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Klettern im Elbsandsteingebirge - Diskussionsforum / Gästebuch
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Moderatoren: Andreas Lein, Claudius Lein, Ulrich Schmidt

Datum

Beitrag

Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 286

14.06.2021 09:12
FUNDSACHE:
Am 13.6. hat jemand seinen Pullover am Fritschfels liegen lassen. Ich habe ihn mitgenommen. Meldet euch!
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 697

14.06.2021 08:39
@gipfelheini Das alte Buch war von 74 und war schon damals "lädiert" d.h. Einband/Vorstz waren vom Buchrücken/Seiten getrennt. Vielleicht ist es auch vorsorglich entnommen worden? 20-30 Seiten in 5 Jahren wären sehr viel, da der Gibbel (fast) nur von Sammlern aufgesucht wird und das sind vielleicht gerade mal 2 Hände voll pro Jahr. Als letzten Gibbel sollte man sich den Zapfen aber nicht vormerken.

Machmal braucht es halt Zeit bis man sich an die "Erblast" gewöhnt hat.....
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2750

14.06.2021 07:45
Hat die Gans die Brut beendet?
gorf
Wohnort: Weißeritz
Beiträge: 36

12.06.2021 20:00
Also unabhängig von "moralischem Kompass", Versicherungsrecht und Eigentumsfanatismus: Wir waren diese Woche am Postakegel und wenn man von oben kommt, nicht rumschreit und einfach hochklettert und abseilt kann man den relativ einfach absammeln (ein zweites Mal will man wahrscheinlich eh nicht dort hin). Man kann aber natürlich auch stattdessen stundenlang die Rechtslage checken, sich beschimpfen und schlussendlich den Gipfel von seiner persönlichen Liste streichen - da hat sicher auch niemand was dagegen...
Gipfelheini
Beiträge: 1

12.06.2021 12:03
@Maier Klemens
Das letzte Buch wurde wohl geklaut. Aktuell liegt oben ein Buch von 2016. Beschrieben wurden zuletzt vielleicht 20-30 Seiten.

Aber abgesehen davon, finde ich dass die aktuelle Diskussion eh an der Realität vorbeigeht. Es geht wohl mehr um die unterschiedlichen rechtlichen und moralischen Vorstellungen einzelner hier anwesenden Personen.
Meiner Meinung nach geht es dem Typen nur darum, dass man zum Haufen nicht von unten zusteigt. Wenn man also, wie bekannt, einfach von oben ranlatscht, sich halbwegs ruhig verhält und nach der Besteigung wieder abtrabt, wird es auch dem Besitzer nicht jucken.
Matrose
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 5

09.06.2021 19:33
Husten? Da muss er ja eine Infektion in Betracht ziehen?
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 696

09.06.2021 13:13
Der Leitfaden ist Redaktionsstand 2010. Ich hab "vor Jahren" hier schon darauf verwiesen! Das ist nach meiner Lesart ein "offen gelassener" Steinbruch (vgl 3.3.; 5 Absatz S.19).
Und wieviel Kletterer gehen zu dem Zapfen? Wenn ich mich Recht erinnere ist das GB aus den Siebzigern und nicht mal 1/4 beschrieben. Neue Besen kehren gut. Irgendwann..... wird der nicht mehr vom Kaffeetisch aufstehen, weil er im Dickicht ein Husten gehört hat.


Zuletzt bearbeitet am: 09.06.2021 13:14 von Maier Klemens
Frankenjogger
Beiträge: 22

08.06.2021 14:41
Aber die Fläche wird genutzt! Als Müllhalde.
Ulrich Schmidt
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 2749

08.06.2021 13:51
Das ist hochinteressant. Besonders der Satz 4 in 3.5.1 "Wenn jedoch die Flächen ungenutzt sind und auch sonst kein „wichtiger Grund“ in Form eines schutzwürdigen Interesses des Grundstückbesitzers nach Landesrecht aus der Beschilderung oder den örtlichen Gegebenheiten erkennbar ist, darf der Kletterer annehmen, dass eine bloße Aufschrift wie „Privatbesitz – Betreten verboten“ oder „Privat – Durchgang verboten“ unberechtigt und für ihn nicht verbindlich ist; es bleibt jedoch ein rechtliches Restrisiko. Auf keinen Fall darf der Kletterer ein solches Schild oder eine Sperrvorrichtung wie Zaun oder Schranke beschädigen oder die Einfriedung
eines Wohngrundstückes übersteigen; dann macht er sich ersatzpflichtig und strafbar."
Der Teil des privaten Grundstücks, auf dem der Postakegel steht, ist seitlich nicht eingefriedet.
Huey
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1

