sind auch immer eine Sache des Bezugs. Die Mehrheit der Begeher des Dolchs (Ärmelkanal) akzeptiert das Risiko. Die Mehrheit der Bevölkerung eher nicht, da hast Du sicher recht. Doch darauf kam es mir in dem kleinen Beispiel nicht an.

Zuletzt bearbeitet am: 14.04.2017 10:47 von Matthias
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 365

14.04.2017 05:08
Mal etwas anderes, lieber maboe:

Gerade berichten die Fachmedien, dass beim Fuß-und Handball die Zweikämpfe und überhaupt jeder Körperkontakt verboten werden sollen. Es muss endlich Schluss sein mit den wochenendlichen Kreuzbandrissen,Knöchelbrüchen, Hämatomen, Kopfplatzwunden ... bis hinunter in die Kreisklassen. Man denke nur an den armen Deckarm.Sogar beim Training bestehen noch diese Gefahren.
Es wird auch Zeit, dass andere Volkssportarten mit der Zeit gehen. Neulich in der Halfpipe ... igitt, ich kann kein Blut sehen.

Handriss und Sex - nur noch mit Gummi. Lebt unfruchtbar!

Mit meinem Plüschtier im Arm grüßt dich und dein Plüschtier
deine Löschtaste


Zuletzt bearbeitet am: 14.04.2017 05:10 von Fleischgewordene Löschtaste
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2551

13.04.2017 23:55
Vermutlich ist das Gipsbein ein ähnlich alternativer Fakt wie das Gemunkel.

Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 23:57 von Ulrich Schmidt
maboe
Beiträge: 2

13.04.2017 23:43
@Matthias Großer
Danke für den Tipp aber ich habe selbst schon gipsbeinbelohnt austesten dürfen, dass:
1) man unterhalb seiner Leistungsgrenze runterfliegen kann und
2) auch gutgeglaubte Schlingen rausfliegen können.
Daher mach ich mein Kreuz auch bei Ja.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 364

13.04.2017 22:50
"Der Wunsch nach Sicherheit und körperlicher Unversehrtheit ist ein Grundbedürfnis."

Diesem Satz fehlt der Bezugspunkt. Wessen Grundbedürfnis soll das sein?
Der Verfasser meint sicher: ... des Menschen oder ... der Masse (Mensch). Statt Mensch kann man aber auch Affe, Schaf, Schildkröte, Molch oder Fliege einsetzen, ohne dass ein Widerspruch auftritt. Höchstens der Begriff "Bedürfnis" könnte irritieren. Besitzen Molch und Fliege Bedürfnisse oder handelt es sich nur um Instinkt?
Es handelt sich um tierische Instinkte. Aber nicht nur bei Fliege und Molch. Wir haben da jede Menge Gemeinsamkeiten.
Interessant, kreativ und im höheren Sinne Glück bringend ist aber doch das Trennende, das spezifisch Menschliche. Bei den Instinkten fallen mir da die verloren gegangenen, als Geißel des Menschseins, und die überwundenen, als Quelle höheren Glückes ein.
Die Tugenden des Rindviechs, der Schildkröte oder der Schmeißfliege kann man beim Menschen (auch massenweise) konstatieren. Warum man sie feiern und die Welt oder auch nur Bayern und die Johanniswacht dafür herrichten sollte, leuchtet mir nicht ein.

Es waren weder Schaf noch Wildschwein, die den Südpol erobert und die Tschomolungma erstbestiegen hatten.

Ach du, ach das ist dumm:
Wer sich nicht in Gefahr begibt,
der kommt drin um.


Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 22:52 von Fleischgewordene Löschtaste
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 150

13.04.2017 22:38
Aber, aber, maboe.
Deine Idee ist nett, aber keineswegs neu.
Du hast nur die falschen Leute angesprochen, aus der Dekoschlingenfraktion möchte doch keiner nachweisen, das die Schlingen nicht halten.
Das wäre also Deine Aufgabe und gewißlich amüsant im bewegten Bild zu betrachten. Sicherheitshalber würde ich einen zusätzlichen Strick von oben empfehlen.





