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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Camilotto
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Wieder in der Heimat
Beiträge: 535

23.05.2022 15:26
Was mir zum Thema Störungen und Störungspotential von Brutvögeln gerade noch einfällt:

1. Wie verhält es sich eigentlich mit den üblicherweise laut rumgrölenden Bessoffenentrupps, die an Himmelfahrt (aka "Vatertag") regelmäßig in den Nationalpark einfallen?
Gibt es dazu eine zum temporären Boof-Verbot analoge Regelung?
Eine solche würde ich außerordentlich begrüßen.

2. Wie erklären sich die Wanderfalken"experten", dass das Wanderfalkenpaar vom Siegfried den dortigen ruhigen Brutplatz gegen einen Brutplatz an der ganzjährig frequentierten Idagrotte eingetauscht hat?


Zuletzt bearbeitet am: 23.05.2022 15:26 von Camilotto
DAV Sachsen
Beiträge: 3

20.05.2022 23:45
Rückmeldung bzw. Update zu den Felsbrüter-Sperrungen

Nach Rücksprache vor zwei Wochen mit der Nationalparkverwaltung und den Erstbegehern ergab sich folgendes Bild zu den Wanderfalken am Frienstein: Bei den Wanderfalken in der Ostseite des Friensteins handelt es sich um das Brutpaar, was normalerweise am Siegfried brütet und weswegen dieser regelmäßig im Frühjahr gesperrt ist. Ende April haben die Wanderfalken den Standort in Richtung Idagrotte geändert. Die Ranger wollten am 1. Mai nachschauen, wo genau der neue Standort ist (den sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten), und haben die Erstbegeher am Schandauer Turm (der zu diesem Zeitpunkt nicht gesperrt war) informiert, dass sie sich die Lage anschauen und dann ggf. noch einmal eine Rückmeldung geben. Als die beiden Erstbegeher auf dem Gipfel waren, gratulierten die Ranger zur fertigen Erstbegehung und baten die Erstbegeher darum, nicht mehr die Löcher, worin die Hilfshaken steckten, beim Abseilen noch aufzubohren, um dort die Kleberinge einzukleben. Die Erstbegeher sind dieser Bitte nachgekommen und haben beim Abseilen nur die Hilfshaken rausgeschraubt. Wie sich herausgestellt hat, erfordert der neue Wanderfalkenstandort am Frienstein, dass die beiden Gipfel Schandauer Turm und Vergessener Kegel bis Ende Juni gesperrt werden. Die Ausschilderung der Sperrung vor Ort und die Information im Internet dazu wurden in den folgenden Tagen umgesetzt.

Wir vom DAV-Landesverband waren heute mit den RangerInnnen der Nationalparkwacht zu einem gemeinsamen Austausch im Schmilkaer Gebiet unterwegs. Es ergaben sich viele interessante Gespräche zum Klettern, zum Boofen, zum Wanderwege-Freischneiden und zu anderen Themen. Was ihre Kontrollen betrifft, schilderten uns die RangerInnen, dass sie immer zuerst das Gespräch mit den Menschen suchen. In den meisten Fällen stoßen sie auch bei Fehlverhalten auf Verständnis. In diesem Sinne folgender Vorschlag an IGS bzw. auch an alle anderen: Wenn ihr euch gut mit Wanderfalken auskennt, dann erklärt bitte beim nächsten Mal den anderen Klettern, wenn die Wanderfalken durch sie aufgeschreckt werden. Die Liebe zur Natur bzw. die Einstellung, die Natur zu schützen, wächst nur durch eigenes Erleben - dazu kann man keinen Menschen zwingen oder mit Strafen dazu bewegen. Man kann jedoch mit Gesprächen versuchen, Interesse für die Natur oder zumindest Verständnis für Einschränkungen zu wecken.

Wie kürzlich am Frienstein und vor einiger Zeit an den Pechofenhörnern haben auch die Wanderfalken am Saurier in den Schrammsteinen aktuell ihren Standort gewechselt. Daher ist der Saurier ab sofort wieder für das Kletttern freigegeben. In den vergangenen Wochen kamen vereinzelte Anfragen zu Sperrungen, wo im Gelände noch ein Sperrschild stand, jedoch auf manchen Websites keine Informationen dazu mehr zu finden war. In diesen Fällen war beim Abbauen wahrscheinlich ein Sperrschild vergessen worden. Wir haben zur besseren Übersicht daher auf der Homepage vom DAV-Landesverband eine Liste erstellt, wo ALLE aktuellen Sperrungen - also die saisonalen (die im Kletterführer stehen) und auch die zusätzlichen flexiblen - in einer Übersicht aufgeführt sind. Außerdem haben wir in dieser Liste auch die aufgehobenen Sperrungen entsprechend gekennzeichnet.

https://www.alpenverein-sachsen.de/index.php?page=felssperrungen-saechsische-schweiz

Bei den Felsbrütern sind wir bzw. die Nationalparkveraltung auf Eure Unterstütung angewiesen. Wir bitten Euch, Euch zu aktuellen Sperrungen zu informieren, Euch an diese Sperrungen zu halten bzw. die Sperrungen bei Eurer Tourenplanung zu berücksichtigen und andere Kletterer vor Ort, die nicht Bescheid wissen, darüber in Kenntnis zu setzen bzw. das Gespräch mit ihnen zu suchen. Falls Ihr brütende Vögel an anderen als den gesperrten Gipfeln antrefft, freuen wir bzw. die Nationalparkverwaltung uns über eine kurze Info per E-Mail (­kontakt@alpenverein-sachsen.de) dazu.