08.06.2021 12:31
Mit den Themen Betretungsrecht und Haftung haben sich auch andere schon befasst. Zum Postakegel vllt. Pkt. 3.5.1 und 5.6 besonders interessant.
https://ig-klettern-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2010-04-DAV-leitfadenrechtzumkletternindernatur.pdf
Alma
Moderator
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Auf der Alm
Beiträge: 1928

07.06.2021 14:17
Für die Freunde der kleinen, aber reizenden Schwester:
https://kletterblock.de/de_DE/2021/06/der-neue-kletterfuehrer-fuer-das-zittauer-gebirge-ist-da/
Der Schober
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: http://schwindelfrei.info
Beiträge: 976

07.06.2021 08:07
vor einigen Jahren lag beispielsweise das Gipfelbuch des Falkenstein mal auf diesem Felsblock am Kreisverkehr bei Leupoldishain und umgekehrt... suuper witzig


Zuletzt bearbeitet am: 07.06.2021 08:07 von Der Schober
Wolf
Wohnort: am Fuße der Quacken...
Beiträge: 48

06.06.2021 07:25
Gipfelbuchklau kenn ich ja, aber was meinst du denn bitte mit tauschen?
Matthias Jäger
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Riesa
Beiträge: 234

05.06.2021 21:06
So Freunde des Postakegels, mal was anderes. Die Gipfelbuch-Austauschidioten sind wieder in mindestens einem Falle unterwegs. Um der Sache nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wird nicht erwähnt wo genau. Meldung an die KTA ist raus, haltet aber die Augen offen. Mir ist es auch nicht sofort aufgefallen.
Harri
Wohnort: Schwaben
Beiträge: 275

05.06.2021 17:39
Wolf:Ich dedauere deine Eltern.Sie müßen etwas in
deiner Erziehung falsch oder garnichts gemacht haben.
Regeln und Gesetze sind eigentlich einzuhalten,egal ob
man dafür oder dagegen ist.

mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1144

04.06.2021 15:09
Der Grundstückseigentümer auf dem der PK steht ist praktisch aus Selbsterhaltungstrieb gezwungen das Klettern zu verbieten (mit Schild etc.)
Hier muss ein Vertrag mit dem DAV her, der den Mann aus der Haftung nimmt. Ich meine, dass ich mal in einer Kletterhalle einen Zettel unterschreiben musste wo ich im Falle eines Unfalls den Betreiber aus der Haftung nehme.
Und was hier geschrieben wurde wegen Schloßkauf : Es gibt eine moralische Verpflichtung (Teile von) Kulturgüter der Öffentlichkeit zur Bildung zugänglich zu machen. Wer es nicht macht, zeigt sein antisoziales Gesicht. Und viele Schloßeigentümer machen ja auch eine Besichtigung von großen Teilen ihrer Anlagen möglich. Weil sie die Verbindung der Menschen zu Heimat, Kultur und Tradition respektieren.
Wolf
Wohnort: am Fuße der Quacken...
Beiträge: 47

04.06.2021 11:17
@Stefan F: Zum Magneten am Kompass - naja, vielleicht ist der Magnet ja auch bei dir? Vielleicht gibt es da auch keinen Magneten sondern eben Grundüberzeugungen? Ich kann jedenfalls sagen, dass ich noch nie ein Grundstück oder größeren Besitz erworben habe, den ich nicht sogleich einer größeren Gemeinschaft zur Verfügung gestellt hätte.

