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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Ocun - Hawk Quickdraw Pad 16 - Express-Set 12.95€ (Bergfreunde.de Shop)

Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 514

12.02.2018 16:00
@ Breitensportler (#324)

Wow - tolles Bild von den Gansfelsen, besten Dank für das Zeigen
Jost Hartmann
Beiträge: 2

09.02.2018 10:06
Hallo miteinander! Die Exen sind verkauft!
Viel Freude beim Klettern im neuen Jahr!
Jost Hartmann
Beiträge: 1

08.02.2018 17:41
Da jetzt modernes Sportkletterequipment angeboten wird, möchte ich für ALLE Kletterer ein Angebot machen.

Verkaufe 7 extrem leichte Helium Wild Country Exen nagelneu für Sportkletterer, die nicht viel Gewicht mitschleppen wollen ! 74 Gramm pro Exe mit einer Bruchlast von 23 Kn (Quer 7 KN und offen 7 Kn)
Der Orginalpreis liegt momentan bei 27,30 € pro Einzelexe und im Set 5 Stück je nach Anbieter bei 140 € . 21,50
Ich verkaufe 7 Stück komplett für 150 € , das wären ca 21,50 € pro Stück.
Als Extra sind noch 2 Exen Länge 20 cm im Angebot, gleiches Fabrikat, gleiche Bruchlastdaten zum Preis von 40 € zu haben.
Wenn jemand alle 9 Stück nimmt, sind 180 € in Ordnung!!!!
Eine rote 10 cm Exe hat an der Falle einen kleinen Schmiss am Lack, der zwar unerklärlich ist, aber genannt werden muss. Als ob die Exe irgendwo angestoßen ist beim Transport oder sonst was.
Kontakt : Jost Hartmann Tel. mit AB : 0351 4668999 Mail Jostek@kabelmail.de
Andreas-Schubert-Str. 5 01069 Dresden
Handy selten an :0152 09809986

Habe auch Fotos gemacht bei Bedarf!

Danke!
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 471

05.02.2018 22:43
Der Grigri+ ist ohne TT-Rabatt verkauft worden.
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 470

04.02.2018 15:53
Liebe Sportkletterfreunde,

ich möchte meinen erst 3 Wochen jungen und nur ca. 3 Mal in der Halle benutzten Grigri plus (Grigri+) los werden, da ich mit dem Handling nicht zurecht komme. Vielleicht hat hier jemand Interesse.

Da ich hier keine PN lese bitte Kontakt über (ebay-KAZ):

https://tinyurl.com/y7sbx89o

Für TT-Nutzer (bitte angeben) gibt es 5 € Rabatt

Geschäftstüchtige Grüße von eurer Löschtaste
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 503

01.02.2018 11:04
Danke für Deine Ausführung. Es bleibt natürlich schwierig anhand solcher Bilder das Höhenniveau relativ exakt zu vergleichen. Auch wird der Sandschwund auf einer Strecke von 50 m nie einheitlich sein. Fakt ist, dass am Originaleinstieg vom Hartmannweg heute "mindestens" 2,50 m fehlen. Somit am Einstieg der "Variante zum Gühnekamin" fast gleich. An der rechten Kante der Verschneidung (Ende der Traverse) ist der Fels bereits unterhöhlt. Da es ursächlich um die "Veränderung der Bedingungen durch Erosion" und damit auch um sichere Absprunghöhen geht, halt ich das bei der Traverse für kritisch.

@mäh1: Ob die "Ringe der Bergwacht" für eine Absicherung der Traverse zweckvoll sind, kann ich nicht einschätzen, da ich deren Lage nicht kenne. Der Einstieg der BUD ist jedoch 3 Meter rechts vom Südwestweg und das ist "25 Meter links" vom Hartmann-Einstieg. ?
Breitensportler
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hospoda
Beiträge: 325

30.01.2018 21:06
Hier ist ein ca. 10 Jahre älteres Beispiel, wo auch der Absatz am Gühnekamin-Einstieg noch unterm Sand liegt, die Pflaumenkuchentraverse war vielleicht noch gar nicht freigelegt:
http://www.ebay.de/itm/Ansichtskarte-Rathen-Gansfelsen-1906/362115096466?hash=item544fbddf92:g:aLMAAOSwWr5Zy9vd
Breitensportler
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hospoda
Beiträge: 324