Danke für Eure Unterstützung!


Zuletzt bearbeitet am: 20.05.2022 23:50 von DAV Sachsen
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 743

20.05.2022 16:15
IGS - Die meisten Gemeinden haben eine Regelung zur Mittagsruhe. Und in den meisten Gemeinden gibt es Menschen, die glauben, sie müssten in der Mittagsruhe ihren Rasenmäher anwerfen! Wenn die Ansprache (Belehrung) erfolglos ist, hilft nur das Bußgeld. Dewegen würde kein Gemeindeparlament auf den Gedanken kommen, alle rasenmähenden Bürger als notorische Mittagsruhebrecher zu sehen um die Satzung zu ändern.

Zu der Hochrechnung - "Zahlen". Bei meiner ersten Betrachtung hab ich eine 52-Wochenend-Nutzung zu Grunde gelegt und alle 58 Boofen mit einbezogen. Eigentlich nicht konservativ, weil eine Ganzjahresnutzung unrealsitisch und sicher nie alle Boofen belegt sind. Der gemeine Plaisirboofer oder auch Lifestyl-Boofer-Anteil dürfte sich aber höchsten auf die Zeit von Mai bis Oktober beziehen, also max 6 Mon. Danach oder davor gehen nur Kälteresistente boofen. Boofende Großgruppen, also mindesten 8-10 Leute oder mehr hab ich im NP in den letzen 3 Jahren keine gesehen und auch keine Illegalen. Wenn mindesten 50 % der Hochrechnugszahlen an nicht genehmigte Stellen statt findet, dann hängt das doch m.E. mit fehlendem "Regelverständnis" der Jedermanns zusammen. Kletterer wissen eigentlich ziemlich genau, dass illegales Boofen teuer werden kann. Auch wenn das nur "meine" Einschätzung ist, halte ich die Zahlen nicht für begehbar.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2784

20.05.2022 09:59
"Wenn, trotz vorheriger Ansprache sich möglichst ruhig zu verhalten, 15 m neben dem Nest die Hilti ausgepackt wird und Sie deshalb 3 mal den Rupfplatz wechselt, braucht man sich über spätere tschechische Verhältnisse nicht wundern."

Welcher Gipfel war das?
War er gesperrt?
Welcher Weg bzw. welches Projekt?
Drei Mal den Rupfplatz gewechselt?
Wer hat das in welchem Zeitraum wie festgestellt?

Anhand der zugehörigen Angaben wäre eine Verifizierung gut möglich. So, wie es jetzt da steht, sind solche Boulevard-Schlagzeilen-Sätze nicht glaubwürdig.
Terry
Beiträge: 94

19.05.2022 17:16
zur Boofenstudie:

Naturräumliche Ausstattung sei auf böhmischer und sächsischer Seite ähnlich...

Äh, nein! Das mag ja vielleicht das reine Felsgebiet betreffen, aber das sächsische weitere Umfeld erfährt eine wesentlich intensivere Nutzung und hat eine entsprechend veränderte Pflanzen- und Tierwelt. In der böhmischen Ecke gibt es da viel öfter "nur" wilde Wiesen und hier und dort mal einen kleineren Acker.
So etwas kann sich m.E. auch auf größere, fleischfressende Vögel auswirken. zusätzlich...
Nur mal kurz über den Nationalparkrand schaun!

Nichts desto trotz, diverse Feuer, Waldbrände durch Feuer, vermüllte Boofen. Ich glaube nicht, dass es irgend einen Vorteil brächte, solchen "Nutzern" weiterhin sehr ungehinderten/schlecht kontrollierten Freiübernachtungszugang zu ermöglichen.
Strafen für weggeworfenen Müll sind dann hoch genug, wenn man sich überlegt, fremden Müll am Rastplatz einzusammeln, damit man nicht mal ausversehen! verdächtigt wird.
Ein Feuer wird man gezwungen, selbst auszupinkeln, und dann im feuchten Rauch stehen zu bleiben!
Der-, oder diejenige wird nie wieder ungefragt ein Feuer im Wald anmachen!

https://www.openpetition.de/petition/online/holzberg-biotop-rettung-jetzt
IGS
Beiträge: 7

19.05.2022 11:33
Zitat:
"Beim Tschechen wurd der NP erst 2000 eröffnet und da gab es gleich von Anfang an ein Kletterverbot für die sensiblen Bereiche vom 1.2. bis 30.6. und Boofen - gibt es nicht.
"

leider arbeiten manche Kletterer daran, das es das bald auch hier gibt.

