| Datum | Beitrag |
Ulrich Schmidt Moderator Authentifizierter Benutzer Beiträge: 2893
10.01.2026 08:12 | Und wohl zum Teil auch daran, dass bösartige Kommentare nicht stehen bleiben. Da fehlt dem Hater das Erfolgserlebnis und er geht dahin, wo er es findet.
|
Jens Schickhoff Authentifizierter Benutzer Wohnort: Berlin Beiträge: 215
09.01.2026 22:51 | Warum geht das Forum unter, wenn nicht über Kletterthemen diskutiert wird? Solange hier in kultivierter Form Gedankenaustausch betrieben wird, ist alles ok.
Der Grund dafür, dass das Forum viel weniger genutzt wird als früher, dürfte eher darin liegen, dass sich das Medienverhalten geändert hat und andere soziale Netzwerke zum Gedankenaustausch genutzt werden. |
Helge Authentifizierter Benutzer Beiträge: 925
08.01.2026 16:31 | @Harri: Du machst mir große Freude. Die Forderung, "Mut am Fels" im Forum zu zeigen, ist ein wunderschönes Bonmot. Danke dafür. |
Maier Klemens Authentifizierter Benutzer Beiträge: 934
07.01.2026 10:56 | 1. Nordlicht "Kein ostdeutscher Redner zur Einheitsfeier."
Vielleicht sieht das Protokoll der Bundesregierung das nicht vor! Der Bundestag ist ja nicht das "speakers corner", wo jeder sich auf eine Kiste stellen kann und eine Rede halten darf. Wer soll die Rede deiner Meinung nach halten? Wer trifft die richtige Wahl und wer entscheiet das?
2.Manfred Uwe Mildner "kolonialisiert"-> "Deutschland" wird von Deutschen kolonialisiert! Öha, so kann man sich "heute" die Probleme die 1990 bestanden auch schön reden.....
Ein Buch von Hans Apel "Zerstörte Illusionen" zeigt die Probleme ganz gut auf!
Berg heil 2026
|
ladida Authentifizierter Benutzer Beiträge: 480
06.01.2026 21:06 | @Manfred: "Ich bin froh, dass die sächsischen Felsen immer abseits der politischen Struktur existieren"
Schön wäre es! So wie ich das verstanden hab darf man jetzt im Polenztal, an dem Haus, nicht mehr an den Bach. Also von der Nordseite hinter der Brücke. Oder was soll mir das Schild sagen? Ist das schon lange dort?
Ich würde wirklich gern mal von Leuten deines Alters hören, wie sie diese Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Gebirge hier wahrnehmen und finden.
@Helge: Stell dir ein Raum mit x Türen vor, nur eine geht auf. Was tust du? |
Harri Wohnort: Schwaben Beiträge: 343
06.01.2026 19:46 | Langsam geht das Forum unter.Statt Mut am Fels zu zeigen,gibt es politische Beiträge.Ich denke sowas sollte gelöscht werden.Statt den Diskusionen sollte sich jemand (der Ahnung hat)sich um die Fotos kümmern.Das wäre ein guter Beitrag zur Erhaltung der Seite. |
Marcus Hofmann Beiträge: 11
05.01.2026 21:59 | Was ist denn hier los? Gleich 2 durchdachte und ausgewogene Beiträge zu einem politischen Thema hintereinander? Ohne Geschwurbel und Polemik, ohne Opfergehabe und Beschimpfungen? Sind das die guten Vorsätze für 2026? |
Jens Schickhoff Authentifizierter Benutzer Wohnort: Berlin Beiträge: 214
05.01.2026 21:37 | Hallo Helge,
ich hätte es kaum besser ausdrücken können.
Davon abgesehen kann sich mal jeder überlegen, wie es geworden wäre, wenn die Wende nicht gekommen wäre - wo stünden wir stattdessen jetzt?
Oder wir fragen mal die Leute aus den Ländern weiter östlich, die keinen großen Bruder hatten, bei dem sie direkt unter die Fittiche krauchen konnten, wie es bei denen aussieht.