30.01.2018 20:57
Wenn man heute links am Gühnekamin vorbei unterhalb der Gans-Südwände am Wandfuß entlang gehst, ist der Pfad eben.
Auf dem Hahn-Foto (2397 u. 2398) steigt er von der Höhe Absatz unterm Gühnekamin an bis zum Einstieg Hartmannweg, verläuft dann nahezu eben und sinkt dann nochmal ab bis zur Höhe des Pfeilers an dem Wege wie Knecht usw. verlaufen, um dann zur Hinteren Gansscharte anzusteigen. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Höhen hinsichtlich des bis heute abgetragenen Sandes. Auf Höhe des im Laufe der Zeit vom Sand entkleideten Absatzes unterhalb der BUD-Variante sind es wohl mehr als 3 Meter, auf Höhe Einstieg Hartmannweg vielleicht auch noch 3 m, direkt am Beginn der Pflaumenkuchentraverse, wo man quasi vom Absatz unter dem Gühnekamin um die Ecke kommt, sind es aber vielleicht nur 1,5 m, jedenfalls nicht drei, da der Quergang heute auch nicht höher als 2 bis 3 Meter ist.
Es geht dabei nur um die Höhe des Querganges damals und heute, keineswegs soll damit die immense Erosion abgetan werden. Der Gesamtsandabtrag ist vermutlich noch höher, wenn man Postkarten aus den 1890er Jahren heranzieht. Muss ich mal suchen, ob ich was finde. Auf dem Hahnschen Bild ist bereits die erste Generation von Verfestigungmaßnahmen und Geländern zu sehen. Das war offenbar nicht umsonst, siehe hier 20 Jahre später ist der Unterschied unerwartet moderat:
http://fotothek.slub-dresden.de/fotos/df/bika038/0000000/df_bika038_0000693_motiv.jpg (um 1930, unbek. Autor)


Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 502

30.01.2018 12:09
@Breitensportler > "Damit ist der Sandschwund zumindest an dieser Stelle zu relativieren." ?

Deine Bildquelle/Salonblatt stammt aus der gleichen Zeit wie das Bild von Hahn/Fotothek. "Relativieren" ist mir da wirklich zu "unspezifisch"!
Tillmann
Beiträge: 52

23.01.2018 12:06
...ganz schön viel Arbeit, Christian. Cool, danke!
Breitensportler
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hospoda
Beiträge: 323

22.01.2018 21:05
Unter folgendem Link findet man eine Abbildung der Pflaumenkuchentraverse mitsamt Aspiranten, leider qualitativ eingeschränkt:

http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/14280/930/0/

Man querte also nicht mit den Füßen über den Boden, sondern in ca. 1,5 m Höhe wobei die Höhe im Verlauf des Querganges abnahm. Damit ist der Sandschwund zumindest an dieser Stelle zu relativieren.
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 200

22.01.2018 18:17
Super, Christian und vielen Dank für deine Arbeit und dafür, dass du das Material auch noch kostenlos zur Verfügung stellst. Ich hatte am Bořen immer Probleme, Routen mittels des tschechischen Führermaterials zu identifizieren. Mit deinem Topoangebot wird's für mich Blindes Huhn auf jeden Fall leichter.

Ich find's wunderschön am Bořen, wenn auch das Gestein manchem als gewöhnungsbedürftig und glatt erscheinen mag. Ich habe immer das Gefühl, es hätte sich ein Ölsardinenbüchslein in meinem Magnesiasäckchen versteckt. Auch die Bewertung empfand ich eher straff.
Dass die Hütte immer noch geschlossen ist, ist schade. Sie war als Einkehrmöglichkeit gar nicht so schlecht.

Ist denn das Wasser in der von dir angegebenen Quelle (Südseite) wieder in Ordnung? Ich meine mich erinnern zu können, das bei "lezec" oder bei "horyinfo" gewarnt wurde, dass irgendwas mit der Qualität nicht stimmt. Ist aber schon eine Zeit her.