Wenn, trotz vorheriger Ansprache sich möglichst ruhig zu verhalten, 15 m neben dem Nest die Hilti ausgepackt wird und Sie deshalb 3 mal den Rupfplatz wechselt, braucht man sich über spätere tschechische Verhältnisse nicht wundern.

Das es auch anders geht, bewiesen 2 andere Kletterer am Nachbarfelsen. So lautlos wie sie hoch sind , so lautlos waren sie auch wieder ohne Störung weg.
Rainer Petzold
Beiträge: 52

19.05.2022 07:14

und noch ein PS:
Die sächsische Kletterkultur zu leben, steht grundsätzlich allen offen. Dazu gehört aber nun mal auch die Einhaltung der Regeln, welche auch Rücksicht auf den sensiblen Sandstein und Natur einschließen - auch beim Boofen.
Auch die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe schließt Diskriminierung aus.
Rainer Petzold
Beiträge: 51

19.05.2022 06:23

@MK
Die Hochrechnung bezieht sich auf alle Freiübernachtungen im NP. Da ist alles dabei; nicht zugelassene Boofen, Zwieselhütte, Felsriffen irgendwo ... . Rund die Hälfte von Freiübernachtungen erfolgte 2019 an nicht zugelassenen Stellen. Im übrigen wird das Boofen im Zusammenhang mit Klettern nicht als Privileg, sondern als Teil der Kletterkultur gesehen (siehe Antworten der Umfrage zum Kulturerbeantrag).

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 742

18.05.2022 22:47
Camilotto, mir ist schon klar welche Boofen-Fraktion gemeint ist. Behörden und Klettern haben in Deutschland mittlerweile einen langen Leidensweg. Wobei das Leiden meist auf der Seite der Kletterer war/ist. Schau mal zu den Schwaben, die leiden noch heute unter den Sperrungen Ende der 80er und der 90er. In BW gab es Anfang 90 das Biotopenschutzgesetz, damit waren per se alle Felsformationen in BW gesperrt. Die Farbe "Grün" hat hier auch einen "maßgeblichen" Anteil. Diese Gebiete scheibchenweise frei zu bekommen war und ist eine Aufgabe die viel Stehvermögen fordert und immer "mit" den Behörden, nicht gegen! Wie du schon richtig feststelltest, ist das Boofen ein "Privileg" und nach wie vor eine Ausnahme. Meiner Meinung hat man aber schon vor gut 10 Jahren das Privileg nicht mehr richtig "gehütet". Vgl.SBB Heft 4/2013 "Nur eine Sache ist manchen Bergsteigern vielleicht noch nicht klar: Sonderrechte beim Boofen für Kletterer gibt es keine, es darf jeder Naturliebhaber im Nationalpark boofen." - Großes Fragezeichen -> Entgegen alle bestehenden Verordnungen und nicht begründet. Ist mir bis heute noch nicht klar, aber die Entwicklung war dann halt abzusehen.
Beim Tschechen wurd der NP erst 2000 eröffnet und da gab es gleich von Anfang an ein Kletterverbot für die sensiblen Bereiche vom 1.2. bis 30.6. und Boofen - gibt es nicht.

Die Zahlen der "Hochrechnung" (2019) von Fr. Dr. Stab (Danke für die Tansparenz an Rainer Petzold) sind schon interessant. Konservativer Ansatz 34.372 ./. 1.414 = 32.958 p/A. Bei 52 Wochenenden und 58 Boofen wäre das eine "Vollauslastung" pro Boofe mit rund 11 Boofer. Öha....wenn das stimmen würde, wäre das dann schon wirklich heftig. Bei dem Zustand im Sächsischen in den letzen 2 Jahren, halte ich das nach Bauch nicht für realistisch. Daher gilt im Zweifel - messen und zählen.
Anyway, es ist wie es ist.
Aber die Änderung der Planung läuft ja bereits........
Rainer Petzold
Beiträge: 50

18.05.2022 21:48

Noch etwas zur Entwicklung Felsbrüter anderswo:

Im Harz wird beim Wanderfalken ein Trend bei der Entwicklung der Reproduktionsrate/Ausfliegeerfolg beobachtet (Grafik S. 6), der dem uns in der Boofstudie mitgeteilten sehr ähnlich ist.

https://ig-klettern-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Jahresbericht-PWN.pdf

Auch die Entwicklung auf böhmischer Seite, bei aber etwas sehr kurzer Zeitreihe, geht bei Wanderfalke und Schwarzstorch nach unten, der Uhu lacht (Tabelle):

https://www.npcs.cz/prosime-nerusit-hnizdime

Insgesamt stimmt die Entwicklung von Wanderfalke, Schwarzstorch und Uhu in Sachsen und Deutschland recht froh, denn keine der Arten ist vom Aussterben bedroht. Bitte keine zu schlichten Erklärungsversuche!
Es wäre schon schön, solide Erklärungsversuche zu entwickeln; was außer "Störung" noch dahinterstecken kann.