Jan-Hendrik Schneider
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: kc-geruchsneutral.de
Beiträge: 391

13.04.2017 22:05
@flueggus, Matthias,
die "Pioniere", so nenne ich jetzt mal jene die "Neues" und die eigenen Grenzen erforschen, waren m.E. stets in der Minderheit und doch wichtig. Keine Frage. Wer warum Natursport ausübt, da gibt es viele Ansätze und Gründe, oder nicht?....Etwas zu "verlangen" geht nicht? Offenkundig schon, gleich was einige darüber denken. Hier wird ja auch Verlangt. Vice versa. Sehen wir ja. Auch wenn es schwer fällt dies zu Akzeptieren, wofür ich Verständnis habe, haben es ja gerade die "Sicherheitsbetonteren" ja geschafft ihre Ansichten wirksam zur Disposition zu stellen. Damit müssen wir alle umgehen. Pro oder Contra. Ein Schwimmer mit Sicherheitsstreben wird wohl gerade in die Halle gehen, sich wohl kaum allein im Meer weit hinaus wagen. Wäre evtl. gleichartig mit Ärmelkanalschwimmern. Auch die haben nur "Schlingen" in Form von Begleitbooten. Jetzt schau dir mal an wie die Mengenverhältnisse da sind.
Doch verspüre ich keine Lust diesen Vergleich weiter auszuweiten.


Hier zu klettern erfordert einen, sagen wir mal "anstrengenden" Weg sich selbst und die eigenen Grenzen bewusst zu hinterfragen und auf die Probe zu stellen, einverstanden? Und gerade dies widerspricht m.E. dem natürlichen (Bedürfnis-Streben) der Mehrheit. Auch deswegen haben wir ja die Debatte, die Ängste (auf beiden Seiten) und gegenseitig zelebriertes Unverständnis. Ich wünsche Euch weiterhin viel Energie und Lust an der Reibung . Die Welt ist wie sie ist, und selten so, wie wir denken dass sie ist, geschweige denn haben wollen.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 363

13.04.2017 21:54
"Man muss die ja nicht einhängen", müsste jetzt bald kommen, von UBSchneider oder so.

Der Begriff "Sicherheit" wird von den Protagonisten des Neuen Sächsischen Kletterns als Synonym für Bequemlichkeit benutzt, und zwar zu 100%. "Sicherheit" klingt einfach besser, auch wenn mehr Sicherheit weder erreicht wird, noch sonst eine Rolle spielt.
Bei der Auswertung des Pilotprojektes würden auch nur (steigende) Begehungszahlen eine Rolle spielen. Für steigende Unfallzahlen würde man schon eine der üblichen Begründungen finden, wenn man sie erwähnen müsste


Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 22:07 von Fleischgewordene Löschtaste
Matthias
Wohnort: Dresden
Beiträge: 24

13.04.2017 20:34
@körperliche Unversehrtheit: Wie recht Du hast. Deswegen geht beispielsweise der Nichtschwimmer nicht ins Schwimmerbecken. Auch verlangt er nicht, das dort der Wasserstand reduziert wird, damit er es kann. Nein, er geht in das Nichtschwimmerbecken.

Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 20:35 von Matthias
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme
Beiträge: 465

13.04.2017 20:08
@JHS: Der Wunsch nach Sicherheit und körperlicher Unversehrtheit mag ein menschliches Grundbedürfnis sein. Aber es gibt auch andere, wie die Suche nach Neuem, nach den eigenen Grenzen. Und übt man Natursport nicht aus, um eben diese Erfahrungen zu sammeln? Das Sächsische Klettern ist ein solcher Natursport, genauso wie Surfen, hochalpines Bergsteigen und was dergleichen Dinge mehr sind. Wem die bei diesen Sportarten notwendigen Voraussetzungen, und dazu gehört auch, dass man einen Teil des grundsätzlichen Sicherheitsbedürfnisses aufgibt, zu hoch sind, der muss diese Sportarten nicht ausüben. Der kann sich bei uns auch auf den Nachstieg beschränken. Oder eben seine Ansprüche insgesamt etwas herunterschrauben.
Aber verlangen, dass die Gegebenheiten auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst werden, das geht nicht.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 362

13.04.2017 18:22
"Man munkelt er sei im Bielatal an einem Weg deutlich unter seiner Leistungsgrenze runtergeflogen und seine Schlinge hat halt nicht gehalten."

Mein lieber maboe,

passend zum Rest, munkelst du falsch. Weder Bielatal, noch nicht haltende Schlinge stimmt. Schade, hätte dir doch so schön in deinen Kram gepasst. Noch besser würdest du sicher finden, wenn du deine Schlauheiten bei der Beerdigung eines Nichtgenehmen zum Besten geben könntest.
Bei meiner dürftest du. Die Vorstellung, dass sich bei dieser Gelegenheit ein Mensch als Alo öffentlich macht, erheitert mich zumindest zu Lebzeiten.