Wie dem auch sei, vielen Dank für dein Geschenk!

Pepper
Christian Ziegs
Beiträge: 1

22.01.2018 11:01
Liebe Bergfreunde,
statt in dunklen Winterabenden am Kamin hab ich am Rechner gesessen, um euch hiermit einen kostenlosen Topokletterführer für den tschechischen Boren zum Download fürs Smartphone auf meiner Webseite www.boren-klettern.de ans Herz zu legen. Der Boren bei Bilina im nordböhmischen Becken ist der größte Klingsteinmonolith Europas und das größte Nichtsandsteinklettergebiet von Tschechien. Bisher gab es noch keinen deutschen Kletterführer für dieses Gebiet.

Ich freue mich sehr, wenn sie das Angebot nutzen und die Seite weiterempfehlen.


Berg Heil/ Hore zdar
Fleischgewordene Löschtaste
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 469

20.01.2018 19:01
"Anchors Away"

Liebe Freunde der sächsischen Knotenschlinge,

oft wird diese schlecht gemacht und der moderne rostfreie Edelstahl-Bohrhaken als das Nonplusultra der modernen Sportkletterabsicherung verehrt. Mit etwas Erfahrung kann man immerhin ganz gut beurteilen, ob eine Knotenschlinge nicht viel taugt oder relativ sicher ist. Wie sieht das nun beim Edelstahlbohrhaken aus?

So: https://tinyurl.com/y8kweqzh

Der aufschlussreichste Satz des verlinkten Textes, den man sich wirklich Wort für Wort auf der Zunge zergehen lassen sollte, ist dieser:

"This means that the bulk of the climbing population needs to start paying for anchors, whereas in the past most had a “free ride”."

Viel Spaß beim sicheren Sportklettern auf Sardinien, Sizilien und überall!

Still have a free ride! wünscht eure Löschtaste
Matthias Großer
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 174

20.01.2018 17:23
Es finden sich derzeit im Buchladen etliche Alternativen zum jüngst hier beworbenen Buch, als da wären der neue zweibändige Höhlenführer von Michael Bellmann oder das Buch von Peter Brunnert über Bernd Arnolds Ausflug zu den Trangotürmen.


mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 859

20.01.2018 16:53
http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/
@ Zu den von Oliver Perry-Smith geleisteten Boulderschwierigkeiten bin ich mir 100% sicher, dass der umgerechnet 8c bouldern konnte. Das liegt eigentlich auf der Hand, weil der sich mit seiner nach heutigen Maßstäben grotesk schlechten Ausrüstung keinen Sturz leisten konnte. Die Sicherheitsreserve musste daher ganz zwangsläufig vom Kletterkönnen kommen.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 513

19.01.2018 15:06
@MJ (#201)

Ja die Flüchtigkeitsfehler. Ende letzten Jahres lernte ich bei einem Dozenten folgende Verhaltensweise kennen: Nach der Lösung einer Aufgabe (und deren Niederschrift) soll man sich immer fragen: "Kann das Ergebnis richtig sein?"

So wünsche ich uns allen dies bzgl. viel Erfolg und bewussteres Handeln

Glückwunsch zur Jahresersten in der Schrammsteinkette:
Friedrich Meurer und Oscar Schuster, Herbst 1898, AW III.
Immer wieder werde ich an meine To-Do-Liste erinnert, und an all die Routen, vor denen man mal gestanden ist, und dann doch lieber den Rucksack sicherheitshalber wieder schulterte.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 512

19.01.2018 14:44
Gute Besserung an die Regine aus Dresden
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 501

19.01.2018 11:30
Pflaumenkuchentraverse Bewertung: ?

> Harri > "äusserst schwer" (lt.Fehrmann VII)
> mäh1 > "in der Lage IX b-c"

Zwischen VII und IXb-c ist viel Luft.

Wo liegt die realistische Bewertung der Experten?