Oder wir fragen die Länder der 3. Welt wie sich wahre Kolonialisierung anfühlt.
"Helmut rette uns!" erschallte schon im Dezember 1989. Das war der Anfang dessen, was dann ziemlich schnell kam und noch heute nachwirkt.
Es rettet uns eben kein höh'res Wesen...
Zuletzt bearbeitet am: 05.01.2026 21:39 von Jens Schickhoff |
Helge Authentifizierter Benutzer Beiträge: 924
05.01.2026 15:18 | Kolonialisierung:
Nun ja, mit der historischen Besonderheit, dass sich die Kolonie sehr aktiv darum beworben hat, kolonialisiert zu werden. Das dürften die ausgerotteten Nord- und Südamerikaner oder die in Sklaverei verschifften Westafrikaner nur in Ausnahmefällen getan haben. Die Naivität der meisten Montagsdemonstranten hat mich damals schon erstaunt.
Es ist ja auch nicht so, dass in irgendeiner Weise ein Hehl daraus gemacht wurde, worum es 1990 ging. Artikel 1 des des damaligen Vertrags zwischen BRD und DDR zur sogenannten Wiedervereinigung lautet: "Mit dem Wirksamwerden des Beitritts (sic!) der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 werden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland."
Leider wird aus dieser unbestreitbaren Tatsache der mangelnden Repräsentanz Ostdeutschlands im heutigen Deutschland nicht die richtige Schlussfolgerung gezogen. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mit ostdeutschem Bildungs- und Erfahrungshintergrund viel massiver für die Aspekte des ihnen vertrauten Gemeinwesens ein- und aufstehen würden, die es verdient hätten, als Bereicherung in das gemeinsame Deutschland eingebracht zu werden.
Stattdessen verschafft dieses diffuse Gefühl, vom aktuellen deutschen Staat nicht repräsentiert zu werden, den plumpen Nationalisten in Ostdeutschland Zulauf. Diese Logik ist für mich schwer verständlich - irgendwie sowas wie "wir wurden von Imperialisten kolonialisiert, also wollen wir wenigstens als gemeinsames imperialistisches Land Nationalstolz haben"?
Vielleicht kann's mir ja mal jemand in einfachen Worten erklären, warum man völlig zurecht beanstandet, dass lauter westdeutsche Konzernchefs, Politiker, Universitätsrektoren, etc. das heutige Deutschland dominieren, und dann als Antwort darauf dem Westfalen Höcke hinterherläuft.
|
Manfred Uwe Mildner Authentifizierter Benutzer Wohnort: Weißig am Rauenstein Beiträge: 114
03.01.2026 21:29 | Bemerkung zum 3.10.:
Mir wird immer wieder klar, dass der östliche Deutschlandbereich seit 1990 kolonialisiert ist... Ich bin froh, dass die sächsischen Felsen immer abseits der politischen Struktur existieren und ich dort (genau wie im Sozialismus) meine landschaftliche Ruhe und Selbsbesinnung finde. Gruß vom 60 Jahre alten Elbtalverwurzelten
Gutes neues Jahr euch allen!
Zuletzt bearbeitet am: 03.01.2026 21:31 von Manfred Uwe Mildner |
Nordlicht Authentifizierter Benutzer Wohnort: Hamburg Beiträge: 705
03.01.2026 16:49 | -- Es fehlt ein Prädikat: II anstr, oder !
-- keine auffälligen Sicherungspunkte
-- knackig kurz vor dem Ausstieg
-- im Kamin ein verengendes Dach
Quelle:
Luginsland, Schartenschlucht II
Immer wieder faszinierend, dieser Elbsandstein.
Es gibt nicht viele, die das verstehen, geschweige denn es lieben.
Man lernt nur außerhalb seiner Komfortzone hinzu. Es erfordert jedoch soziale Kompetenzen, Menschen außerhalb seiner eigenen Babble zuzuhören. Ich fand es immer spannend und werde nicht müde, mich für den Wissenstransfer zu bedanken. Welch ein Glück.