LG von deiner Löschtaste
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme
Beiträge: 464

13.04.2017 17:59
@maboe: Eigentlich verdient es Dein unsäglicher Kommentar gar nicht, beantwortet zu werden, aber soviel will ich hier schon sagen: Ich würde in so einem Weg nicht einmal in Ringe freiwillig springen. Gibt es doch überall Absätze und Bänder. Und dafür ist mir meine Gesundheit zu schade.
In solcherart Wegen sind Sicherungen für den Notfall gedacht, ggf. auch für den gesicherten Rückzug, aber nicht, um an der Leistungsgrenze einfach mal probieren zu können. Und dafür sind die Schlingen wirklich gut genug.
Jan-Hendrik Schneider
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: kc-geruchsneutral.de
Beiträge: 390

13.04.2017 17:53
@Aquille: Der Wunsch nach Sicherheit und körperlicher Unversehrtheit ist ein Grundbedürfnis. Sich diesem bewusst entgegen zu stellen, um spez. Erfahrungen zu sammeln...ist nach m.E. eine spannende Angelegenheit, doch wohl kein Mainstream, der hier teilweise erhofft wird.

Insofern denke ich, dass dies nicht "gezüchtet" wird. Vielmehr bräuchte es eine "Züchtung" in Richtung sächs. Klettern, entgegen dem natürlichen Bedürfnissen der Menschen.
maboe
Beiträge: 1

13.04.2017 16:44
@Tillmann [35]:
Ob die "Skizze der Bielawächter Südkante aus der Rezension übrigens Gold wert" ist, weiß ich nicht. Aber mir wäre sie zumindest einen Kasten Bier wert. Also ihr Mutigen, nicht schwatzen sondern machen! Wer traut es sich, in jede der hier gezeigten Schlingen reinzuspringen? Absprunghöhe immer aus der Position aus der die jeweils nächste Schlinge von einem 1.70er Kletterer ordentlich gelegt werden kann. Ich spendiere einen Kasten Bier dafür, würde den Bierkasten dann auch in einem Krankenhaus eurer Wahl vorbeibringen.
Videobeweis für euren Mut ist ja heutzutage technisch kein Problem mehr.

Unser Bergführer kommt ja selbst derzeit dafür aufgrund seines dick verbundenen Armes nicht in Frage. Man munkelt er sei im Bielatal an einem Weg deutlich unter seiner Leistungsgrenze runtergeflogen und seine Schlinge hat halt nicht gehalten. Kann ja mal passieren und ist überhaupt kein Indiz dafür, dass Schlingen auch an anderer Stelle (also z.B. an den Wegen der Johanniswacht) mal rausfliegen können.

Da der Bergführer also verhindert ist, muss nun ein anderer von euch ran zum Schlingentest. Dürfte ja für die vielen mutigen Experten hier sicher kein Problem darstellen, den Beweis der Haltbarkeit der vom Bergführer empfohlenen Schlingen zu erbringen.

Aiquille
Beiträge: 13

13.04.2017 15:14
...zugegeben, die Arbeit die sich die EHRENAMTLICHEN mit dem Projekt Johanniswacht gemacht haben ist -> viel Arbeit. Und ich glaube es ist immer zu würdigen wenn es jemanden gibt der sich für eine Weiterentwicklung einsetzt und auch Veränderungen voranbringt. Heute wurde ich im Kollegenkreis von Nichtkletterern darauf angesprochen, dass es ja sicherlich toll ist wenn man jetzt in der Sächsischen Schweiz sicherer klettern kann. Ich habe versucht klar zu machen was die Einzigartigkeit der sächsischen Sicherungstechnik anbelangt -> ich erntete verständnislose Blicke ala "..na das Stoffschlingerl hällt doch niemals.. " Kann es sein, dass dieses Unverständnis ebenso in den Kletterhallen aufwächst und gezüchtet wird? Ich denke es ist so, dass in der Kürze der Zeit und der allgemeinen Hektik "jeder" nur noch schnell klettern, schnell Erfolge, schneller weiter höher (abgedroschene Phrase sry) und ja ohne Risiko dem Mainstream gefolgt wird. Ich bin eigentlich total froh wenn ich hier viele Kommentare lesen kann die genau das nicht möchten. Kommentare von Kletterern denen es wichtig ist auch mal nicht gleich alles sofort zu haben. Kletterer die auf ein Erlebnis hinarbeiten und genießen können. Kletterer die den Unterschied kennen zwischen bewusstem Leben und Konsum oder Verbrauch... Schlimm finde ich nur, dass sobald man GEGEN eine Sache ist -> Pilotprojekt etc. sofort in die Pegida-Ecke gestellt wird. Resümee: Danke für die Arbeit die ihr euch mit dem Pilotprüjekt gemacht habt - sicherlich war dies gut gemeint, doch bitte habt auch den Arsch in der Hose zuzugeben wenn es "Falsch" ist und es ist aus meiner Sicht falsch die Natur zu zerstören und gründliche Vorbereitung auf einen Weg durch Ringe zu ersetzen!
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 219

13.04.2017 14:24
Ein sehr guter Freund und Seilpartner berichtete mir heute von seinem Kletterausflug nach Mali und schwärmte von Sandsteinsäulen ohne Begehungsspuren und ohne Metall. Er genießt das sehr, obwohl er in sehr schwerem Gelände mit viel Eisen aufgewachsen ist. Er lernt den Verzicht immer mehr schätzen und schaut sorgenvoll auf die Idee des Pilotprojekts.