Zuletzt bearbeitet am: 19.01.2018 11:32 von Maier Klemens
Michael Diemetz
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 10

16.01.2018 23:55
Da sich die Regine aus DD, die ja hier beide Teile der "Splittergruppe Luginsland" voller Begeisterung und sehr blumenreich weiterempfohlen hatte, aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet hat (alles Gute, Regine!), werde ich daselbst euch einmal mein drittes Buch nahelegen. "Ich werf' mein Seil weg und kauf' mir 'ne Angel", in der Printversion über meine Homepage oder hier über PN erhältlich und als E-Book über alle einschlägigen Portale. Seit gestern in der 2. Version. Wer die fehlerbehaftete 1. Version im Zeitraum 19.12.-14.1. gekauft hat, bitte auch PN an mich.
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa
Beiträge: 201

15.01.2018 21:16
Eine Bitte an die nächsten Besucher des Kesselturmes: macht bitte bei meiner Jahresersteneintragung "Bergheil 2017" aus der 7 eine 8... Üblicher und ärgerlicher Fehler zu Jahresbeginn.
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 2128

12.01.2018 10:20
@Camillo: Da lohnt es sich, einer "Lesung" von Michael Diemetz beizuwohnen. Seine Erlebnisse sind zentraler Bestandteil seiner Erzählung. Köstlich.
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 204

11.01.2018 14:51
Ich kann mich noch sehr gut an den "Pflaumkuchenquergang" erinnern.Es war äußerst schwer.Es wurde Barfuß geklettert.

Zu Pflaumenkuchen kann ich noch eine Anektode beitragen.
Walter Barth erzählt " Die Bäckerei,links der Rosel,stellt
stellt die Blechkuchen zum auskühlen in den Eingang,welcher zur Rosel führte.
Die Toiletten lagen damals schon im Keller.Auf der Veranda im linken Teil wurde gebooft.In der Nacht mußt einer Dringend und marschierte zur Toilette den Gang entlang über die Kuchenbleche,welche Pflaumenstreuselkuchen beinhaltete.
Es war vor meiner 58 begonnen Kletterzeit.
Ich habe in den 60iger vielemals an die Geschichte gedacht,als wir auf der Veranda schliefen.Da waren die Türen noch offen und viele kannten sich untereinander.

Ähnlich war es früher in der Ottomühle.
Es war jedenfalls eine schöne Zeit!
Ich denke mal,das sich hier noch einige Bergfreunde noch an
Camillo erinnern?


richi92
Beiträge: 1

09.01.2018 22:15
wo geht die besagte traverse den entlang? hat jemand dazu informationen
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 858

09.01.2018 16:29
Im Frühjahr könnte man mal die "Pflaumenkuchentraverse" machen und dann hier berichten. Die waren damals bestimmt schon in der Lage 9b-c zu klettern. Aber mit welchen Schuhen ? Barfuß? Kann das sein ? Ich vermute mal, dass es bei der Traverse um ein "Stromproblem" ging, will heißen wer die längste Ausdauer hatte. Wenn dazu jemand eine qualifizierte Aussage treffen könnte wäre das schön.
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 2127

09.01.2018 13:04
@MK, 3 cm/a: Da kann man ja ausrechnen, wann der eine oder andere "neue" Gibbl "ausgegraben" oder besser "ausgetragen" ist
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 500

09.01.2018 12:04
Erosion/Hahnbild Bereich Gansfels
Der heutige Vorblock links vom Hartmannweg ist noch nicht zu erkennen, Einstiege Flügelschlag > Südwestweg.

Kann mich erinnern, dass der "Originaleinstieg" vom Hartmannweg, nicht der ausgelatschte Trampel Odervariante (Kamin), ganz schön happig für eine Sternchenzwei war.

Rund 3 Meter "Sandschwund" in rund 100 Jahren "in der Ecke" wären ca. 3 cm pro Jahr. Das ist ganz schön!