Letztes Jahr hatte ich die große Ehre gehabt, ein paar Module in Kommunikationspsychologie (BSc) zu erleben, samt den abschließenden Klausuren. Dozenten für Psychologie, Pädagogik und Didaktik. Interessante Gespräche und Perspektiven. Modelle wie in der Physik, jedoch ohne Mathematik. Eine neue Sprache. Eine einzigartige Erfahrung.
Verständigung, Sachebene, Selbstreflexion, Empathie, aktives Zuhören. Komplementär dazu der vergangene 3. Oktober. Kein ostdeutscher Redner zur Einheitsfeier. Das kann ich noch heute nicht glauben. Man kommt aus dem sich schämen nicht heraus. Schweigen, und aktiv eine andere Richtung einschlagen, mit Vorbild-Funktion, die Zukunft vor Augen, gemeinsam wie beim Überfall mit Rübergehen. In der Vielfalt liegt die Kraft.
Dankeschön und Frohes Neues Jahr,
Harald
|
Nordlicht Authentifizierter Benutzer Wohnort: Hamburg Beiträge: 704
22.12.2025 18:15 | Vierhops
Aus welcher Perspektive ich den Elbsandstein auch betrachte,
gibt es immer wieder geistreiche Inhalte,
welcher Art auch immer.
Dankeschön.
http://teufelsturm.de/wege/bewertungen/anzeige.php?wegnr=13144
|
Ulrich Schmidt Moderator Authentifizierter Benutzer Beiträge: 2892
14.12.2025 17:33 | Im SW-Kamin (III) der Falkenwand Tube gefunden. Der Verlierer kann sich per PN melden und muss die Farbe nennen.
Zuletzt bearbeitet am: 15.12.2025 07:42 von Ulrich Schmidt |
mäh1 Wohnort: DD-Laubegast Beiträge: 1272
09.12.2025 18:02 | @ Datenbank:
Ich war mal bei einem sehr guten Kletterer zu Hause, Grund war die Planung für das gemeinsame Klettern.
Er nahm einen Stapel Wegskizzen (u.a. Kamikaze/Rauensteinturm) zur Hand und suchte daraus unser Ziel heraus. Der Wegverlauf unseres geplanten Weges war auf dem skizzierten Abbild des Felsens genau eingezeichnet .... . Es waren auch die Schlüsselzüge vermerkt und genauestens beschrieben. Der Vater dieses Kletterers hatte auch paar Erstbegehungen mitgemacht und eine auch geführt. Diese gesammelten Wegskizzen stammten wohl vom Klub des Vaters und vermutlich anderen Quellen.
Die TT-Datenbank ist ja bekanntlich von Berlin/Brandenburger Bergsteigern aufgesetzt worden. Ich finde es bedenklich, wenn Lokals aus Sachsen sich hier einklinken und den Datenbankschreibern in die Suppe spucken, um sie vom Eintragen abzuhalten ....
Selber nix zur Datenbank beitragen, obwohl man den Weg geklettert hat und dann verlangen, dass die Eintragung eines anderen Kletterers gelöscht wird ....
Da fehlen mir die Worte ...
|
Harri Wohnort: Schwaben Beiträge: 342
30.11.2025 23:23 | Alle Natur-und Bergbegeisterte eine besinnliche Weihnachten. |
Nordlicht Authentifizierter Benutzer Wohnort: Hamburg Beiträge: 703
30.11.2025 13:17 | Moin,
wünsche Euch eine besinnliche Adventszeit  |
Riese Beiträge: 7
20.11.2025 13:48 | @Bierkönig und @hojohe bzgl. Verlassene Wand:
nR-Antrag hat schon jmd. im Juli gestellt. Danke für den Tipp in Bezug auf Umstufungsvorschläge. Den Weg würde ich gehen, wenn der nR nicht käme. |
uwe Authentifizierter Benutzer Wohnort: Liegau Augustusbad Beiträge: 50
20.11.2025 12:46 | Hallo, gestern beim Wandern fiel uns auf , das neben dem Pionierturm der unmittelbare Fels auch mit Ringen behangen ist. Direkt an der Freiübernachtungsstelle
Gehört das mit zum Pionierturm? Oder ist das ein illegaler Gipfel? Man sieht von den Falknertürmen keine AÖ oder sonst wass. Ist sogar ein Projektring mit Schlinge zu sehen. |
Der Bierkönig Beiträge: 33
13.11.2025 16:31 | @Riese und @hohoje man kann sich übrigens auch an die AGNW zwecks Umstufungsvorschlag wenden: https://bergsteigerbund.de/sbbdb/umstufung/
, da ja möglicherweise die nR Kriteerien nicht greifen. |
hojohe Beiträge: 36
10.11.2025 20:12 | @Riese
Bezüglich Verlassene Wand. Hast du einen begründeten nR Antrag offiziell gestellt ? Hier bringt es nichts das zu schreiben.