Was er eher weniger genießen konnte, waren die geklauten Wasservorräte und die damit verbundenen ernsthaften Probleme in der Wüste. Das aber nur am Rande.
...und nein, das ist kein Aufruf die doofen sächsischen Bergsteiger nach Mali zu verfrachten, damit man hier in Ruhe die Edelstahlindustrie ankurbeln kann.
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme
Beiträge: 463

13.04.2017 13:58
Zum Kalibrieren des Ironiedetektors hilft manchmal ein Blick in frühere Beiträge...
Auch in diesem Fall dürfte es recht sinnvoll sein.
Und manchmal hilft einem selbst wohl auch nur noch bitterster Sarkasmus.


Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 13:59 von flueggus
Rainer Petzold
Beiträge: 34

13.04.2017 13:49
Mein Lieber Uwe versteht mich. Danke.
Allerdings habe ich in meinem Beitrag tatsächlich hinter "tatsächlich" ein ? vergessen.

Fröhliche Ostertage wünscht Rainer.


Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 13:50 von Rainer Petzold
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 361

13.04.2017 12:47
Aus Anlass des Petzoldschen Heinemann-Zitates habe ich begonnen, mich etwas näher mit Gustav Heinemann zu beschäftigen. Ich muss sagen, das ist ein echter Gewinn. Mein zweijähriger Sohn muss sich wohl nicht schämen, den Vornamen mit Heinemann zu teilen.
Wenn ich mir vergegenwärtige, was wir jetzt als Bundespräsidenten bezeichnen müssen, ist die Entwicklungsrichtung augenfällig - in vielerlei Hinsicht.


Zuletzt bearbeitet am: 13.04.2017 12:54 von Fleischgewordene Löschtaste
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 360

13.04.2017 12:31
Hm, ich hatte schon überlegt, aber der Rainer (mit "a", sorry für den Lapsus in meinem letrten Beitrag) Petzold kommt so überzeugend rüber.
Oder meinst du UB50? Wenn man den vollironisch auffasst, wäre er gerettet.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2550

13.04.2017 12:07
Ich bin für einen Ironieschalter.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 359

13.04.2017 12:06
"Mein Lieber, Du gefällst mir mit Deinem vorurteilsfreien Blick ..."

Vorurteilsfreier Blick?
Mein lieber Reiner Petzold, der von dir gelobte "Beitrag" strotzt nur so von Vorurteilen, Unterstellungen, dümmlichen Vergleichen und peinlicher Ahnungslosigkeit, so sehr, dass er nicht einmal einen weiteren Kommentar wert ist.
Besonders peinlich oder lustig ist der Verweis auf Zittau (Zittauer Gebirge). Die Vorgehensweise der "Wegnachrüstung" dort zeigt durchaus Parallelen, wobei die Qualität der nachgerüsteten Wege sogar meist deutlich höher liegt, als an der Johanniswacht. Wenn man sich dann ansieht, was dort gewollt wurde und was dabei heraus gekommen ist, hat man ein wunderbares Gegenargument zum Pilotprojekt.

LG von deiner Löschtaste
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 470

13.04.2017 11:00
"Ein Pionier des Sächsischen Felskletterns, Dr. Oskar Schuster, hatte bereits zu Anfang dieses Jahrhunderst einen Kletterführer durch das Elbsandsteingebirge entworfen und fast bis zu Druckreife vollendet. Aus Besorgnis, den heimischen Bergsport dadurch mehr als wünschenswert populär zu machen, sah er aber, dem Ende aller Arbeit schon nahe, von einer Veröffentlichung ab."

Quelle Kletterführer von Bernd Arnold - Der Elbsandsteinführer 1990. Im ganzen Führer ist die "Tradition" greifbar!

Und sogar die Namensgebung der Felsgruppe "Johanniswacht" hat was mit "Brauchtum" zu tun. Die Felsen wurde teils schon vor 1900 erschlossen. Z.B. "Schusterturm" am 13. September 1891.

Wenn in Deutschland sechs- und achtspurige Autobahnen gebaut werden, heißt das noch lange nicht, dass dies der richtige Weg ist! Dafür gibt es auch "Mehrheiten".

Es gibt schon genug "Großbaustellen", da braucht's im Bielatal nicht noch eine weitere!

 


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