Zuletzt bearbeitet am: 18.05.2022 22:02 von Rainer Petzold
Camilotto
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Wieder in der Heimat
Beiträge: 534

18.05.2022 15:37
@MK: Letzte Anmerkungen dazu:
Mit meinem Hinweis auf die Dialekte, die man häufig so von (Lifestyle-)Boofern zu hören bekommt, meinte ich vor allem die Knorke-Dufte-Icke-Fraktion. Wa?

Mir ist nicht klar, wie Du darauf kommst, dass ich die NPV für "unfähig" halte. Ganz im Gegenteil erachte ich diese Behörde als sehr versiert und findig darin, mit teils echten Argumenten, teils aber auch Pseudoargumenten, Strohmannargumenten, unbelegten Behauptungen und Halbwahrheiten ihre Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten und in der Politik durchzusetzen.

Ich erinnere nur - als ein Beispiel - an das "tolle" Argument während der Debatte um die Wegekonzeption, dass die Wegedichte im NP Sächsische Schweiz weit höher sei, als in anderen Nationalparks - ohne natürlich den zum Vergleich herangezogenen NP zu nennen. Das war ganz großes Tennis! Natürlich ist die Wegedichte im NP Sächsische Schweiz höher als im NP Wattenmeer. Und selbst, wenn man etwa die NPs Harz oder Bayerischer Wald zum Vergleich heranziehen würde, müsste man die extrem kleinräumige Gliederung im Elbsandstein in Rechnung stellen.
Um auf Fakten basierende Argumente ging es aber damals ebensowenig, wie heute bei der Geschichte mit der Frequentierung durch Boofer. Man stellt einfach die maximal plakative - also Bild-Zeitungs-taugliche - Behauptung auf, in der Hoffnung, dann weniger diskutieren zu müssen.
Sachlich, fachlich, faktenbasiert geht anders!
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 741

17.05.2022 14:12
Camilotto, also das mit der Korrelation der Dialekte kann ich nicht unterschreiben. Ich hab mich gerade am letzten Wochenende mit Mainfranken und Thüringer unterhalten (waren keine Boofer, liegt alles südlich)). Weiterhin wohnen in den "blühenden Landschaften" um Dresden mittlerweile auch viele "Zugerosite". Und was sag schon ein Nummerschild über den tatsächlichen Wohnort des "Besitzer" aus? Nothing!
In Polen z.B. gibt es einen satirischen Spruch "Kommen sie nach Polen, ihr Auto ist schon da." So viel zu Besitz.
Nun zu deiner Frage. Aus meiner Erfahrung ist es der Sache oft nicht förderlich, wenn man "die Behörde" für unfähig erklärt.Zumal das hier noch in einem Forum und namentlich passiert! Heutzutage haben Behörden einen "Sprecher" und für "Verlautbarungen" ist in der Regel der "Sprecher" zuständig. Woher der seine Weisheit bezieht, wird meist nicht untersetzt.
Wolf
Wohnort: am Fuße der Quacken...
Beiträge: 61

17.05.2022 12:15
Ein paar Berichtigungen zum Gebrabbel von Maier Klemens:

a) Die Einschränkung des Asylparagraphen kam nicht zu Stande, weil sich Geflüchtete nicht benommen haben, sondern weil rechte Verlagshäuser von der wirtschaftlichen Abwicklung der neuen Bundesländer ablenken wollten, eine Welle rechter Morde und Lynchmobs durchs Land zog und die Politik bereitwillig diesen Mordkommandos nachkamen. Für alle die sich wie Maier Klemens nicht mehr erinnern können was vor 30 Jahren passierte: https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_in_Rostock-Lichtenhagen und https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_fl%C3%BCchtlingsfeindlicher_Angriffe_in_Deutschland_1990_bis_2013

b) Mit der Boof-Situation hat das nicht das geringste zu tun, sondern es ist plumpe politische Stimmungsmache die hier trotz der Farbe der Website (älter als gewisse politische Karnevalsvereine) nicht hingehört.

c) Eine Boofe ist Felsüberhang der sich zur Übernachtung eignet. Das es auch in der Kernzone Sandsteinschichten gibt, die zur Bildung von Überhängen neigen, gibt es natürlich auch dort Boofen, nur keine legal beschlafbaren.
Camilotto
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Wieder in der Heimat
Beiträge: 533

17.05.2022 12:10
RP, danke für die zusätzlichen Informationen.