Zuletzt bearbeitet am: 10.11.2025 20:14 von hojohe |
IGS Beiträge: 141
03.11.2025 09:04 | An der BI NP Veranstaltung wurde über viele Themen gesprochen, u.a. auch über die beiden Unfälle.
- Liebethal -> hier war die Aussage - "Abseilfehler"
(was zu flaschis Kommentar passen würde)
- Mönch -> hier war die Rede von 3 Schlingen, zuerst soll die oberste "zu locker" gelegte, dann die mittlerste versagt haben.
Die unterste 3. war dann irrelevant auf Grund der dann losen Seillänge. |
Jost Hartmann Beiträge: 22
17.10.2025 10:56 | Marko194
die quelle vom flaschi ist sicher!!! wurde mir grade bestätigt.
und wenn nicht ,dann stell es doch bitte richtig!wir können daraus nur lernen! |
klemabe Authentifizierter Benutzer Wohnort: Hier&Da Beiträge: 67
12.10.2025 19:22 | @Marko194: Jeder Unfall ist einer zu viel. Ich möchte allen Hinterbliebenen aller Bergunfälle in diesem Jahr mein persönliches Mitgefühl teilen. Es waren für mich immer wieder schreckliche und bedrückende Nachrichten. Keiner ist von einem Fehler frei. Für mich als Trainer interessiert nicht die Person. Mich interessiert die Ursache und wie kann ich durch Ausbildung künftig diesen Unfall vermeiden. In der Aus- und Fortbildung habe ich von vielen schrecklichen Momenten gehört. Manche Retter können viel besser berichten. Eine detaillierte Unfallforschung für diese Region ist mir im Detail nicht bekannt. Wir wollen beim Bergsteigen alt werden, nicht sterben. Dazu bedarf es einer Mitwirkung, nicht Zensur. Unser Gruß heißt "Berg heil" |
Ulrich Schmidt Moderator Authentifizierter Benutzer Beiträge: 2891
12.10.2025 11:06 | Dass sich in einem Kletterforum über Unfälle und deren Ursachen geäußert wird liegt in der Natur der Sache. Begreiflicherweise will einer, der klettert, nicht denselben Fehler machen und daher wissen, wie es passieren konnte. Noch dazu an vermeintlich eher als sicher eingeschätzten Orten.
Das hat nichts mit Respekt- oder Pietätlosigkeit zu tun und ist gleich gar nicht gewollt, Freunden und Hinterbliebenen Schmerz zu bereiten.
Wenn konkrete Informationen fehlen, kommt es zwangsläufig zu Vermutungen.
Jeder weiß, dass es für einen Unfall in der Regel eines Doppelfehlers bedarf, eines individuellen (Augenblicks-) Versagens UND des Versagens der Sicherungskette. Wie konnte es dazu kommen? Pit Schubert hat zig solche Fälle genommen und analysiert. War das pietätlos?
Die Trauer um den Verlust eines Freundes oder Angehörigen wird nicht mehr und nicht weniger, wenn die konkreten Umstände - natürlich anonym - benannt werden.