Haste fein gemacht, mäh1.
Teichmann,patrick
Beiträge: 59

08.01.2018 21:57
Danke flueggus.Und ich dachte,wenn man den Hasse/Stutte quasi auswendig kennt,kennt man jede Anekdote,was OPS betrifft.Da lag ich falsch,das einzige,was mir beim Wort "Pflaumenkuchen" durch den Kopf ging,war der neue Rekord im Mengenessen bevor die Barbarine erstbegangen wurde.Leider ist mir entfallen um wieviel Stücke es sich handelte😉
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 857

08.01.2018 19:41
Wenn man mal bissel zoomt, erkennt man recht eindeutig, dass der Wegpfad unter der Gans auf Höhe des heutigen Vorbaus verlief. Wollte man also die Pflaumenkuchentraverse klettern, sollte m.E. schon Seilsicherung von der BuD-Variante eingeplant werden. Nicht verwechseln mit den Bouldern oder der schweren Einstiegsvariante vom Willi am später freigelegten Vorbau darunter.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 856

08.01.2018 19:15
http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/72053970/df_bika099_0000815_motiv

Jetzt befindet sich der Wandfuss 3 m tiefer ? 😳


Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2018 19:25 von mäh1
flueggus
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: darheeme
Beiträge: 476

08.01.2018 18:16
@Teichmann,Patrick: Die Pflaumenkuchentraverse ist das wohl älteste bekannte Boulderproblem der Welt. Ein Quergang am Fuße der Gans zwischen dem Einstieg der Vajoletkante und dem originalen Einstiegskamin der Südwestwand. Der Perry hatte damals jedem, der die Traverse in seinem Beisein klettern konnte, in der "Rosel" ein Stück Pflaumenkuchen spendiert.
Mittlerweile befinden sich die durch vielfaches Begängnis auffällig ausgelatschten Tritte in gut zwei Meter Höhe.


Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2018 18:17 von flueggus
Teichmann,patrick
Beiträge: 58

08.01.2018 12:40
@MK,also Erosion,welcher Art auch immer.Was bitte ist die "Pflaumenkuchentraverse"?Vor allem,wo ist Sie?
QJ
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: da hamm
Beiträge: 2126

08.01.2018 12:33
Naja, wo ehem. die Bodenoberfläche war, kann man an div. "Stelzen-Kiefern" v.a. im Rathener Bereich sehen.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 499

08.01.2018 11:55
Winderosion > ?
Ich bin keine "Bodenkundler", aber unter Winderosion versteht man landläufig die Abtragung von "Bodenmaterial" durch Wind.

mäh1: Dein Gedanke mit dem Bildvergleich "scheint" gut, nur hab ich noch keine Bilder von der "Pflaumenkuchentraverse" von Hahn gesehen. Die Abhandlung über "Elbsandstein" ist interessant.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 855

07.01.2018 19:01
http://www.senckenberg.de/files/content/forschung/publikationen/geologicasaxonica/52-53/01_grunert.pdf - Tabelle 4 auf Seite 10 gibt über gemessene Abriebwerte Auskunft. Was mich freut ist, dass auf Seite 15 die Frostbständigkeit (deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen) unserer Sandsteinfelsen bestätigt wird. Also kann man bei Frost ohne schlechtes Gewissen eine Jahreserstbesteigung machen. ⛄️ Aber MK meint wohl etwas anderes: Wie stark die Bodenerosion am Wandfuss tatsächlich ist, lässt sich an historischen Fotoaufnahmen unserer Felsen ermitteln. Wäre dann eine Fleißaufgabe : Historisches Foto versus aktuelles Foto vom gleichen Kamerastandpunkt.
Auch sehr interessant : Auf Seite 16/17 wird auf Schäden durch korrodierende Stahlanker (bei uns Sicherungsringe) am Sandstein eingegangen. Durch das Schwarzbrennen der Sicherungsringe und dem anschließenden Verbleien selbiger ist eine gute langjährige Lösung möglich, die sich zudem an das historische Bild der Sicherungsringe anlehnt. Die m.M.n. häßlich vor sich hin blinkenden Edelstahlhaken wären daher gar nicht zum Austausch alter Ringe durch die KTA notwendig.


Zuletzt bearbeitet am: 08.01.2018 07:24 von Ulrich Schmidt
Teichmann,patrick
Beiträge: 57

07.01.2018 14:20
Du meinst wohl eher Bodenerosion?
Zur Winderosion gibt es Messungen am Meissner Dom.Da wurde 1cm Substanzverlust in ca 50 Jahren gemessen.Unter Berücksichtigung der Ausgesetztheit der Türme umd Festigkeit des verwendeten Stein's kann man bedingt Rückschlüsse auf die Sächsiche Schweiz ziehen.
Nachzulesen im Buch "Klettern im sächsichen Fels" von Däweritz.
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 498

07.01.2018 11:19
Winderosion ?