Es ist ja schon mal beruhigend, dass in der von Dir zitierten Studie "erwähnt" wird, dass es schwierig ist, einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen Bestandszahlen und Frequentierung nachzuweisen. Leider liest sich das beim Kollegen Augst seit Jahr und Tag im SBB-Nachrichtenblättel und auch auf der NP-Website ganz anders. Da wird nie ein Zweifel an dieser Behauptung ausgedrückt. Im Gegenteil, es wird immer so getan, als sei das quasi bewiesen - nur, weil man sich keine anderen Zusammenhänge vorstellen kann oder möchte.

Nach allem, was ich mir in den letzten Jahrzehnten über die Bestandsentwicklungen von Wanderfalken, Uhus, Teichrohrsängern und anderem Geflügel angelesen habe, ebenso über Waschbären, Bisamratten und Füchsen gilt es unter Fachleuten als unumstritten, dass der für Reproduktion einer Art über alle andere Einflussfaktoren dominierende Faktor die Verfügbarkeit von Nahrung darstellt.

Was war noch mal das artenreichste Brutvogelbiotop Europas?
London!
Was war noch mal das artenreichste Brutvogelbiotop Deutschlands?
Berlin!


Nicht, dass ich hier missverstanden werde: Ich will die Boofer - insbesondere die riesige und in den letzten Jahren stark gestiegene Zahl der "Lifestyle-Boofer", die die Felsen und die Landschaft nur als coole Kulisse (mis)brauchen - nicht in Schutz nehmen. Ich denke, eine geeignete Regulierung/Einschränkung muss kommen. Aber man sollte das ehrlich verargumentieren und nicht mit gegenstandslosen Vermutungen, die man als Tatsachen verkauft. Das ist einer Nationalparkbehörde unwürdig. Es ist auch nicht wirklich ein Beitrag zur Steigerung der Glaubwürdigkeit.



Zuletzt bearbeitet am: 17.05.2022 12:29 von Camilotto
Camilotto
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Wieder in der Heimat
Beiträge: 532

17.05.2022 11:45
MK, es gibt in der Kernzone zwar keine offiziellen Boofen, man trifft aber regelmäßig jede Menge (mehr oder weniger inoffizielle) Boofer.

Ich mache mich zwar im Forum rar, bin aber regelmäßig (nicht-boofend) vor Ort - typischerweise auch zu den verlängerten Wochenenden im Frühsommer. Großstädte gibt es vom Elbsandstein aus unbestritten in jeder Himmelsrichtung. Dennoch fällt zumindest bei den über die (verlängerten) Wochenenden geparkten Autos ein gewisser Schwerpunkt der Herkunft auf. Das ist natürlich nicht repräsentativ und lässt auch alle per Bahn anreisenden Boofer außen vor. Aber es korreliert dann doch wieder ganz gut mit den Dialekten, die man antrifft, wenn man z.B. auf dem Weg zum Märchenturm oder irgendwo in den Affenstein unversehens über Boofer stolpert. (Was ja durchaus auch zu manch kommödiantischer Einlage führt, z.B. wenn man an der Engstelle des Terassenbandes rechts vom Märchenturm gefragt wird, ob man jetzt gerade von unten hochgestiegen sei - mit vollgepacktem Rucksack auf den Schultern und Turnschuhen an den Füßen ...)

Noch 'ne Frage: Was meinst Du damit, es sei D.E. "nicht förderlich, mögliche Defizite anzunehmen"?


Zuletzt bearbeitet am: 17.05.2022 11:48 von Camilotto
Rainer Petzold
Beiträge: 49

16.05.2022 22:33
@Camilotto - Boofstudie

Etwas Transparenz.

In der AG Boofen der drei Dresdner AV-Sektionen hat man uns die den Bericht zur Boofstudie, den Sabine Stab im Auftrag der NPV erstellt hat, zur Verfügung gestellt und erläutert.
Die mitgeteilten Booferzahlen beruhen auf Hochrechnungen/Prognosen, die aus stichprobenartigen Zählungen abgeleitet wurden. Das Verfahren und die Ergebnisse sind nachvollziehbar. Wie bei solchen Verfahren üblich, gibt es für die absoluten Zahlen Schätzfehler. Am Beispiel der Hochrechnung für das Jahr 2019 von 34.372 Freiübernachtungen im Nationalpark beträgt der Schätzfehler +/- 1.414 Freiübernachtungen (Konfidenzintervall 95 %).

Nachvollziehbar dargelegt sind auch Verhaltensänderungen und
Verschiebungen der Motivation sowie Informationsweitergabe (Werbung) für's Boofen gegenüber früheren Zeiten. Auch dass die Einhaltung vormals selbstverständlicher Regeln nicht mehr selbstverständlich ist, wird dargelegt.