Beiträge wie "Ganz sicher nicht" oder "Fehlinformation" helfen Spekulationen nicht ab. |
Marko194 Beiträge: 1
10.10.2025 17:38 | Liebethaler Grund:
Wir bitten, es zu unterlassen, sich mit Halbwissen in Foren wie diesem hier zu äußern, wenn es sich um Vermutungen zur Ursache von verunglückten Personen handelt. Das ist pietätlos und stößt bei den Hinterbliebenen auf. Was hier dazu geschrieben wurde ist eine Fehlinformation.
|
Maier Klemens Authentifizierter Benutzer Beiträge: 933
09.10.2025 11:07 | Wege kommentieren ?
Es geht um die "Erläuterung" zu einem Weg: -> Beschreibung lt. KF, Schwierigkeisgrad, Absicherung, Art der Kletterei und auch das Empfinden d.h. wie man mit der Kletterei passend zu "seinen Fähigkeiten" klar gekommen ist, nach dem Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten!".
Man könnte das sicher noch viel weiter ausrollen.
Mit so nichtssagenden Gemeinplätzen wie "schöne Kletterei" etc. bleibt der Informationsgehalt eines Kommentars ziemlich dünn, aber der Aufwand das zu überfliegen im Vergleich mit einem komplexen Kommentar zu verstehen, ist wirklich geschenkt! Wenn ich zum Beispiel "leicht" oder "leichte Kletterei" schreibe, orientiert sich das an der Kletterbeschreibung im Fehrmann.
Nächster Punkt, Jens hat es schon angesprochen, wer und nach welchen Regeln soll die Kommentare moderieren und führt das nicht auch wieder zu Diskussionen mit den Moderatoren?
Wenn Karl-Reinhart nicht mehr kommentiert, ist das seine Entscheidung.
Ich bin jetzt fast 25 Jahre bei TT und komme mit den Kommentaren in der Datenbank, so wie es jetzt ist, gut klar. Wenn halt mal ein Kommentar mit Bockmist dabei ist, geht die Summe an gesammelter Klettererfahrung nicht unter. Und wenn es wirklich ganz schräg ist, kann man das "im Forum" oder beim Moderator direkt reklamieren. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das was Schleicher schreibt auch kein neues Thema.
Ich halte eine Moderierung der Kommentare für nicht sinnvoll und bin gegen eine Moderierung.
Zuletzt bearbeitet am: 09.10.2025 11:19 von Maier Klemens |
Stefan F Authentifizierter Benutzer Beiträge: 319
09.10.2025 09:08 | Lieber Jens, ich war in den letzten Jahren beim TTT, nur dieses Jahr nicht. Damals haben wir über eine Moderation gesprochen und ich steiß mit der Idee auch auf Zustimmung. Leider wurde mein Angebot und das Anderer, aktiv mitzuwirken, in diesem Kontext nie in die Praxis überführt. Ich bedauere das. Uli hat ja seine Sichtweise geschildert und er sitzt nunmal am längeren Hebel. |
Inubis Beiträge: 145
08.10.2025 19:27 | Ich bin gegen eine derartige Inhaltslöschung - die Wegedatenbank hat die Kommentarfunktion und damit sollte sie auch genutzt werden. Wer sagt denn, wann ein Weg ausreichend kommentiert ist? So lang es übertriebene Selbstdarstellung, persönliche Fehden in den Wegekommentaren oder gleich ganz erfundene Wege gibt, braucht man wegen "Wiederholung" nicht angreifen. Mehrwert hin oder her, man kann das Gleiche nach 5-10 Jahren nochmal schreiben, um den aktuellsten Wegzustand zu kommentieren. |
Jens Schickhoff Authentifizierter Benutzer Wohnort: Berlin Beiträge: 213
08.10.2025 19:13 | Kritik in angemessener Form zu üben, ist ok. Was aber noch viel besser ist, ist aktives Mitwirken um die kritisierten Missstände zu verändern. Letztes WE war Teufelsturmtreffen - eine gute Gelegenheit, die Moderatoren kennenzulernen und vielleicht auch Mithilfe anzubieten und sich einzubringen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es ein paar Nutzer gibt, auf deren Kommentare ich mich - aus unterschiedlichen Gründen - verlassen kann. Wenn ein solcher Nutzer dann z.B. den 15. Eintrag bringt, so zählt dieser Kommentar aber für mich zunächst mehr als die Vorkommentare, selbst wenn er sich inhaltlich nicht viel unterscheidet.