Und es stimmt, Bobby argumentierte von der Rechtslage ausgehend. Die Rechtslage machen ja aber nunmal irgendwelche Leute - es ist keine 40 Jahre her, da war es ganz legal Leute in den Knast zu hauen, weil sie nen Witz über Honecker gemacht. Heute ist es ganz legal, Leute in den Knast zu sperren, die deutsches Kriegsgerät, welches an Diktaturen wie Türkei, China, Saudi Arabien verkauft wird, unschädlich machen. Ich sagte daher - und meine es so - die Rechtslage ersetzt nicht das eigene Abwägen, Nachdenken etc.. An vielen Punkten ist, m.M.n. völlig legitim auf die Rechtslage zu pfeifen - damals wie heute. Das sehen hier offensichtlich ja einige so, sonst hätte dieser Gipfel in den letzten Jahren keine Begehungen gehabt. Und eigentlich folgt das auch nur der Tradition unserer Sportbewegung.

Zur Haftung hab ich ja selbst schon gemeint: Der gute Herr muss uns ja einfach nicht offiziell aufs Grundstück lassen, dann hat er auch nicht zu haften.

@Bobby, wenn du mit mir diskutieren willst, lies bitte meine Posts auch richtig und mit Aufmerksamkeit, meine Wohnung ist eben Besitz und kein Eigentum und zu Besitz habe ich meine Haltung anderweitig ausgedrückt. Btw. würde ich dir, wenn du Hunger hättest und vor meiner Tür stündest immer was zu essen geben, weil ich kein Arschloch bin Und wie gesagt - mit der Rechtslage kannst du ruhig argumentieren, das hebt mich aber ungefähr so sehr an wie eine rote Ampel nachts um 1 Uhr, wenn die Kreuzung komplett leer ist. Zu deinem Weg am Haus: Ich würde ihn wohl trotzdem laufen, wenn der Weg nützlich und Jahrhunderte alt ist, sorry.
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 486

04.06.2021 10:13
@wolf ...
Und eine Ergänzung. Der Eigentümer hat eben KEINE Pflicht die Klettergemeinschaft billigend mit einzuplanen. Ein anderes Beispiel: unser Haus. Früher ging ein Weg dahinter entlang. Hinz und Kunz lief da durch. Ich habe dies untersagt (und das Gelände umfriedet). Hat ein wenig gedauert, nun kommt aber keiner mehr. De facto die selbe Rechtslage. Der Weg existierte seit vielen hundert Jahren. Ich als Eigentümer habe aber das Recht das Betreten zu untersagen und zu unterbinden. Und da muss ich niemanden billigend einplanen.


Zuletzt bearbeitet am: 04.06.2021 10:20 von Bobby
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 485

04.06.2021 10:09
@wolf... ok... dann sage mir wo du wohnst, damit ich da einfach mal in deine Wohnung komme und Essen aus deinem Kühlschrank nehme... denn du sagst ja, Besitz/Eigentum ist dir gleichgültig... dann hast du ja sicher nichts dagegen... Deine Argumentation ist echt schwach und hat mit Moral gar nix zu tun. Außerdem habe ich nicht moralisch argumentiert, sondern rein nach Rechtslage.

Wenn es so wäre mit dem Verkauf des GG an eine privatfirma, dann ist es eben so. Egal wie du dich da auf die Hinterbeine stellst.. Ich habe ein gutes Beispiel. Das Schloss zu Dittersbach, einstmals Gemeinschaftseigentum, wurde an einen privaten Investor verkauft. Dieser saniert das Schloß und macht es eben nicht wieder für die Allgemeinheit zugänglich. Das ist sein gutes recht als Eigentümer.

Und genau so ist es das recht des Eigentümers des PK diesen eben nicht für Kletterer zugänglich zu machen und das Klettern da zu verbieten.
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 285

04.06.2021 08:38
Schober, die Verkehrssichrerungspflicht greift dann, wenn der Kletterfelsen vom Grundstückseigentümer erreichbar gemacht wird. Das impliziert natürlich, dass er auch dem Klettern daran zustimmt. Das tut der Eigentümer hier nicht. Man könnte sogar unterstellen, dass er durch den Zustand des Grundstücks einen weiteren Schritt zur Unterbindung dessen geht.