In der Studie werden auch die Reproduktionszahlen von Wanderfalke und Schwarzstorch sowohl auf sächsischer als auch auf böhmischer Seite dargestellt. Obwohl es länger zurückreichende Beobachtungen gibt, wurde der Zeitraum ab 2000 bis 2019 ausgewählt und der linear fallende Trend auf sächsischer Seite berechnet/festgestellt. Da auf der böhmischen Seite kein so deutlicher Rückgang der Reproduktionsrate feststellbar ist, wird geschlussfolgert, dass das generelle Freiübernachtungsverbot auf böhmischer Seite die einzige Erklärung sein kann. Naturräumliche Ausstattung sei auf böhmischer und sächsischer Seite ähnlich und kommt daher nicht als Erklärungsansatz in Frage. Allerdings wird in einem Satz erwähnt, dass es generell schwierig ist, eine direkte Kausalität zwischen Bestandsrückgang und menschlicher Nutzung herzustellen. (Auf entsprechende Nachfragen und mögliche weitere Erklärungsansätze für den Rückgang der Reproduktionsraten wurde bisher nicht eingegangen.)

Schlussfolgernd wird in der Studie zwingend eine Neuordnung der Boofregeln (Anzahl, Lage und Nutzung) gefordert, um die Ausnahmeregelung vom Übernachtungsverbot zu erhalten. Ziel sei es, "zu einer fachlich fundierten und ausgewogenem Ableitung und Kommunikation von Regelungen im Spannungsfeld zwischen naturverträglicher Gebietsnutzung und Naturzerstörung zu kommen."

PS: Sämtliche Umweltinformationen sind kein Geheimnis. Nach Umweltinformationsgesetz sind Umweltinformationen (Daten, Umfragen, Studien etc.), insbesondere wenn sie mit Steuermitteln finanziert wurden, für jeden der es will, zugänglich zu machen.


Zuletzt bearbeitet am: 16.05.2022 22:44 von Rainer Petzold
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 618

16.05.2022 14:24
Ja, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt - danke.
Eine Skizze zu den Zonen:

https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/der-nationalpark/grundlagen/zonierungskonzept-des-nationalparks/

Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 740

16.05.2022 10:06
Nodlicht, es gibt in der "Kernzone" keine Boofen!

Camilotto, auch wenn du dich hier rar gemacht hast, ist es m.E. nicht förderlich, mögliche Defizite anzunehmen. Ich hab auch keine Ahnung wie die Zahlen zustande kommen und wie sowas errechnet wird. Aber, wenn ich Vogel wäre, würde ich mir auch keinen Brutplatz am Amselsee suchen.
.......und Großstädte gibt es auch im Süden, Westen und Osten.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 617

15.05.2022 21:19
Also lieber Jörg,

-- mit Menschen, die sich einbilden, eine 7+ klettern zu können, und an guten Tagen sogar eine 8-, würde ich erstens niemals im Elbsandstein klettern gehen,

-- und wenn, dann kenne ich ein paar herausragende komplementäre I-er Wege, oder gar Bergwege, an denen man lernt, wie man einen KleFü liest, anstatt anschließend einen traumatisierten Seilgefährten zu betreuen.

-- Anfängern hingegen erklärt man, was ein Kamin ist, Reibung und Übertritt, was Steigen und Abstützen bedeutet, und Du guckst anschließend in äußerst glückliche Augen. Anfänger orientieren sich an der Natur, und nicht an Sportgeschäften oder Metallvorkommen.

-- Nebenbei können Kinder von Geburt aus an Struktur klettern. Das sieht man schon im Wohnzimmer am Sofa, wie z. B. Sofa-Nordkante, Sofa-Ostverschneidung oder Überfall vom Couchtisch.

-- Bei meinem letzten Aufenthalt sprach ich Eltern, die ihren jungen Töchtern das verantwortungsbewusste Kraxseln* lehrten. Eine Augenweide. Was bin ich dankbar, den Elbsandstein und Euch Akteure kennengelernt zu haben. Und immer wieder treffe ich sehr angenehme Zeitgeister. Dazu gehören auch die Herren von der Nationalparkverwaltung. Jedoch bin ich auch nur außerhalb der Saison da. Vor zwei Jahren war ich schon im September gefahren - was für ein Fauxpas. Boofentechnisch ging es in der Kernzone zu wie auf dem Bahnhof. Kletterer hatte ich zu meinem Leidwesen nicht angetroffen. War sehr schockiert.

* Kraxeln = Eumeln (Norddeutscher Kulturbegriff für Schrofenkletterei, bis in alle Schwierigkeitsgrade)

JörgB
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Dresden
Beiträge: 548

15.05.2022 20:25
@Nordlicht: Ich hatte einen Weg auszuwählen für einen Sportkletterer aus Bad Tölz, der noch nie im Elbsandstein klettern war. Da empfand ich Morsche Zinne Ostweg als gute Wahl. Mit Kreuzturm AW haben wir danach noch etwas an Schwierigkeit zugelegt.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2783

13.05.2022 13:19
Ich kenne Ulrich Augst als kompetent, fachkundig und sehr wohl in der Lage den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu erkennen. Die Namensnennung geht meiner Meinung in diesem Zusammenhang an die falsche Adresse.
Camilotto
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Wieder in der Heimat
Beiträge: 531

13.05.2022 09:01
Thema Boofen:
@DAV Sachsen: Danke für die Info.