Letztlich ist die Anzahl der Wege mit richtig vielen Kommentaren immer noch überschaubar. Und auf welcher Basis wird entschieden, welcher Kommentar bleibt und welcher nicht?
Uli hat es gut zusammengefasst. |
mäh1 Wohnort: DD-Laubegast Beiträge: 1271
08.10.2025 17:09 | @ Datenbankeinträge:
Andererseits dokumentieren die "kann den Vorkommentatoren vollumfänglich zustimmen"-Einträge in die Datenbank, dass sich der Zustand eines Weges von den vorhandenen Sicherungsmöglichkeiten her nicht wesentlich verschlechtert hat ...
Quasi eine aktuelle Momentaufnahme.
Der erfahrene Datenbankleser weis ohnehin welche Einträge von wem Mehrwert bringen und welche Tourenbuch- bzw. Unterstellungseinträge sind ...
Da hier immer wieder über Schwierigkeitseinstufungen gestritten wird, wundert es mich, dass wir dieses interessante Thema noch nicht geklärt haben: In sämtlichen Klettergebieten gibt es Einstufungen, die zwei Grade beinhalten z.B. 8+/9-
Die 8+ für Menschen normaler Größe und die 9- für die Anderen ....
Das nächste heiße Thema: Kletterzugvarianten innerhalb eines Weges.
Gemeint ist damit, dass man am Ring stur gerade hoch klettern könnte(schwer) während eine kleine Querung rechts oder links und dann hoch viel gängiger ist ....
Da gibts immer viel Diskussion in den Datenbankeinträgen.
Ich hab es mal so gelernt, dass man immer die gängigste Variante klettert.
In "leichten" Wegen käme auch keiner auf die Idee rumzumosern, ob der Vorsteiger alles richtig macht.
@ Moderation:
Unumgänglich, sonst könnte sich hier jeder austoben und die Seite würde dann gesperrt werden ......
|
Stefan F Authentifizierter Benutzer Beiträge: 318
08.10.2025 12:20 | Ich denke ein Eintrag wie ihn Schleicher moniert hat, bringt weder dem Erfahrenen noch dem Neuling etwas. Es hat keinen Mehrwert, wenn jemand die DB als perönliches Tourenbuch nutzt oder nur allen Lesern mitteilen will, diesen oder jenen Weg auch geklettert zu sein. Aus der bloßen Anzahl der Kommentare abzuleiten, wie gut der Weg ist, halte ich für gefährlich. Es gibt durchaus vielkommentierte Wege, die keine Empfehlung wert sind.
Ein Löschen der inhaltslosen Kommentare würde eine Konzentration der wertvollen Informationen, gerade für den Neuling, bringen.
Was lernt denn der Leser aus Kommentaren den Weg bei Nässe geklettert zu sein? Na dass die Felsfeuchte oder andere Kletterregeln einigen Kletterern nicht so wichtig ist und das es schon irgendwie geht. |
Ulrich Schmidt Moderator Authentifizierter Benutzer Beiträge: 2890
08.10.2025 08:20 | "Gibt es dazu Regeln oder Moderation?"
Vorneweg: Zuallererst gibt es allgemeingültige Regeln für Höflichkeit, Anstand und Respekt im Umgang miteinander.
An diese sollte man sich überall halten, nicht nur hier an dieser Stelle.
Moderation: Sowohl in der DB als auch im Forum versuchen wir so wenig wie irgendmöglich einzugreifen (deshalb lasse ich auch persönliche Angriffe gegen mich stehen), aber irgendwann, wenn die o.a. Regeln gar zu sehr mißachtet werden, wird schon korrigiert. Das merkt der sporadische Mitleser kaum und der aufmerksame kann es erahnen.
"eine Moderation der Datenbankeinträge ist mehr als nötig!" Aha. Was denn konkret?