Lieber Wolf, deine Moral ist löblich, aber es klingt schon so, dass alles moralisch gut ist, was dich in deinem Handeln nach deinem Willen nicht beschränkt. Der Schutz des persönlichen Eigentums sollte uns ein hohes Gut sein! Eigentum wird nicht nach der Art der Nutzung oder der emotionalen Verbundung höherwertig. Wenn dir Eigentum in bestimmten Fällen egal ist, solltest du mal schauen ob da ein Magnet neben deinem moralischen Kompass liegt. Ich halte deine Sichtweise für bedenklich.
Es ist nun auch nicht so, dass der Verunfallte am Kletterfelsen bestimmen kann wer nun haftet und wer nicht. Dazu gibt es eine klare Rechtslage und du kannst nicht da liegen und den Eigentümer von Haftung entbinden. Ich finde es sehr edel, wenn man sich das im gesunden Zustand so vornimmt, aber den Schwerverletzten möchte ich sehen, der das versucht. Er wäre ohnehin chancenlos.

Ich glaube auch Bobby argumentierte nicht bei der Moral beginnend. Es gibt eine Rechtslage (die ja auch nicht aus der Luft gegriffen ist) und die Moralvorstellung nach den gesellschaftlichen Regeln zu handeln und zu werten ist ja nun nicht ganz abwegig.


Zuletzt bearbeitet am: 04.06.2021 08:45 von Stefan F
Der Schober
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: http://schwindelfrei.info
Beiträge: 975

04.06.2021 08:13
Das mit der Haftung stimmt so nicht. Die Verkehrssicherungspflicht (ich glaube so hieß das) betrifft so was wie Treppen, die ein Geländer haben müssen. Kletterfelsen fallen nicht darunter. Wer klettert, geht bewusst ein gewisses Risiko ein, hierfür muss der Grundstückseigentümer nicht haften. Wir hatten das Thema im Zusammenhang mit den Greifensteinen, die ja auf dem Grundstück der dortigen Freilichtbühne stehen.

Zuletzt bearbeitet am: 04.06.2021 08:13 von Der Schober
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 484

04.06.2021 06:08
@mäh1 ... dir sollte auffallen, dass im Gesetz nirgends steht, dass hier deine genannten Punkte verhindert werden sollen. Es soll das Eigentum schützen. Egal was darauf steht. Trafition oder Vereinssport spielen da absolut keine Rolle und taugen nicht als Begründung für den Hausfriedensbruch. Der Eigentümer haftet in jedem Fall. Und wenn er irgendwann die Erlaubnis zum Klettern gegebrn hat, kann er diese jederzeit widerrufen... das ist dann einfach so. Ob es dir nun pass oder nicht.
Wolf
Wohnort: am Fuße der Quacken...
Beiträge: 46

03.06.2021 23:07
@Bobby, zur moralisch Diskussion - wir haben einfach scheinbar nicht die selben moralischen Kennziffern. Wenn jemand etwas besitzt, im Sinne von nutzt, damit eine Verbindung hat, dort seinen Rückzugsraum hat etc., wäre ich da im Regelfall schon bei dir. Eigentum (also das formelle, staatliche verbriefte Recht auf z.B. ein Stück Land) ist mir moralisch dagegen im Regelfall gleichgültig. Die Klettergemeinschaft hatte - in Summe - diesen Gipfel bereits seit 100 Jahren in Besitz, moralisch - in meiner Moral - wäre es die Pflicht des Eigentümers gewesen, den Besitz des Gipfels durch die Sportgemeinschaft billigend miteinzuplanen.

Moralisch finde ich es ebenfalls selbstverständlich, wenn ich auf einem Privatgrundstück klettere und dort verunglücke, nicht noch Haftung vom Eigentümer zu verlangen. (Davon abgesehen könnte der Eigentümer die Umfriedung des Grundstücks bestehen lassen und wäre damit rechtlich abgesichert.) Gegen so ein A********, dass ihn dafür anzeigt, dass er den Gipfel besteigen lässt, hätte der Eigentümer natürlich - moralisch - jedes Recht die Solidarität der Kletter-Community einzufordern.