Dass man in Sachen Boofen im NP nach den wahrlich ausufernden Entwicklungen der letzten Jahre tätig werden musste, war klar. Das war überfällig. Aber wie es immmer so ist: Deutsche Behörden machen sich halt das Leben möglichst einfach. Und differenzierte Lösungen - so wie sie bzgl. Boofen ja in der NPVO stehen - auch durchzusetzen, heißt mehr Arbeit und vor Ort ggf. mehr Diskussionen, als einfach verbieten.
Es ist immer so wie es eben ist: Gut gemeint hat selten was mit gut gemacht zu tun.

Im NP Boofen zu dürfen, ist ein unglaubliches Privileg. Ich bin mir nicht sicher, ob sich dessen auch wirklich jeder boofende Kletterer bewusst ist - oder war. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass das Bewusstsein für dieses Privileg und sich daraus ergebendem unauffälligen Verhalten bei den - vor allem an den verlängerten Frühjahrs-Wochenenden - regelmäßig einfallenden Horden aus nördlich gelegenen Großstädten gegen Null tendieren dürfte.

An der Verlautbarung der NPV ist aber wirklich übel, dass man sich nicht zu schade ist, die Reproduktion von Wanderfalken und weiteren - nicht näher bezeichneten - "Brutvogelarten" in kausalen Zusammenhang zu bringen mit Nationalparkbesuchern - hier den Boofern. Das ist wirklich ganz schlimme Fake News Produktion. Man kann wohl davon ausgehen, dass weder Hr. Aust noch sonstwer in der NPV jemals von dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität gehört haben. Dieses tumbe Behaupten von Kausalitäten auf der Basis zufälliger Korrelationen ist eine der größten Seuchen unserer Kultur und als Begründug von Verboten nichts anderes als dumme Propaganda.
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa
Beiträge: 240

12.05.2022 07:08
Direkt an der Querung oben zum Ausstiegskamin des AW Brandkegel ist wieder dieses riesige Wildbienennest. Das sieht gruslig aus, aber selbst beim Drübersteigen bleiben die Tierchen ruhig und schwirren nur ein bisschen unaufgeregt rum. (Keine Garantie, das es immer so ist).
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 739

11.05.2022 10:42
> DAV Sachsen > Vielen Dank für die Information.

Schade, dass es erst soweit kommen musste! Aber es ist wohl ähnlich wie mit dem Asylparagrafen. Die Protagonisten des Verordnungsgedankens wollten die Tradition des Boofen für die Kletterer erhalten. Die Frage, warum "Jedermann" das nutzen darf, obwohl es eindeutig und klar in der NPO formuliert steht, konnte mir bis heute niemand schlüssig beantworten! Es gibt zig andere Verordnungen und Gesetze in denen Ausnahmen zugelassen werden. Nehmen wir z.B. das Sonntagsfahrverbot für LKW lt. StVo. Nun fahren einige LKWs sonntags trotzdem. Wie geht das? Sie haben eine Ausnahmegenehmigung, weil sie z.B. zeitkritische Ware befördern müssen! Und im NP laut NPO v. 12.9.1990 § 7 ist es eine Ausnahme. In der Neufassung vom 23.10.03 hat man das unter § 8, 11. neu eingeordnet. Der ursprüngliche Ansatz " in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausübung des Felskletterns" wurde nicht verändert. Argumente der "Jedermanns" klingen für mich immer wie ausreden, wenn ich zu schnell gefahren bin oder falsch geparkt habe. Das Boofen ist eine Ausnahme und gilt nach meinem Verständnis nicht für Jedermann.
DAV Sachsen
Beiträge: 2

10.05.2022 23:00
@Maier Klemens: Heute hat der Nationalpark eine PM zur neuen Boofen-Regelung veröffentlicht. Sie tritt am 20.05.22 in Kraft. Bis zum 15.06.22 sind dann alle Boofen im Nationalpark gesperrt. Ab nächstes Jahr gilt das Boof-Verbot im Nationalpark dann jeweils für die nächsten drei Jahre vom 1. Februar bis zum 15. Juni.