Wir haben hier mehrfach erklärt (und hiermit erneut), dass jeder seine Eindrücke vom Weg eintragen darf, auch wenn es der 30. Eintrag ist, der nichts neues bringt.
Warum?
Es gibt nicht nur langjährig erfahrene Kletterer, denen diese Einträge nichts bringen und die davon eher genervt sind. Es gibt auch sporadisch mal hier kurz Vorbeischauende, die der Vielzahl der Kommentare einfach entnehmen: viel kommentiert, viel gemacht, muss gut sein.
Noch etwas: In einer gar nicht so kleinen Zahl von Kommentaren wird konkret dargestellt, wie man gegen die Regeln des sächsischen Kletterns verstoßen hat. Auch das lassen wir stehen - jeder blamiert sich so gut er kann, zum anderen als Denkanstoß, sich selbst zu prüfen.
Zuletzt: Cleo, ich trage hier auch immer weniger ein. Bei mir liegt es daran, dass ich nur bis zum dritten Eintrag kommentiere und altersbedingt kaum noch neue unkommentierte Wege finde (was zum wesentlichen Teil auch am kontinuierlichen Anwachsen der Anzahl der kommentierten Wege liegt).
Ich habe also Regeln für mich aufgestellt. Jeder kann das halten wie er will; anderen Vorschriften machen zu wollen - da sind wir wieder am Anfang. |
Karl-Reinhart Löwel Authentifizierter Benutzer Wohnort: auf Asylsuche Beiträge: 1194
07.10.2025 19:13 | @ Schleicher, Du hast es erfasst und das ist auch der Grund, dass ich seit paar Jahren nichts mehr hier in die Datenbank eintrage. |
Stefan F Authentifizierter Benutzer Beiträge: 317
07.10.2025 15:33 | Ja, eine Moderation der Datenbankeinträge ist mehr als nötig! "Ich kann dir überall zustimmen", Schleicher. |
Schleicher Beiträge: 1
07.10.2025 13:07 | Als Neuling in der Region finde ich Teufelsturm echt super. Vielen Dank für die vielen guten Hinweise. Allerdings frage ich mich wirklich, ob manche das hier als Bergfahrtenbuch benutzen. Einträge ohne Mehrwert oder neue Info nur mit "ich habe es auch geklettert". Wenn ich den zehnten oder mehr Eintrag für einen Weg schreibe und der dann auch noch mit "ich kann hier überall zustimmen" beginnt, dann ist das eigentlich völlig überflüssig. Wenn es neue Infos gibt, z.B. einen Ring, dann ist ein neuer Kommentar total gut. Gibt es dazu Regeln oder Moderation? |
Andreas Lein Webmaster Authentifizierter Benutzer Wohnort: Berlin Beiträge: 700
29.09.2025 13:14 | 
Hallo zusammen,
es ist wieder soweit – unser diesjähriges Treffen im Kirnitzschtal steht kurz bevor!
Nächstes Wochenende treffen sich wieder viele bekannte und neue (?) Gesichter aus dem Forum zum gemeinsamen Klettern, Quatschen und Fachsimpeln.
- Wann? 02.-05. Oktober - Anreise ab Donnerstag möglich
- Gemeinsames Klettern am Freitag, Samstag und Sonntag
- Wer möchte, kann gerne spontan vorbeikommen – wir freuen uns über jeden, der dabei ist!
Ob ihr euch schon lange kennt oder neu im Forum seid – das Treffen ist die perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Seilpartner zu finden und einfach eine gute Zeit am Fels zu verbringen.
- Weitere Infos & Anmeldung findet ihr oben im Link – schaut rein!
Euer Team von Teufelsturm.de
(Uli, Corny, Andi)
Zuletzt bearbeitet am: 29.09.2025 13:14 von Andreas Lein |
Matthias3 Beiträge: 250
27.09.2025 20:50 | "Es kann natürlich auch sein, das die Schlingen gar nicht richtig gelegt wurden, weil die Kraft nicht reichte oder die dafür notwendige Kenntnis/Fähigkeit nicht ausreichte."