Ich frag mal anders herum: In vielen Städten (bspw. Düsseldorf) wurden und werden öffentliche Plätze an große Konzerne verkauft um Schulden abzubauen. In deiner Moral wäre es also völlig legitim, wenn Siemens den großen Garten gekauft hätte und plötzlich beschließt: Zutritt nur noch für unsere Manager?!
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 284

03.06.2021 20:15
Der Grundstückseigner besitzt das Grundstück und haftet. Die NP-Verwaltung verwaltet ein öffentliches Gebiet.
mäh1
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Beiträge: 1143

03.06.2021 16:45
@ Stefan F 283 : Warum muss der Privateigentümer auf dessen Grundstück ein Gibbel steht haften, die NP-Verwaltung (im weiteren Sinne also der Staat) jedoch nicht ?
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 283

03.06.2021 16:02
Da hat Bobby völlig recht.
Weiterhin sollte sich der geneigte Kletterer mal überlegen wer denn haftet wenn dort mal was passiert. Das hoffen wir freilich nicht, aber die Antwort auf diese Frage ist sicher ein triftiger Grund für den Eigentümer dort ganz genau drauf zu achten, was da passiert. Ich möchte denjenigen sehen, der die Folgen in Kauf nehmen würde nur damit Fremde dort klettern dürfen.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1142

03.06.2021 14:52
Ich stell mir gerade vor, wie Glädderer vor Gericht gezerrt werden ..... Und Bild fährt dann zu dem zugemüllten Grundstück des Klagenden und filmt dieses ab. Den Shitstorm im Netz gegen den armen Mann möchte ich nicht lesen.
Dieses Gesetz, dessen Link Du freundlicherweise hier reingestellt hast, ist doch gemacht worden damit
a) sich nicht Teile eines Grundstücks angeeignet werden können
b) Vandalismus verhindert wird
c) Diebstahl sanktioniert werden kann
All diese bösen Taten haben Glädderer nicht im Sinn. Sie wollen nur ihren traditionellen Vereinssport ausüben. Und mittlerweile gehört das Sächsische Bergsteigen zur Kultur des Landes.
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 483

03.06.2021 14:13
@mäh1 DOCH es liegt sehr wohl eine Straftat vor. Das ändert sich auch nicht an den Hürden zur Strafverfolgung! Es ist egal ob du da Sport treibst. du bist widerrechtlich in das umfriedete Grundstück eingedrungen. Das an sich ist schon ein Straftatbestand!
mäh1
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Beiträge: 1141

03.06.2021 13:38
Ist Sport treiben gleich „verweilen“ ? Manchmal wird die Polizei angerufen und über fremde Personen im Grundstück informiert. Gegenfrage der Polizei :“Können sie sehen was der macht ?“ Die Polizei kommt nicht mehr wegen jedem Mist, die Zeiten sind vorbei ..... Haben so schon mit den weichgebirnten Ortsansässigen zu tun. Der Mann kann ja Klage einreichen falls er an die Adressen der Glädderer kommt. Bei Gericht stapeln sich die Akten ..... Ein so schon überlasteter Staatsanwalt wird das Verfahren einstellen. Also liebe Leut, bitte nicht traurig sein. Es liegt keine Straftat vor.
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 482

03.06.2021 13:05
@mäh1 hier mal ein kurzer Ausschnitt des §123 StGB für dich... da steht nix von leisem betreten!

[...]
(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt,
[...]

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__123.html
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 481

03.06.2021 13:02
@mäh1... den Paragraphen musst du mir bitte zeigen, wo leises Betreten (oder Beklettern) keinen Hausfriedensbruch darstellen. Du hast sehr eigenartige Rechtsansichten. Die Vermüllung ist und bleibt sein Problem und geht niemanden etwas an, noch ist sie Legitimation dafür das Grundstück unerlaubt und gegen seinen Willen betreten zu dürfen! Es geht nicht nur um Ruhe. Wenn er keine Fremden auf seinem Grundstück haben möchte, egal ob laut oder leise, dann hat man sich nicht darüber hinweg zu setzen!
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1140

03.06.2021 11:37
Leises Klettern ist eben kein Hausfriedensbruch. Und der Grundstückseigentümer hat doch durch seine Vermüllung die strittigen Teile am PK bereits aufgegeben. Es sei denn er fühlt sich im Müll wohl, dann müsste man sein Oberstübchen von einem Amtsarzt begutachten lassen. Nur unten an seinem Haus will er (richtigerweise) seine Ruhe haben. Und diese Ruhe bzw. Zutrittsbeschränkung von unten wurde doch von keinem der hier Schreibenden in Frage gestellt. Der kann froh sein, dass das Ordnungsamt ihm kein Schreiben schickt, schließlich wird Trinkwasser aus den Uferbereichen der Elbe gewonnen. Und sein verrottender Müll trägt Schadstoffe in den Boden ein.
Stefan F
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 282