Weitere Infos hier:
https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/aktuelles/news/zum-schutz-der-natur-zeitweises-boofenverbot-tritt-in-kraft/


Zuletzt bearbeitet am: 10.05.2022 23:09 von DAV Sachsen
Erik K.
Beiträge: 9

10.05.2022 22:33
An der Wehlscheibe, hat mein Nachsteiger irgendwo im Bereich des AW ein großes Obr-Ufo verbummelt, falls es jemand findet hätte ich es gegen Finderlohn gern wieder. Wir konnten wegen einbrechender Dunkelheit nicht mehr lokalisieren ob es noch im Band nach dem AW Ring liegt oder anderswo.
Square Feet
Wohnort: Dresden
Beiträge: 7

10.05.2022 06:52
Wir haben am 08.05. einen Kletterführer in der Scharte der Orgelpfeifenwand gefunden. Der Besitzer möge sich an mich wenden.
Erik K.
Beiträge: 8

09.05.2022 19:56
@Mr.Magnesia, du hast ne PN...
Mr.Magnesia
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Beiträge: 22

08.05.2022 20:56
Hallo Erik K.
Ich glaube es ist mein Kletterschuh,den Du an der Felsensternscheibe gefunden hast. Ein gelb/schwarzer La Sportiva Gr.40,5 rechter Schuh.Mit der halben Exe, weiß ich nicht genau, die kann auch von meinem Kletterpartner sein. Wie kann ich Dich erreichen?
Viele Grüße, Mr.Magnesia.
Nordlicht
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Wohnort: Hamburg
Beiträge: 616

08.05.2022 19:25
@JörgB

Mit dem Ostweg an der Morschen Zinne warst Du ja geschichtlich unterwegs.
Ein "Hoher Kamin" aus dem Jahre 1907.
Am 20. Mai ist das 125-jährige Jubiläum.


Zuletzt bearbeitet am: 08.05.2022 19:28 von Nordlicht
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 491

07.05.2022 16:03
Wir haben ne Bandschlinge im Südpfeiler vom Thürmsdorfer Stein in der Verschneidung an der großen Sanduhr liegen lassen müssen. Die hat sich total verklemmt. Ich hab sie nicht raus bekommen. Wenn die jemand bergen kann, bekommt er nen Bierchen von mir....
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 738

07.05.2022 11:50
.....der Mai ist gekommen, die Plaisirboofer schlagen aus......

Gilt die "Verbotsregel" schon oder hängt die noch im Verwaltungsweg?
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
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Beiträge: 615

07.05.2022 08:15
01.01.1997 *Eisgang (IXb) am Wartturm von Thomas Willenberg

Jahresersten sind ja schon schön,
aber Erstbegehungen an Neujahr toppen das natürlich

Erik K.
Beiträge: 7

06.05.2022 22:45
Kletterschuh und halbe Exe an der Felsensternscheibe gefunden. Abzuholen bei mir nach Beschreibung.
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 614

06.05.2022 20:54
@Stefan F - Thema Lachen

Damit man schneller zum Erfolg kommt:

Unfreiwilliger Speläologe (Wintersteinwächter):
https://teufelsturm.de/wege/bewertungen/anzeige.php?wegnr=4501


Birkenriss (Mittlerer Torstein):
https://teufelsturm.de/wege/bewertungen/anzeige.php?wegnr=13035

Danke auch an ThomasW

ThomasW
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 39

06.05.2022 19:15
Zur Zeit nistet eine Gans auf dem Gipfel des Postakegel, ca. 1m vom Ausstieg der SO-Kante entfernt. Und glaubt mir, es ist nicht lustig, über die Ausstiegskante zu schauen und eine Gans zischt dich unmittelbar an und hebt drohend ihre Flügel. Des weiteren hat uns der Eigentümer zur Rede gestellt, das dies Privatgrund wäre und man solle sich vorher bei ihm anmelden. Der Zugang von oben wäre eigentlich gesperrt (da gibt es auch ein Betreten-Verbotsschild wegen wasserwirtschaftlicher Anlage).
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 292

06.05.2022 14:22
Liebe Freunde, ein herzhafter Lacher tut in diesen Zeiten besonders gut! Mir ging es gerade so als ich die ältesten beiden Kommentare zu "Unfreiwilliger Speläologe" am Wintersteinwächter laß. (Es erschließt sich aber erst vollends wenn man die beiden kennt.)
ladida
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 305

04.05.2022 20:51
@Nordlicht: Nicht alle Bäume sind abgesägt. Man sieht auch viele die von sich aus zerbrochen sind. Hab heute erst wieder einen gehört der umgefallen ist.

Die Natur holt sich das alles wieder. Letztes Jahr haben nördlich der Affensteinpromenade die Fingerhüte wie verrückt geblüht. Bald haben wir vielleicht wieder mehr echten Wald.
IGS
Beiträge: 6

03.05.2022 08:47
Unterhalb Ida Grotte sind nun

Vergessener Kegel und
Schandauer Turm

gesperrt.

Bitte die neuen Ringe erst nach der Sperrzeit einkleben ...

Und nochmal Glückwunsch zur neuen Route !
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 613

02.05.2022 20:25
Ja Danke, lieber Wolf.
Der Nachwuchs ist aber schon zu sehen
Das ist wie im Harz ...

 


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