Ganz sicher nicht!
Ihr könnt hier gern Ursachenforschung betreiben, aber bitte den Respekt wahren.
Manche Kommentare sind einfach nur peinlich.
Hier ist ein außergewöhnlich toller Bergkamerad und super Typ von uns gegangen, der auch hier im Elbsandstein bleibende Spuren hinterlässt. |
Maier Klemens Authentifizierter Benutzer Beiträge: 932
27.09.2025 19:02 | 100 prozentig, dacht ich auch am Hangelanfang in der Kreuzturm/Nordwand und doch ist der dicke Knoten durch Seilbewegung raus gekommen. Das "wäre" ein schöner weiter Sturz geworden.....
|
Ulrich Schmidt Moderator Authentifizierter Benutzer Beiträge: 2889
27.09.2025 17:37 | Die Hinweise von Flaschi sind sehr genau, aber wohl eher nicht jedem verständlich (sollen sie wohl auch gar nicht sein, denn "hier ist wohl nicht das richtige Publikum, um sinnvoll Unfallursachen zu diskutieren").
Zu beachten ist "Die Frage wird eher sein: Von wo wurde gesichert?"
Neben dem mir nicht zur Verfügung stehenden Bild im Kalender "Klettern im Elbsandstein" sind im Buch "Mythos Meisterwege" sehr schöne und zum Thema erklärende Bilder zu sehen. Von wo wurde gesichert? Die Bilder von der Begehung durch Gonda zeigen: unmittelbar vom Beginn der eigentlichen Verschneidung. Die Bilder von der Begehung durch Giron zeigen eine Schlinge am Köpfel unmittelbar vor Beginn der eigentlichen Verschneidung und eine starke Verlängerung einer gelegten Schlinge. In beiden Fällen werden beim Sturz die Schlingen bestmöglich nach unten und nur wenig nach vorn belastet. Wenn jetzt (wie von Flaschi vermutet - zumindest denke ich, dass er das vermutet) vom Boden aus gesichert und die Köpfelschlinge nicht oder nicht fixiert gelegt wurde (um Seilzug zu vermeiden) und die Schlinge nicht verlängert, dann gibt es eine erhebliche Zugkomponente nach vorn, zumal die Verbindung Seil - Schlinge der unteren Schlingen beim Sturz angehoben wird.
Wenn jetzt die Schlinge nicht allzufest im Trichter sitzt ist es kein Herausreißen, sondern eher Herausheben der unteren Schlingen.
Wie gesagt, eine Vermutung. Es kann natürlich auch sein, das die Schlingen gar nicht richtig gelegt wurden, weil die Kraft nicht reichte oder die dafür notwendige Kenntnis/Fähigkeit nicht ausreichte.
Ich habe mal eine ähnliche Sache an der Kreuzturm Nordwand - Hangel vom 1. zum 2. Ring - erlebt. Die in der Hangel liegenden 100%igen Schlingen sind beim Nachsteigersturz (er hatte am Quergangsbeginn losgelassen und pendelte - alle Schlingen abräumend - bis zur Westkante) alle rausgekommen. Er war entsetzt, wie "gefährlich ungesichert" die Hangel wäre. Es war nicht ganz einfach, ihm mittels Physik und Kräfteparallelogramm zu erklären, dass die Schlingen beim Vorsteigersturz sicher gehalten hätten. |
Jost Hartmann Beiträge: 21
26.09.2025 17:15 | noch ein hinweis von flaschi:
Zur Haltbarkeit der Schlingen in der Nordverschneidung: Die Nachsteigerin eines aktiven, relativ jungen Kletterers berichtete, dass sie die festgestürzten Schlingen kaum wieder herausbekommen hat. Das Foto in einem schon etwas zurückliegenden Jäger-Kalender zeigt übrigens eine Voraussetzung für die Haltbarkeit der Schlingen, die möglicherweise (sehr wahrscheinlich) nicht beachtet worden ist.
Liebethal: Es wurde nur ein Seilstrang in den Tuber eingelegt ...
|