Es gibt Wege, da weicht heute die alte Bewertung von den tatsächlichen Gegebenheiten ab. So z. B. am Bloßstock - Gipfelstürmer Weg, Vorderer Torstein - Erkerweg, Großer Lorenzstein - Südkamin oder die alte Übung „Pflaumenkuchentraverse“ von Oliver Perry-Smith lässt sich schon lange nicht mehr in Absprunghöhe realisieren. Die Winderosion verändert permanent das Gebirge und damit auch die eine oder andere Bewertung.

Gibt es „Langzeituntersuchungen“ über die Winderosion im Elbsandsteingebirge und lassen sich daraus Erfahrungswerte ableiten?
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 199

05.01.2018 20:09
Na gut, ich probier's mal. Passend zum empfohlenen Link:

Ziel des heutigen Tages sind die "gravitační komplexy" an der Paprika. Mit dabei sind Helmut und Walter, zwei willige Nachsteiger, ein eher kurz gebauter sächsischer Kletterriese - zuständig für den Vorstieg, Eva, die keine Ahnung von nichts hatte und meine Wenigkeit. Den ganzen langen Zustiegsweg plagt mich nur ein Gedanke: "Wie komme ich aus der Kiste am elegantesten, d.h. noch vor dem Einstieg raus.

Der Riese und die beiden Willigeren der Oberpfälzer Buben steigen ein - ich verbringe den Tag mit Eva in, unter und auf den Felsen der Bašta.

Des späteren nachmittags Zusammentreffen mit der Truppe von der Paprika. Gravitační komplexy waren abgehakt und jedem der Oberpfälzer Buben war anschließend ein eigener Vorstieg auferlegt worden. Zusammen mit dem Riesen mache ich mich auf den Rückweg zu Auto und Bier, der Rest der Oberpfälzer Delegation will sich noch etwas die Beine vertreten.

" Du bist jetzt noch gar nichts geklettert", zerstört der Riese die Stille des Tales.
"Doch, doch, ich war ja mit Eva unterwegs, an der Slunečná und so ..."
"Ja schon, aber nicht mit mir!"
"Du musst mir noch was vorsteigen!" insistiert der Riese.
"Äähmm?" (Zum rettenden Ausgang kann es nur mehr ein paar hundert Meter sein)
"Das da!"

Er zeigt auf ein schräg über dem Weg liegendes grünes Biotop. Fels unter dem grünen Belag konnte man nur erahnen. Allein - der Ring im Grünen musste ja irgendeine Bedeutung haben. Über die leichte Ostkante auf den Gipfel. Von dort aus dem Abseilsitz entfernt der Riese zwei, drei Moosbüschelchen, die sich meinem Vorstieg entgegenstellen könnten. Er nennt es "Putzen".

Heute kann ich behaupten, ich wäre einem echten Zehnerkletterer schon mal eine Route vorgestiegen! In Adersbach! Na gut - Wekelsdorf. Die näheren Umstände verschweige ich für gewöhnlich.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 511

04.01.2018 19:06
Nein, liebes mäh1.

Wir dürfen keine negative Energie von außen zulassen, hörst Du?
Wir müssen unseren eigenen Weg gehen und so anderen Mut machen.
Niemals aufgeben. Niemals.

Letztes Jahr habe ich eine Bekannte an den Wahlsieger in Sachsen verloren. Ausmisten, Krone richten und weitergehen. Es gibt so viel Interessantes zu entdecken. Auf ein neues, fantastisches Jahr 2018


Zuletzt bearbeitet am: 04.01.2018 19:07 von Nordlicht
Sergeant Pepper
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 198

04.01.2018 11:47
Mein Hinweis auf den FGL Link sollte keinen davon abhalten, hier seine Anekdoten zum Besten zu geben. Ich tu das ja auch hin und wieder - einfach aus Spaß an der Freude.

Also "Frisch Auf!"

 


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