03.06.2021 08:06
Mir erschließt sich nicht wie man aus dem Zustand des Grundstücks eine Legitimierung zum Hausfriedensbruch ableiten kann. Ob der Herr sein Grundstück pflegt ist seine Sache und tangiert doch die Rechtslage nicht. Mir wäre es auch lieber der Kegel würde außerhalb des Grundstücks stehen, steht er aber nicht.
Stephan Mißbach
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: annaberg
Beiträge: 92

02.06.2021 22:57
2 schraubkarabiner aus der südrinne am fritschfels geborgen. Der ehrliche Besitzer darf sich per PN melden.
mäh1
Wohnort: DD-Laubegast
Beiträge: 1139

01.06.2021 13:21
Anruf bei der pirnaer Polizei : „Hallo hier Messi, da sind paar Gläddderer auf meinem zugemüllten Grundstück, gönse en Einsatzwagen schickn?“
peter kunze
Beiträge: 10

31.05.2021 20:23
Noch`mal kurz zum Thema Postakegel.
Was mich jetzt natürlich außerordentlich interessiert : Hat die Gans überhaupt eine Genehmigung vom
Grundstückseigentümer für ihren Aufenthalt und wie sieht es mit der Baugenehmigung für ihren Wohnraum aus ?
Aber die wichtigste Frage ist und bleibt, welchen Zustieg (Zuflug) hat die Gans nun gewählt, den von oben, oder den von unten ?
Maier Klemens
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 695

31.05.2021 15:01
@Wolf Was ist "Gebirge" und wo ist die Abgrenzung? Ich weiss nicht aus welchem Quell du dein Wissen schöpfst, aber wenn du tiefer in die Sache einsteigen willst, musst du auch mal das "Bergrecht" wälzen.
Viel Spaß...
Nordlicht
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 587

31.05.2021 13:16
Tatsächlich, Wehlener Gebiet:
Der Postakegel ist temporär "gesperrt":

https://bergsteigerbund.de/bergsport/aktuelle-informationen-zum-klettern-und-wandern/

Das ist jetzt natürlich die Krönung der Diskussion.
Besten Dank Uwe

Uwe Mildner
Authentifizierter Benutzer
Wohnort: Weißig am Rauenstein
Beiträge: 105

31.05.2021 12:37
Ein Beitrag in der heutigen SZ (Seite 9- Lokalteil Pirna) berichtet von der Gans, die auf dem Postakegel brütet und bittet darum, die Graugans nicht zu stören. Die Brutzeit ist 30 Tage. "Kletterer sollten dort eine Weile auf den Aufstieg verzichten".

Zuletzt bearbeitet am: 31.05.2021 12:38 von Uwe Mildner
Bobby
Authentifizierter Benutzer
Beiträge: 480

31.05.2021 09:57
@wolf
"die Frage ist doch hier nicht (und das aus gutem Grund) ob es strafbar ist oder nicht. "

... Doch genau um diese Frage geht es.

"Viele sinnvolle und schöne Dinge die keinem Dritten was zu leide tun (außer vielleicht in Sachen angeblicher Kontroll- und Profitrechte) sind strafbar."

... Richtig. Wenn jemand aber eben nicht will, dass sein Grundstück von Hinz und Kunz betreten wird, ist das respektieren und nicht dagegen zu verstoßen. Das gehört sich einfach nicht, Wünsche des Eigentümers zu übergehen und sich aus egoistischen Gründen darüber hinweg zu setzen.

Moralisch ist es eben NICHT vertretbar. Jeder Mensch kann bei seinem Besitz entscheiden, was damit passiert und was eben nicht. Es gibt hier kein "historisches" oder Gewohnheitsrecht

Auch wenn es ein Antragsdelikt ist, bleibt es verboten! Lasst den Mann in Ruhe und respektiert seine Regeln auf seinem Grundstück

 


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